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  • Schreiben von Papst Franziskus an das Volk Gottes - „Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit“ ( 1 Kor 12,26).

  • An die katholischen Christinnen und Christen im Bistum Trier

    Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Trier!

    ln der vergangenen Woche wurde im Rahmen der Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Fulda die lang erwartete wissenschaftliche Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige vorgestellt. Wir Bischöfe haben diese Studie gewollt und in Auftrag gegeben, um einerseits belastbarere Zahlen über die Häufigkeit des Missbrauchsgeschehens zu bekommen und andererseits Hinweise darauf zu erhalten, wo im Vergleich zu anderen Institutionen und Systemen besondere Risiken in der katholischen Kirche liegen. Die Studie liefert dazu wichtige Ergebnisse.

    Als Bischof und gerade auch als Beauftragter der Bischofskonferenz für die Fragen des sexuellen Missbrauchs habe ich die Zahlen, die die Studie nennt, leider erwartet. Erschreckend und beschämend bleiben sie für mich trotzdem. Seit acht Jahren gehört das Thema nun zu meinem Alltag. Seitdem prägt es meinen Dienst und mein Leben als Bischof. Und doch ist dieses Thema für mich bis heute keine Normalität. Im Gegenteil: Je mehr Zeugnisse von Betroffenen ich höre oder lese, umso mehr wachsen meine Abscheu und Wut gegen diese Art von Verbrechen. Männer, denen aufgrund ihrer Weihe und ihres Auftrags ein besonderes Vertrauen entgegengebracht wurde, haben Kinder und Jugendliche für ihre Bedürfnisse manipuliert und missbraucht. Die Opfer sind dadurch für ihr Leben gezeichnet und durch die Folgen der Gewalt vielfach massiv beeinträchtigt. Das Unrecht, das Kindern und Jugendlichen angetan wurde, ist eine Schande für die Priester und für die ganze Kirche. Beschämend ist auch das Handeln der Kirchenverantwortlichen, die die Täter und ihre Taten gedeckt, verharmlost und vertuscht haben. Leider gab es das auch in unserem Bistum. Im Rahmen der Studie wurden sämtliche Akten der Kleriker, die zwischen 1946 und 2015 in unserem Bistum lebten und arbeiteten, durchgesehen.

    Allerdings haben wir vieles erst erfahren durch die Meldungen von Betroffenen, vor allem seit dem Jahr 2010. Auch wenn wir heute über einen anderen Kenntnisstand in Bezug auf die Ursachen und die Folgen sexualisierter Gewalt verfügen als die Verantwortlichen früherer Zeiten, so gab es doch Situationen, in denen man es auch früher schon hätte besser wissen können.

    In einer Pressekonferenz am 25. September hat der Generalvikar über die Zahlen und Fakten, die uns für unser Bistum vorliegen, Rechenschaft abgelegt. Sie werden in unserer Bistumszeitung Paulinus dokumentiert und sind jederzeit auf der Internetseite unseres Bistums (www.bistum-trier.de) abrufbar.

    Wir Bischöfe haben uns bei unserer Versammlung in Fulda darauf verpflichtet, in der Aufarbeitung sowie in der Prävention von sexuellem Missbrauch den vor acht Jahren eingeschlagenen Weg noch konsequenter und abgestimmter untereinander zu verfolgen. Das können wir nicht allein. Wir brauchen sowohl die Hilfe von unabhängigen Experten wie auch der Betroffenen. In Fulda haben wir dazu konkrete Vereinbarungen getroffen (nähere Informationen unter: www.dbk.de.).

    Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt mir aber auch, dass dieser Weg ein Lernprozess bleibt. Mit Fehlern und Rückschlägen ist auch in Zukunft zu rechnen. Dennoch bin ich entschlossen, sowohl in unserem Bistum als auch auf der Ebene der Bischofskonferenz den Weg beharrlich weiterzugehen. Das sind wir den Betroffenen schuldig. Zu lange mussten sie darauf warten, Gehör und Anerkennung zu finden.

    Liebe Schwestern und Brüder! Durch die vielen Rückmeldungen, die ich bekomme, ist mir bewusst, wie viele von Ihnen, die Sie vielleicht gar nicht direkt oder indirekt von konkreten Missbrauchserfahrungen im kirchlichen Bereich betroffen sind, dennoch unter diesem Thema leiden. Sie empfinden Scham für Ihre Kirche. Sie werden kritisch angegangen im Kollegen- oder Bekanntenkreis, nicht selten in der eigenen Familie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Gemeinden, Einrichtungen, Verbänden und des Bistums selbst kommen in Erklärungsnöte, wenn es um ihren Dienst geht. Unbescholtene Priester fühlen sich von der Öffentlichkeit als mögliche Missbrauchstäter verdächtigt...

    Das alles ist sehr schmerzlich. Ich glaube aber, dass kein Weg daran vorbei führt, sich dem Schmerz zu stellen, die Verbrechen aufzuarbeiten und für die Zukunft alles zu tun, um sie zu verhindern. Denn nur eine größere Wahrhaftigkeit führt zu der Erneuerung, die wir in unserer Kirche brauchen. Insofern liegt in der Krise, die wir erleben, die Chance, evangeliumsgemäßer als bisher Kirche Jesu Christi zu sein. Dazu gehören für mich eine neue Geschwisterlichkeit im Volk Gottes und die Kultur eines achtsamen Miteinanders, in der man einander stärkt und beisteht, aber auch das offene Wort der geschwisterlichen Korrektur nicht scheut dort, wo es nötig ist. Unsere Diözesansynode hat uns mit ihren vier grundlegenden Perspektivwechseln auf diesen Weg gewiesen.

