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Aufrufe

Informationen (für alle Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft)

  • Mitteilungen für alle Pfarreien

    Liebe Mitchristen,

    mit dem 01. Januar 2020 ist Pfarrer, Dechant Walter Fuß von seinen Aufgaben als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Ulmen, als Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch und als Dechant des Dekanates Cochem durch unseren Bischof Dr. Stephan Ackermann entpflichtet.

    Durch die Versetzung, die Verzichtsleistung oder die Entpflichtung eines Pfarrer gibt es in unserer Kirche keinen rechtsfreien Raum, sondern die Seelsorge ist weiterhin gewährleistet, die Geschäftsfähigkeit - nach wie vor - gegeben.

    Das heißt für unsere Pfarreiengemeinschaften Ulmen und Kaisersesch, deren Vakanz (Nichtbesetzung der Stelle des leitenden Pfarrers) im Modell 4 geregelt ist, folgendes:

     

    Den Vorsitz in den Verwaltungs- und Kirchengemeinderäten

    (Gremien der einzelnen Pfarreien vor Ort) übernehmen vom Gremium aus ihren Reihen gewählte Frauen oder Männer im Ehrenamt. Diese Frauen und Männer werden nach der Mandatierung durch den Bischof in einem gemeinsamen Gottesdienst in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft in einem zentralen Gottesdienst vorgestellt; (die Namen der Damen und Herren werden nach Mandatierung durch den Bischof bekannt gegeben.) Diese Frauen und Männer sind für alle verwaltungs- und finanztechnischen Angelegenheiten, die der einzelnen Pfarrei zuzuordnen sind, verantwortlich.

     

    Den Vorsitz in der Verbandsvertretung

    (übergeordnetes Verwaltungsgremium der Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft) übernimmt eine Frau / ein Mann, gewählt aus den Reihen der Mitglieder in diesem Rat im Ehrenamt. Dieser Mann oder diese Frau ist die / der Vorgesetzte allen Personals, das nicht in der Seelsorge tätig ist (Sekretärinnen, Küster*innen, Organist*innen, Chorleiter*innen, Reinigungskräfte, Anlagenpfleger*innen, etc.). Sie übernehmen die Verantwortung für alle verwaltungs- und finanztechnischen Angelegenheiten, die gleichermaßen alle Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft betreffen.

    In der Verbandsvertretung Ulmen übernehmen Frau Barbara Schatz-Fischer, in der Verbandsvertretung Kaisersesch Herr Karl-Heinz Gilles diese Aufgabe, die durch Mandatierung durch unseren Bischof Dr. Stephan Ackermann übertragen und somit in Kraft gesetzt werden wird.

     

    Die Koordination der Seelsorge

    übernimmt für die Pfarreiengemeinschaft Ulmen Frau Gemeindereferentin Sigrid Rick, für die Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch Herr Diakon Michael Przesang.

    Diesen beiden Personen obliegt in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft die Gewährleistung der Seelsorge, die Organisation der Feier der Sakramente, die Durchführung der Kasualien und die Einsatzzuteilung des pastoralen Personals.

     

    Die Pfarrverwaltung

    übernimmt Pfarrer Hermann-Josef Floeck aus Treis-Karden. Seine Aufgabe bezieht sich einzig und allein auf das disziplinarische Gegenüber beim pastoralen Personal (Kooperatoren, Kapläne, Diakone, Gemeindereferenten). Er hat dafür Sorge zu tragen, dass das pastorale Personal entsprechend der Anweisungen der pastoralen Koordination den seelsorglichen Dienst wahrnimmt und ausübt.

    Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Pfarramt Ihrer Pfarreiengemeinschaft.

    Die Leitung des Dekanates Cochem

    übernimmt der stellvertretende Dechant, Pfarrer Paul Diederichs aus Zell.

  • Neue Vorsitzende der Verwaltungs- und Kirchengemeinderäte sowie des Kirchengemeindeverbandes

    Mit Schreiben vom 29. Januar 2020 hat der Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg die nachstehenden Personen mit der Leitung der Vermögensverwaltung der einzelnen Kirchengemeinden rückwirkend zum 01. Januar 2020 beauftragt. Mit der Beauftragung ist der Vorsitz im Verwaltungsrat der Kirchengemeinde verbunden.

    Die Beauftragung erfolgt gemäß § 3 Abs. 1 Buchstabe a des Gesetzes über die Verwaltung und Vertretung des Kirchenvermögens im Bistum Trier (Kirchenvermögensverwaltungsgesetz – KVVG) vom 01. Dezember 1978 (KA 1978 Nr. 271), in der Fassung vom 22. November 2019 (KA 2019 Nr. 210).