    Mit der Bitte um Ihr Gebet für diejenigen, die von Repräsentanten der Kirche tief verletzt worden sind, für die kirchliche Erneuerung im Bistum Trier und weltweit bin ich Ihr Bischof

    +Stephan

    Gebete aus der Novene im Anliegen von Papst Franziskus (12.-20. September 2018)

    Jesus Christus, du bist in die Welt gekommen, um uns eine Ahnung davon zu geben, wie unbegreiflich groß Gottes Liebe ist.

    Du bist gekommen, um heil zu machen, was verwundet ist auch auf die Gefahr hin, dass du selbst verwundet wirst.

    Ich wünschte, die Welt wäre frei von Leid.

    Doch offensichtlich ist die Welt - einschließlich der Kirche anders als ich sie mir wünsche.

    Insofern ist es besser, dass öffentlich wird, was bisher vertuscht wurde.

    Herr, gib mir die Kraft, der Realität ins Auge zu sehen, ohne an ihr zugrunde zu gehen. Amen.

    Gott, die Kirche muss sich stets erneuern. Das erfahren wir in diesen Tagen auf schmerzliche Weise.

    Ich bitte dich zusammen mit Menschen auf der ganzen Welt, dass diese Erneuerung rasch geschieht.

    Schenke uns eine Vision deiner Kirche, die sie zu einer Gemeinschaft macht, in der dein Wort gelebt und weitergegeben wird.

    Vereine dein Volk, damit wir entschieden gegen alles Vorgehen, was uns von dir wegführt.

    Lass an uns und durch uns deinen Willen geschehen.

    Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

  • Für die Zukunft der Kirche im Bistum Trier beten

  • Gebet für die Kirche im Bistum Trier

    Gebet für die Kirche im Bistum Trier

    Dreifaltiger Gott,

    durch die Geschichte hindurch sammelst du dir zu jeder Zeit dein Volk aus den Menschen, die sich von dir rufen lassen.

    Du führst sie:

    Abraham hast du herausgeführt in eine neue Heimat, Mose und das Volk Israel auf seinem Weg durch die Wüste begleitet, die Apostel gesammelt als Weggefährten deines Sohnes Jesus Christus.

    Wir vertrauen darauf, dass du auch uns deinen Weg zeigst und uns führst. Du führst uns als deine Kirche im Bistum Trier in dieser herausfordernden Zeit. Du führst uns, indem du uns sammelst um deinen Sohn Jesus Christus.

    Er ist bei uns. Wir schauen auf ihn, der uns vorangeht. Wir schauen auf ihn, der uns Weg, Wahrheit und Leben ist. Wir schauen auf ihn, der uns sendet zu den Menschen, die sich nach deiner Nähe sehnen.

    Wir bitten dich:

    Gedenke deiner Christenheit in dieser Zeit im Bistum Trier. Führe uns Schritt für Schritt auf dem Weg, der vor uns liegt. Schenke uns Kraft auf dem Weg, der vor uns liegt. Sammle uns um dich auf dem Weg, der vor uns liegt.

    V: Gott, Anfang und Ziel unseres Weges

    A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

    V: Gott, in Jesus Christus unser Wegbegleiter

    A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

    V: Gott, im Heiligen Geist Ratgeber auf dem Weg

    A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

    V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

    A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

  • Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Ein menschenwürdiges Leben für alle

    Flüchtlinge sehen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr oder werden mit Gewalt von dort vertrieben. Doch auch sie müssen ein menschenwürdiges Leben führen können. Ein Zwischenruf von "Justitia et Pax".

    Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit – so viele wie noch nie – sind derzeit auf der Flucht. Sie sehen in ihrer Heimat keine Zukunftsperspektiven oder müssen ihr Leben retten, weil sie politisch, ethnisch oder religiös verfolgt werden bzw. vor Krieg und Terror fliehen. Durch den Klimawandel könnte diese Zahl zukünftig noch erheblich weiter steigen. Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge in anderen Landesteilen oder angrenzenden Regionen Schutz sucht, müssen wir diese Wanderungsbewegungen in den Kontext einer weit fortgeschrittenen Globalisierung stellen. In den allerwenigsten Fällen gibt es die eine eindeutige Ursache. Fast immer ist es ein komplexes Bündel verschiedener, sich wechselseitig bedingender und verstärkender Probleme. Erst seitdem vermehrt Menschen bei uns Zuflucht suchen, wächst das Bewusstsein dafür, dass wir aufgrund einer weitgehend ungeordneten Globalisierung zu einer weltweiten Schicksalsgemeinschaft geworden sind. 

    Die Bekämpfung der Fluchtursachen liegt auch im Eigeninteresse

    Wenn Regierungen in anderen Weltregionen nicht in der Lage oder willens sind, Sicherheit und Recht zu gewährleisten, ihre Bevölkerung vor Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung zu schützen, soziale Dienste wie ein funktionierendes Bildungssystem und eine angemessene medizinische Versorgung bereitzustellen oder entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, verfestigt dies Hunger und Armut und leistet Willkür, Korruption und organisierter Kriminalität Vorschub. Der Zerfall von Staatlichkeit und damit verbundene politische oder soziale Konflikte lösen nicht mehr nur vor Ort gewaltsame Auseinandersetzungen aus. In einer global vernetzten Welt wirken diese unweigerlich auch auf uns in Europa und andere Teile der Welt zurück; sei es durch Flucht und Migration, oder durch fundamentalistische und terroristische Gruppen.

    Eine effektive Bekämpfung der Fluchtursachen liegt daher schon im wohlverstandenen europäischen Eigeninteresse. Sie ist aber auch ethisch geboten. Die Europäische Union bekennt sich im Lissabon-Vertrag von 2007 zur Achtung der "unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte". Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir nicht nur die bei uns Schutz suchenden Personen menschenwürdig behandeln, sondern auch unserer Verantwortung für eine faire Gestaltung der Globalisierung gerecht werden.

    Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. KNA

    Die Grundlagen für Frieden und Versöhnung, für funktionierende Strukturen partizipativer Regierung, fairer Justiz und effizienter Verwaltung, für Infrastruktur, soziale Einrichtungen und entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen müssen zwar in und im Wesentlichen von den betroffenen Gesellschaften selbst geschaffen werden. Das gilt auch für die notwendigen Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Klimabedingungen.

    Die Industrie- und zunehmend auch viele Schwellenländer tragen jedoch eine wesentliche Mitverantwortung. Denn die konkreten Bedingungen für politische Stabilität, soziale und wirtschaftliche Entwicklung sind heute nirgends mehr unabhängig von externen Einflüssen.

    Solange es etwa den Industrieländen nicht gelingt, die Transparenz von Zahlungsströmen beim Abbau von Rohstoffen zu erhöhen oder Steueroasen und Steuerflucht in ihren Bereichen wirksam zu bekämpfen, werden die betroffenen Gesellschaften die strukturellen Ursachen für Korruption und zerfallende Staatlichkeit schwerlich überwinden können. Die ärmeren Länder werden auch kaum ihre wirtschaftliche Wertschöpfung steigern und bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ihre Jugend schaffen können, wenn die Außenwirtschafts- und Handelspolitik der wohlhabenderen Länder ihnen dafür (wie zum Beispiel durch die EU-Agrar- und Fischereipolitik) wenig Spielraum lassen.

    Armut, Wirtschaft und Umwelt sind eng miteinander verknüpft

    Die EU und andere Industriestaaten stehen auch in der Verantwortung, ärmere Menschen und Länder dabei zu unterstützen, sich an die Klimaänderungen anpassen zu können, die schon jetzt unvermeidbar sind. Denn sie haben historisch ungleich mehr Treibhausgase emittiert und auch deshalb heute finanziell wie technisch mehr Handlungsspielräume. Schließlich dürfen sie durch ihre Sicherheits- und Rüstungsexportpolitik Konflikte nicht verschärfen, sondern sollten durch Versöhnungsarbeit und Krisenprävention helfen, Konflikte abzubauen oder zumindest einzudämmen.

    Mit der "2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" und ihren 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) bekennt sich die internationale Staatengemeinschaft seit 2015 dazu, dass Armut, wirtschaftliche und ökologische Verwundbarkeit eng miteinander verknüpft sind. Damit nehmen sich die Staaten auch gemeinsam in die Pflicht, die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Sie wollen weltweit allen Menschen, zukünftige Generationen eingeschlossen, grundlegende Chancen auf ein gelingendes Leben eröffnen – frei von Armut in jeder Form, frei von Hunger, Angst, Gewalt und allen Formen der Verletzung der Menschenrechte.

    Link Tipp: Meilenstein auf dem Weg nachhaltiger Entwicklung

    17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen in ihrer "Agenda 2030" beschlossen - 15 Jahre gibt sich die Weltgemeinschaft, um sie zu erreichen. In der Kirche wird die Selbstverpflichtung positiv aufgenommen. Dabei muss aber klar sein: Entwicklung gibt es nicht zum Nulltarif. (Artikel vom September 2015)

    zum Artikel

    Neu an dieser Agenda ist, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele sich nicht nur an ärmere Länder, sondern an alle Staaten richten. Damit erkennen die UN-Mitgliedsstaaten an, dass es nicht nur verbreitete Formen der Unterentwicklung, sondern auch der Fehlentwicklung gibt, die durch geeignete Reformen zu korrigieren sind. Mit der Agenda wollen sie in gemeinsamer Verantwortung und durch verstärkte Zusammenarbeit die Voraussetzungen dafür schaffen, diese Ziele bis 2030 zu erreichen. Durch nationale Aktionspläne sollen die Staaten die einzelnen Ziele jeweils konkretisieren und dafür notwendige Reformen und politische Maßnahmen in die Wege leiten. 

    Nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in Teilziele aufspalten

    Die deutsche Bundesregierung hat dazu am 11. Januar 2017 die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie entlang der Agenda 2030 und den SDGs fortgeschrieben. Unter der Federführung des Bundeskanzleramtes soll ein Staatssekretärsausschuss, in dem alle Ressorts vertreten sind, als zentrales Steuerungsorgan die Umsetzung der Ziele gewährleisten.

    Damit wird hoffentlich eine kohärentere Politik für eine nachhaltige Entwicklung möglich. Unerlässlich dafür wird es sein, ein weit verbreitetes Missverständnis auszuräumen. Denn nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht in drei Teilziele – sozial, ökonomisch, ökologisch – aufteilen. Wenn die Agenda 2030 davon spricht, "niemanden zurückzulassen", macht sie deutlich, dass nachhaltige Entwicklung dauerhaft auf ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen zielt. Dies lässt sich nur erreichen, wenn es gelingt, für alle Menschen die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür so zu schaffen, dass die ökologischen Grenzen des Planeten nicht gesprengt werden. Alle notwendigen Schritte der Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung wird man an diesem Anspruch messen müssen. Von Johannes Wallacher

    Der Autor

    Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher ist Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an dieser Hochschule. Er ist zudem Moderator des Sachbereichs Entwicklung der Deutschen Kommission Justitia et Pax und Vorsitzender der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz.