    Herrn Albert Wallenborn - Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer Alflen

    Herrn Peter Laux - Kirchengemeinde St. Peter Bad Bertrich

    Herrn Paul Pauly - Kirchengemeinde St. Simon und Juda Büchel

    Herrn Berthold Berenz - Kirchengemeinde St. Stephan Faid

    Frau Barbara Schatz-Fischer - Kirchengemeinde St. Hubertus Gevenich

    Herrn Hubert Peifer – Kirchengemeinde St. Martin Gillenbeuren

    Herrn Heinz Wild – Kirchengemeinde St. Quirinus Urschmitt

    Herrn Erich Lescher – Kirchengemeinde St. Maria Magdalena Wollmerath

    Mit Schreiben vom 30. Januar / 03. Februar 2020 hat der Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg die nachstehenden Personen mit dem Vorsitz im Kirchengemeinderat der jeweiligen Kirchengemeinde rückwirkend ab dem 01. Januar 2020 beauftragt. Mit der Beauftragung verbunden ist die Leitung der Vermögensverwaltung der Kirchengemeinde.

    Die Beauftragung erfolgt gemäß §6 Abs. 1 der Ordnung für Kirchengemeinderäte im Bistum Trier (KGR-O) vom 03. Januar 2011 (KA 2011 Nr. 30) in der ab 22. November 2019 geltenden Fassung (KA 2019 Nr. 210)

    Frau Ursula Ilgen – Kirchengemeinde St. Antonius der Einsiedler Beuren

    Herrn Heinz Trippen – Kirchengemeinde St. Stephan Lutzerath

    Herrn Josef Reinhardt – Kirchengemeinde St. Matthias Ulmen

    Mit Schreiben vom 21. Januar hat der Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg

    Frau Barbara Schatz-Fischer

    mit dem Vorsitz in der Verbandsvertretung des Kirchengemeindeverbandes Ulmen rückwirkend zum 01. Januar 2020 beauftragt. Die Beauftragung erfolgt gemäß § 4 Abs. 5 Satz 2 der Ordnung für gemäß Strukturplan 2020 gebildeten Kirchengemeindeverbände im Bistum Trier (KGV-O) vom 29. Juni 2011 (KA2011 Nr. 124), in der Fassung vom 22. November 2019 (KA 2019 Nr. 210)

  • Neuer Kooperator der Pfarreiengemeinschaft Ulmen ab 1. April 2020

    Ein neues Gesicht in unserem Team

    Mit dem 1. April haben wir Verstärkung für unser Seelsorgeteam erhalten. P. Lenin James vom Kloster Maria Martental wird neben P. Majobi als Kooperator in der PG Ulmen tätig sein. Wir freuen uns, einen weiteren Priester in unserer Pfarreiengemeinschaft zu haben. Welche Tätigkeitsschwerpunkte P. Lenin neben seinem priesterlichen Dienst noch haben wird, werden wir in den nächsten Wochen absprechen.

    P. Lenin ist erreichbar per Mail: lenintelles(at)gmail.com oder telefonisch über das Kloster Martental: Tel: 02653 /9890 - 32

    Herzlich willkommen und auf ein gutes Miteinander!

     

    Lebenslauf

    Mein Name ist Lenin James. Ich wurde am 31. Mai 1978 in Karkkuzhy, einem kleinen Dorf im Bundesland Kerala, in Indien geboren. Meine Eltern haben mich und zwei Schwestern (jünger als ich) im katholischen Glauben erzogen.  Meine Eltern waren beide berufstätig. Die Schwestern haben schon geheiratet und leben mit ihren Familien im gleichen Ort.

    Nach dem Abitur bin ich im Juni 2000 in den Herz-Jesu-Orden eingetreten. Danach habe ich im Priesterseminar Philosophie, Theologie und noch viele andere Bereiche, die für die Priesterweihe notwendig waren, erfüllt und erfolgreich abgeschlossen.

    Am 6. Juni 2012 bin ich in Indien zum Priester geweiht worden und habe danach anderthalb Jahre im Priesterseminar junge Leute auf den Priesterberuf vorbereitet. Während dieser Zeit hat mein Provinzial mich gefragt, ob ich bereit sei, in Deutschland für den Orden zu arbeiten. Eine Entscheidung fiel mir damals sehr schwer: Ich hatte Bedenken, ob ich in einem ganz anderen Land mit fremder Kultur und Sprache so ohne weiteres zurechtkommen würde.