Informationen (für alle Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft)

  • Verstorbene

  • Kollekten der Sonn- und Feiertage 2019

  • Das Bild der Pfarrei der Zukunft wir deutlicher

  • Mit Mut und Augenmaß - Dechanten beraten mit Bistumsleitung über den Stand der Synodenumsetzung

    Zweimal im Jahr kommen die Dechanten mit der Bistumsleitung zusammen.

    Trier – Mit Mut, nicht Verzagtheit, mit Wagnisbereitschaft und Augenmaß gelte es, an der Umsetzung der Synode zu arbeiten. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann beim Treffen mit den Dechanten des Bistums Trier am 7. und 8. November betont. Zweimal im Jahr kommen die Leiter der Dekanate mit Bischof und Bistumsleitung zu Austausch und Beratung zusammen.

    „Wir sind jetzt beim Kleingedruckten angekommen“, sagte der Bischof in Anspielung auf die vielen Klärungen und Aufgaben, die derzeit anstehen. Zum 1. Januar 2020 errichtet das Bistum Trier aus den bisher 172 Pfarreiengemeinschaften 35 Pfarreien der Zukunft. Das erzeuge einen gewissen Zeitdruck, der aber auch gewollt sei, sagte Ackermann. Schließlich wolle man sich nicht ewig mit Strukturfragen befassen, sondern so bald wie möglich zu den wichtigen inhaltlichen Fragen kommen, die den Weg für die Zukunft der Kirche von Trier bereiten. Gleichwohl müsse solide gearbeitet werden.

    In der von Mechthild Schabo (Direktorin „Pastoral und Gesellschaft“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier) und Christian Heckmann (Leiter des Synodenbüros) moderierten Zusammenkunft berieten die Dechanten die Bistumsleitung vor allem hinsichtlich der Konkretisierungen der am 19. Oktober getroffenen Entscheidungen zu den Rahmenbedingungen für die Pfarreien der Zukunft. So sehen sie etwa geschärfte Kriterien für die „Orte von Kirche“, eine Definition, wie im Bistum „Sozialraumorientierung“ verstanden werde, oder klare Regelungen für die Beteiligung von Ehrenamtlichen in der Leitung der Pfarreien als notwendig an. Das Rahmenleitbild stieß auf Zustimmung. Es stehe für eine „Pastoral der Ermöglichung“ und könne auch schon in der Übergangszeit als Orientierung auf dem Weg zu den Pfarreien der Zukunft helfen. Neben Verwaltungsteams solle es auch Gruppen geben, die für pastorale Themen Verantwortung übernehmen können, forderten die Seelsorger. Intensive Diskussionen gab es über Aufgaben und Rolle der künftigen Gremien. Auch zur Ausstattung der Verwaltungssitze und den künftigen Finanzierungsschlüssel der Pfarreien gaben die Dechanten Hinweise aus ihrer Erfahrung in Pfarrei und Dekanat. Zur Erkundungsphase spielten die Dechanten ihre Wahrnehmungen an die Bistumsleitung zurück. Bischof Ackermann sagte zu, die kritischen Rückmeldungen auszuwerten.  

    Nachdem die Teilprozessgruppen zu den Rahmenbedingungen der Pfarrei der Zukunft ihre Arbeit beendet haben, stehen jetzt vor allem inhaltliche Themen an, die etwa von den Teilprozessgruppen Liturgie, Katechese oder „Missionarische Teams/freiwilliges missionarisches Jahr“ bearbeitet werden. Andere Fragen sind in Experten- oder verwaltungsinterne Arbeitsgruppen verwiesen. So informierte Mechthild Schabo, dass ein Klärungsprozess der künftigen Rollen und Aufgaben der Kirchenmusiker in der Pfarrei der Zukunft ab Januar 2019 unter Beteiligung der Berufsgruppe starten werde.

    Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg kündigte weitere Veranstaltungen ab Januar 2019 im gesamten Bistum an: Es sei wichtig, erneut in die direkte Kommunikation sowohl mit haupt- wie auch mit ehrenamtlich Mitarbeiten zu gehen und über den Stand der Synodenumsetzung zu informieren. (JR)

  • Firmlinge durchlaufen den Glaubens- und Beichtpacours

    Beichtparcours hinterließ tiefe Eindrücke Mehr als 130 Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Ulmen erlebten den Glauben intensiv

     

     

    Zu einem Glaubens- und Beichtparcours waren die jungen Leute der Pfarreiengemeinschaft Ulmen eingeladen, die im diesjährigen Advent in drei Gottesdiensten das Sakrament der Heiligen Firmung vom Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann gespendet bekommen werden. Und mehr als 130 Jugendliche – und hinzu kamen auch einige Eltern und Katechetinnen – nahmen die Gelegenheit wahr, dabei zum Teil tiefgehende Glaubenseindrücke zu sammeln.

    Nach einer jeweils kurzen Einführung machten sich die jungen Menschen in kleinen Gruppen an einem gesamten Wochenende in der Lutzerather Pfarrkirche auf den Weg durch insgesamt neun vorbereitete Stationen, die sie anhand eines ihnen vorher ausgehändigten Begleitheftes in beliebiger Reihenfolge durchlaufen konnten. Ob es darum ging, auf einem Laptop einen Liebesbrief Gottes anzuschauen und abzulesen oder in einem Barfußpfad den Glauben mit Körper und Geist aufzunehmen; oder ob sie an einer aufgebauten Wasserquelle anhand von geweihtem Wasser auch eine Quelle des Lebens erforschen konnten oder an einer aufgebauten Klage- und Gebetsmauer das aufschreiben sollten, was sie in ihrem bisherigen Leben bedrückt hat und dabei ein Licht der Hoffnung zu entzünden oder an anderen Stationen noch andere Glaubenserfahrungen zu machen.

    All das endete für alle Teilnehmer/innen in einem Seelsorge- oder Beichtgespräch, für das mehrere Priester, Ordensfrauen, Pastoral- und Gemeindereferenten/innen und ein Diakon zur Verfügung standen und fast alle jungen Menschen haben am Ende dieser zum Teil tiefgehenden und emotionalen Gespräche die Lossprechung ihrer menschlichen Schuld von einem Priester erbeten und diese dann auch erfahren dürfen. Schließlich wurden den jungen Leuten durch ihre Katechetinnen die Hände eingecremt in Anlehnung an die Salbung der Gläubigen, die ihnen bei der Spendung von zahlreichen Sakramenten – so auch bei der Firmung – zuteilwird.

    „Dieses Erlebnis des Glaubens war für uns eine sehr intensive und wichtige Erfahrung auf unserem Weg der Firmvorbereitung und in unserem Leben. Alles, was wir heute hier haben erleben und teilen konnten, hat uns geholfen, Gott näher zu kommen und uns selbst noch besser kennenzulernen und auch um festzustellen, was wir bisher in unserem Leben alles nicht so ganz richtig gemacht haben,“ resümierten die jungen Menschen dieses Angebot durchweg positiv. Und das bestätigten auch einige, wenn auch leider nur sehr wenige Eltern und die Katechetinnen, die diese Jugendlichen begleiteten und sich die Zeit nahmen, den Parcours ebenfalls zu durchlaufen. Aber auch für die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Ulmen war dieser Glaubens- und Beichtparcours dann noch einen ganzen Nachmittag geöffnet und dieses Angebot wurde auch ganz gut angenommen.Wilfried Puth

  • Projektchor für die Firmgottesdienste

    Im Advent diesen Jahres 2018 empfangen junge Menschen aus unserer Pfarreiengemeinschaft Ulmen das Heilige Sakrament der Firmung.

    Es entstand die Idee eines Projektchores in Erinnerung an unser „Musicalprojekt“ von vor einigen Jahren. Frauen und Männer jeglichen Alters aus fast allen Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft haben sich mittlerweile zusammengefunden, um dieses Projekt in die Tat umzusetzen.

    Das Liedgut umfasst modernes geistliches Liedgut mit der Thematik Advent und Heiliger Geist. Dieser Projektchor wird von Herrn Höhmann geleitet.

    Was jetzt schon feststeht:

    ·        der Chor wird in den drei Firm-Gottesdiensten singen.

    ·        zeitliche Befristung: von August bis Dezember

    ·        Vorkenntnisse oder Mitgliedschaft in einem Chor nicht notwendig

    ·        der Projektchor ist keinen Konkurrenz zu bestehenden Chören

    ·        ausschließlich moderneres Liedgut

    Ich danke den Sängerinnen und Sängern für Ihr Engagement  W. Fuß, Dechant

  • Über das Wort Gottes ins Gespräch kommen

    Mittwoch 14. November 2018, 19:15 Uhr 7 Pfarrsaal Büchel, Schulstraße 9

    Eingeladen sind: Lektorinnen & Lektoren, Kommunionhelferinnen & Kommunionhelfer, WGF – Helferinnen & WGF Helfer und alle Interessierten. Wir bieten: Neue Erfahrungen mit biblischen Texten. Der Abend ist in sich geschlossen.

    Es laden herzlich ein:

    Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Ulmen / Bruder Michael, Kloster Ebernach (geistliche Begleitung)

Informationen (für die einzelnen Pfarreien)

  • Alflen - Adventszauber -

    Die Alfler Messdiener werden auch in diesem Jahr beim Adventszauber mit einem Verkaufsstand vertreten sein, an dem wir wie gewohnt Adventskränze und Weihnachtsdekoration verkaufen. Um besser planen zu können, nehmen wir gerne Vorbestellungen für die Advents- und Türkränze bzw. Gestecke bis zum 04.11.2018 bei Martina Bukschat Tel. 953425 oder Daniela Schröder Tel. 952916 entgegen. Farbwünsche setzen wir gerne um. Die Alfler Messdiener bedanken sich schon heute und wünschen allen einen schönen Adventszauber.

  • Gevenich - Weiler / die Kirche soll im Dorf bleiben (neu)

    das ist der Wunsch, den die meisten unserer Gemeindemitglieder und auch der Bürgerinnen und Bürger wünschen.

    Nun, unsere St. Martin Kirche ist in die Jahre gekommen und in Folge dessen bedarf es erheblicher Sanierungsmaßnahmen. Der Turm der Kirche, im Besonderen der Turmhelm ist unter statischen Gesichtspunkten nicht mehr sicher und droht einzubrechen. Eine Sanierung ist dringend notwendig, zumal Aspekte der Denkmalpflege eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

    Trotz einer Reduzierung der Kosten belaufen sich die Kosten laut Architekturbüro, Denkmalpflege und Bischöflicher Baubehörde auf 300.000,00€ (dreihunderttausend EUR). Das Bistum beteiligt sich an den Kosten mit 60%, die verbleibenden 45% müssen von der Pfarrei Gevenich und der Filiale Weiler aufgebracht werden.

    Ein nicht geringer Teil der Vermögensressourcen werden in dieses Projekt mit einfließen, die durch größere Sanierungsmaßnahmen in der Pfarrkirche in Gevenich in den vergangenen beiden Jahren bereits erheblich beansprucht wurden.

    Die Bischöfliche Behörde in Trier hat ihre Förderzusage auch davon abhängig gemacht, dass die Kirchengemeinde durch Spenden, Kollekten, Sammlungen etc. Gelder aufbringt, wofür umgehend konkrete Initiativen ergriffen werden müssen. Hiermit soll dokumentiert werden, dass in der Kirchengemeinde ein großes Interesse an der Sanierung des Glockenturms und damit dem Erhalt der Kirche in Weiler besteht.

    Bei dieser Kirche handelt es sich nicht zuletzt auch um die Heimatkirche unseres Altbischofs Dr. Bernhard Stein (Bild), der in diesem Ort geboren wurde.


    Papst Pius XII. ernannte ihn am 2. September 1944 zum Weihbischof in Trier. Die Bischofsweihe erhielt Bernhard Stein am 5. November 1944 – während eines Fliegerangriffs der Alliierten – durch den Bischof von Trier, Erzbischof Franz Rudolf Bornewasser.

    Am 13. April 1967 ernannte Papst Paul VI. Bernhard Stein zum vermutlich einhundertsten Bischof von Trier. Nach über dreizehnjähriger Dienstzeit trat Bernhard Stein von seinem Amt als Bischof von Trier am 5. September 1980 aus Altersgründen mit Stattgabe von Papst Johannes Paul II. zurück.

  • Gevenich - Turmerhaltungsfest

    Wie soll unsere Kirche aussehen?

    So oder so?

    Turmerhaltungsfest

    Am 21.10.2018 im Bürgerhaus Weiler

    Ab 12:00 Uhr Mittagessen

    Kaffee, Kuchen und Getränke

    Der Erlös fließt in die Renovierung der Weilerer Kirche.

  • Gevenich - Die Firmlinge helfen bei Bolivien - Kleidersammlung

    Die Firmlinge aus Gevenich halfen bei der diesjährigen Bolivien-Kleidersammlung tatkräftig mit. So konnte nach dem Motto "viele Hände - schnelles Ende" schon nach einer guten Stunde der voll beladene Anhänger nach Ulmen zur zentralen Sammelstelle gebracht werden. Allen fleißigen Helferinnen und Helfern herzlichen Dank.

  • Gillenbeuren - Sammeln für die Tafel in Cochem!

    Die Tafel ist in unserer heutigen Zeit eine sinnvolle und notwendige Einrichtung. Wir möchten die Cochemer Tafel unterstützen und sammeln haltbare Lebensmittel und intakte Kinderspielsachen in unserer Pfarrkirche St. Martin Gillenbeuren und in unserer Filiale St. Mauritius in Schmitt. Die Spenden können vom 01. bis 07. Oktober 2018 in den Kirchen beider Orte abgestellt werden. Wir kümmern uns dann um die Weiterleitung an die Tafel in Cochem. Helfen tut beiden Seiten gut! Für Eure Unterstützung schon jetzt recht herzlichen Dank! Pfarrgemeinderat

  • Lutzerath - Firmlinge luden zum Spielenachmittag ein

    Zwei Gruppen von jungen Menschen aus Lutzerath, Driesch, Kennfus und Bad Bertrich, die in diesem Jahr das Heilige Sakrament der Firmung empfangen werden, haben im Rahmen der Firmvorbereitung in einem sozialen Projektes gemeinsam mit ihren Katechetinnen die Gelegenheit genutzt, die Bewohner/innen der beiden Außenwohngruppen St. Stephan und St. Irmina des Bildungs- und Pflegeheims St. Martin zu einem gemeinsamen Spielnachmittag einzuladen.

    Nach einer Wanderung zur Drei-Eichen-Hütte in Lutzerath wurde dort gemeinsam gegessen und anschließend zusammen gespielt. Die Firmlinge und Bewohner/innen hatten so vielfach Gelegenheit, sich näher kennenlernen, sich bei zahlreichen guten Gesprächen auszutauschen und bei den Spielen viel Spaß miteinander.

    „Wir möchten uns ganz herzlich bei denen bedanken, die durch Spenden dazu beigetragen haben, dass wir diesen eindrucksvollen Tag haben erleben können. Besonders sagen wir Danke bei Georg Franzen für die gespendeten Würstchen, der Bäckerei Lohner für die zur Verfügung gestellten Brötchen und dem Sportverein für die Nutzung des Einkochautomats zur Zubereitung der Würstchen. Unser besonderer Dank gilt aber dem Lutzerather Ortsbürgermeister Günter Welter für die kostenlose Nutzung der die Drei-Eichen-Hütte an diesem Tag, der uns allen sehr viel Spaß bereitet hat“, waren sich die jungen Menschen am Abschluss des dieses Tages schnell einig. (wp)

  • Ulmen - Treffen zur Vorbereitung auf die Firmung 2018

    Freitag

    26.10.2018

    09.11.2018

     

    18:00 – 20:00

    Ulmen

    (Pfarrheim Cochemer Straße)

    Einheit der Firmvorbereitung für alle Firmlinge aus Ulmen und Alflen,

    die nicht am Wochenkurs teilgenommen haben.

  • Ulmen - Firmlinge Projekt / „ Frag nicht nur, was die Kirche für dich tun kann, sondern auch, was du für die Kirche tun kannst.“

    „ Frag nicht nur, was die Kirche für dich tun kann, sondern auch, was du für die Kirche tun kannst.“

    Diese Frage haben sich auch die Firmlinge aus Ulmen, Auderath und Alflen dieses Jahres gestellt und sich für verschiedene soziale Projekte entschieden. Die Firmlinge wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe engagierte sich in der Caritas Werkstatt und half den Angestellten dort, ihre täglichen Arbeiten an Ihrem Arbeitsplatz zu verrichten. Eine weitere Gruppe ging in die Wohngruppen, um dort die Mitarbeiter bei Ihrer Arbeit mit körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen zu unterstützen.

    Sechs Firmlinge erklärten sich bereit, den in die Jahre gekommenen Barfußpfad auf dem Gelände des Bildungs- und Pflegeheims Sankt Martin im Eifel-Maar-Park um- und neu zu gestalten. An mehreren Tagen der ersten Ferienwoche arbeiteten die Jugendlichen in Eigenregie an diesem Projekt. Sie befreiten den alten Pfad von Blättern, Unkraut und Ästen, hoben den alten Kies aus und füllten neuen ein. Dann überlegten sie, was man in die einzelnen Abschnitte einfüllen könnte und setzten ihre Ideen in die Tat um. Sie sammelten Tannenzapfen und kleine Äste; die Firma Schmitt aus Ulmen stellte Kies, Sand und auch Schaufeln und Schubkarren zur Verfügung. Der Handlauf wurde abgeschliffen und neu gestrichen. Zum Schluss gestalteten sie ein Hinweisschild, damit möglichst viele Besucher den Weg zu diesem sehr schön angelegten Barfußpfad finden und ihn auch nutzen. Die Firmlinge hatten viel Spaß bei der Umsetzung ihres Projektes.

  • Ulmen - Firmlinge unterstützen Aktion in Bolivien

    Mit einem spontanen Projekt haben die Jugendlichen aus Alflen, Auderath und Ulmen, die in diesem Jahr das Heilige Sakrament der Firmung empfangen werden, gezeigt, dass sie auf einem guten Weg dazu sind. Diese jungen Menschen haben sich gerne dazu bereit erklärt, für die vielen Hundert Gläubigen, die am Karfreitag an einem Kinder- und Familienkreuzweg zum Antoniuskreuz in Ulmen teilgenommen haben, den Verkauf von gebackenen Osternestern und dazu passenden Ostereiern zu übernehmen. Die Osternester aus Hefeteig wurden dazu extra am Karfreitagsmorgen durch die Bäckerei Müsch in Alflen hergestellt und ebenso wie die Ostereier, die im Edeka-Markt Biermann in Ulmen eingekauft wurden, von diesen beiden Unternehmen zu einem Sonderpreis überlassen.

    Außerdem verkauften die Firmlinge noch gebackene Osterlämmchen und Osterhasen, die ihnen die Mütter oder andere Spender für diesen guten Zweck ebenso zur Verfügung gestellt hatten wie auch frisch zubereitetes Laugengebäck. Auch Getränke wurden zum Verkauf angeboten und Heike Ternes hatte spezifische Sachen aus Bolivien dabei, wie etwa Tücher, Taschen und kleine Lamas aus Holz, die man gegen eine Spende mit nach Hause nehmen konnte.

    So kamen bei diesem Projekt insgesamt 630 € zusammen, die einige der Firmlinge bei einem Treffen an Heike und Gerd Ternes überreichen konnten. Das Ehepaar Ternes hat es sich zu einer ehrenamtlichen Aufgabe gestellt, die in Bella Vista in der Provinz Cotchabanba in Bolivien von der ehemaligen Ulmener Ärztin Dr. Annemarie Hofer ins Leben gerufenen Projekte für die dort lebenden Kinder und Jugendlichen nach Kräften zu unterstützen. „Wir sorgen dafür, dass dieses Geld in Bolivien eine gute Verwendung findet,“ versprachen Heike und Gerd Ternes und bedankten sich bei den Firmlingen für deren großes Engagement.

    Wilfried Puth

  • Ulmen - gute Geister rund um das Pfarrhaus, das Pfarrheim und die Kirche

    Immer wieder nehme ich in regelmäßigen Abständen wahr, dass rund um die Kirche, das Pfarrheim und das Pfarrhaus gute und fleißige Geister für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

    Still und ohne großes Aufsehen jäten diese das Unkraut, kehren die gepflasterten Flächen, gießen die Blumen und sorgen für ein schönes und gepflegtes Aussehen.

    Die Flächen, die die Kirche und die kirchlichen Gebäude umgeben, glänzen dann in ihrer wiedergeschenkten Schönheit und tragen so zu einem Blickfang im Ortskern bei. Den guten Geistern, Frau Resi Schaaf, Frau Christa Holder, Frau Roswita Mindermann, Frau Gabi Schmitz, Frau Elisabeth Schmitt, Frau Irmgard Schäfer, Frau Ursula Diewald danke ich von ganzem Herzen für Ihren wertvollen Dienst und Ihr ehrenamtliches Engagement.

    Die Damen freuten sich übrigens, wenn noch der ein oder andere auch männliche gute Geist dazukäme.

    Von ganzem Herzen DANKE, DANKE, DANKE

  • Ulmen - St. Martin - Den Frieden in Martental gesucht

    MARIA MARTENTAL. Unter dem Leitwort „Suchet den Frieden“ kamen im Kloster Maria Martental im Rahmen der diesjährigen Festwoche viele Menschen mit Beeinträchtigung mit ihrem haupt- und ehrenamtlichen Betreuern/innen aus den Behinderteneinrichtungen der näheren und weiteren Umgebung zusammen, um einen schönen und eindrucksvollen Wallfahrttag zu erleben. Nach der Begrüßung durch Pater Andreas Pohl von den Martentaler Herz-Jesu-Priestern und Brigitte Scherer vom Bischöflichen Generalvikariat in Trier versammelten sich zunächst alle zum gemeinsamen Gesang und zur Bekanntgabe des Tagesprogramms in der Wallfahrtkirche.

    Danach wurden auf dem Kirchenvorplatz bei herrlichem Sommerwetter eine ganze Reihe von Workshops angeboten, wie etwa das Herstellen von selbst gestalteten Buttons, das Bemalen und Basteln von Friedenstauben, das Ausmalen von vorgefertigten Regenbogenbildern, das Einüben von Tänzen bei meditativer Musik, das Schwingen eines großen Schwungtuches und vieles andere mehr. Besonders viel Spaß hatten aber alle dabei, kleine und große Seifenblasen zu produzieren, die teilweise über die Klosterkirche hinweg flogen und sich im Sonnenlicht herrlich spiegelten.

    Nach einem gemeinsamen Mittagsgebet und einem wohlschmeckenden Mittagessen in der Pilgergaststätte gingen die Workshops am frühen Nachmittag in die „zweite Runde“. Mit einer Heiligen Messe, deren Texte und Gebete vor allem unter dem Motto der Farben des Regenbogens standen und der von Pater Josef Cramer von Herz-Jesu-Haus in Kühr  und Pater Andreas Pohl gemeinsam zelebriert wurde, endete dieser schöne Tag und die Wallfahrer/innen fuhren mit großen und kleinen Bussen wieder in ihre Einrichtungen zurück und alle waren sich einig: „Das war ein toller Tag und es hat Spaß gemacht dabei sein zu können. Vielen Dank allen, die dabei mitgeholfen haben.“ Wilfried Puth

  • Urschmitt - Firmlinge helfen Noah

    Eine Firmgruppe, die sich aus jungen Leuten aus Urschmitt, Kliding, Lutzerath und Schmitt zusammensetzt, hatte sich im Rahmen der Vorbereitung auf das Heilige Sakrament der Firmung ein tolles soziales Projekt vorgenommen, das sie dann auch in die Tat umsetzten. Bei einem von ihnen mitgestalteten „Open Air Gottesdienst“ am Heiligenhäuschen in Urschmitt, den Pater Majobi leitete und mit der diesjährigen Kräutersegnung verband, riefen die Firmlinge die Gottesdienstbesucher/innen zu Spenden auf, um damit den blinden Jungen Noah John aus Leienkaul zu unterstützen. Von den rund 100 Gläubigen, die zu der Heiligen Messe gekommen waren, wurde diese Idee finanziell gut honoriert und die durchgeführte Kollekte erbrachte die Gesamtsumme in Höhe von 650 €, die von der Firmgruppe in den Herbstferien an Noah und seine Eltern persönlich überreicht werden soll.

    Auch der einmal „etwas andere Gottesdienst in der Natur Gottes“ war für alle ein beeindruckendes Erlebnis und sollte, so die Meinung der anwesenden Gläubigen, „im Sommer dort öfter gefeiert werden“. Im Anschluss an die Heiligen Messe konnten dann alle jeweils einen von den Firmlingen am Vortag gebundenen und in der Heiligen Messe gesegneten Kräuterstrauß mit nach Hause nehmen. Da auch das Wetter gut mitspielte, blieben zahlreiche Besucher noch bei einem kühlen Getränk zum Gespräch und Gedankenaustausch bei einem kurzen Dämmerschoppen beisammen.

    „Wir sagen allen, die zu dieser Spende ihren Beitrag geleistet haben, vielen Dank und ein herzliches ‚Vergelt’s Gott – natürlich auch an Pater Majobi für die Leitung dieses Gottesdienstes,“ waren sich dir Firmlinge und auch ihre Katechetinnen Ellen Hennen und Rebecca Häring (beide Lutzerath) und Gisela Mayer (Urschmitt) einig. Sie schlossen in den Dank auch Manuel Neis vom Getränkemarkt in Lutzerath und verschiedene Eltern für die geleisteten Getränkespenden ein, sodass keine Kosten für die Beschaffung und Ausgabe der Getränke entstanden und der Gesamtbetrag nun Noah zu Gute kommen kann. Wilfried Puth

  • Wollmerath - Kirchbauverein St. Maria Magdalena Wollmerath

    Wie weithin bekannt ist, steht in dem kleinen Eifeldörfchen Wollmerath eine der ältesten Kirchen in Rheinland Pfalz. Sie ist Zentrum in einer der ältesten Mutterpfarreien des Bistums Trier. Der Turm aus dem Jahr 1200 hielt allen Kriegen stand, wie auch die darin befindlichen Glocken aus den Jahren 1394, 1465 und 1477. Auch die Pfeifen der Denkmalorgel, erbaut von Balthasar König, wurden nicht für Kriegszwecke entfernt, so dass die Kirche Schätze von unschätzbarem Wert beherbergt. Doch was der Mensch nicht vollzog, machte der sog. Zahn der Zeit. Er nagte so stark am Turmhelm, dass 2010 ein Sanierungskataster mit Sanierungsvorschlägen erstellt werden musste. Um die nicht unerheblichen Kosten der Sanierung decken zu können, wurde 2012 der Kirchbauverein gegründet.In den Folgejahren wurden die Baumaßnahmen durchgeführt, worüber die Gemeindemitglieder immer wieder über Presse oder Präsentationen in der Kirche und im Pfarrhaus informiert wurden. Dank des Einsatzes einzelner Verwaltungsratsmitglieder konnten die veranschlagten Baukosten durch veränderte Bauausführungen um einen erheblichen Anteil reduziert werden. Spenden, Vorträge, Trödel- und Flohmärkte, gemütliches Beisammensein nach den 3 Orgelkonzerten oder Adventsveranstaltungen erbrachten einen zweckgebundenen Erlös von 8.931,--€. Hiervon konnte für Baumaßnahmen der Kirche ein Betrag von 5.500,- € zur Restfinanzierung zur Verfügung gestellt werden. Am 13.09.2018 fand eine Versammlung des Kirchbauvereins statt, auf der die 12 anwesenden Personen die Einberufung einer Vollversammlung beschlossen haben.Diese findet am Donnerstag, 25.10.2018, 19:30Uhr, im alten Pfarrhaus, Wollmerath, statt.

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