    Im März 2015 kam ich zunächst nach Freiburg. Anfangs war für mich alles fremd: Menschen, Klima, Essen usw., besonders die Sprache. Ich habe dort an einer Sprachschule versucht, die deutsche Sprache zu lernen. Es ist mir sehr schwergefallen, da ich keine Vorkenntnisse hatte. Nach meinem Aufenthalt in Freiburg bin ich nach Handrup (Emsland) gekommen. Hier habe ich im Schulpastoral gearbeitet und meine Mitbrüder bei unterschiedlichen Tätigkeiten unterstützt. Außerdem habe ich Gottesdienste in Handrup und in den Dörfern der Umgebung gefeiert.

    Jetzt bin ich in Maria Martental, wo ich mich sehr wohl fühle. Fast zweieinhalb Jahre habe ich als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch gedient. Jetzt bin ich zum Kooperator der Pfarreiengemeinschaft Ulmen ernannt. Ich danke allen Menschen und vor allem Gott dafür, dass sie mich immer in jeder Weise unterstützt haben.

     

     

  • In eigener Sache: Ihr ehemaliger Pastor Walter Fuß

    IN EIGENER SACHE:

    Liebe Gemeindemitglieder, verschiedentlich wurde ich in den letzten Tagen und Wochen darauf angesprochen, wieso ich immer noch in Ulmen bin, was wohl bei der einen oder dem anderen von Ihnen zu Verwirrungen geführt hat.

    Das hat einen bestimmten Grund. Ich bin erneut an Krebs erkrankt. Da für die Genesung das soziale Umfeld und die Beziehung zu nahestehenden Menschen eine nicht unwesentliche Rolle spielen, darf ich nach Rücksprache mit Herrn Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg während der Zeit der Operation, der medizinischen Behandlung und Genesung in Ulmen wohnen bleiben.

    Dafür bin ich dankbar.

    Manches Mal wird unser Lebensweg durchkreuzt und es läuft nicht so, wie wir uns das möglicherweise vorstellen und wünschen. Was ich wohl weiß und darauf vertraue ich neben allen medizinischen Möglichkeiten: „Wir glauben an einen Gott, der das Leben in Fülle für uns alle will“; auch wenn wir das nicht immer verstehen. Gott meint es grundsätzlich gut mit uns, das werden wir spätestens erkennen, wenn wir vor unserem Schöpfer stehen. Dann wird an uns allen offenbar, was er mit unserem je eigenen Leben in dieser Welt und Zeit wollte. Unser Leben ist in seiner Hand geborgen und er hat uns erlöst. Für uns hat jeder Karfreitag auch schon die Dimension des Ostern.

    So habe ich vor vielen Jahren meinen Primiz-Spruch gewählt: „In Deine Hände lege ich voll vertrauen meinen Geist, denn Du hast mich erlöst, Herr Du treuer Gott“.

    Dieses feste Vertrauen auf unseren Erlöser gibt mir Kraft und lässt mich hoffnungsvoll nach vorne schauen. Das erbitte ich für jede und jeden Kranken.

    Ich darf Sie bitten, dafür zu beten, dass Gottes Wille geschehe, denn sein Wille ist auf jeden Fall ein guter Wille.

    So grüße ich Sie alle herzlich, Ihr ehemaliger Pastor Walter Fuß

  • Erreichbarkeit der Priester

    Erreichbarkeit der Priester am Wochenende, Sonn- und Feiertagen:

    In der Vergangenheit kam es immer wieder einmal vor, dass bei Rufweiterleitung der Festnetznummer (außerhalb der Bürozeiten) auf einen externen Anschluss, die Herkunft des Anrufes nicht nachvollzogen werden konnte, und daher scheinbar niemand erreichbar war. Hier haben wir es mit einem technischen Problem zu tun (bei Rufweiterleitung ist nicht die Telefonnummer des Anrufers, sondern die Telefonnummer des Pfarramtes sichtbar.) Wenn Sie auf der Festnetznummer in Not- und Sterbefällen niemanden erreichen, können Sie auch die angegebenen Handynummern wählen. Sowohl im Pfarramt, als auch bei den Kooperatoren Majobi und Lenin ist zeitweise der Anrufbeantworter angeschaltet. Wenn Sie in Not- und Sterbefällen einen Priester benötigen, nennen Sie bitte dringend Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer. Die Priester melden sich dann umgehend bei Ihnen. Sie können auch die unten angegebenen Handynummern wählen; hier können ihre Telefonnummern gesehen werden, und ein Rückruf ist möglich.

    Handynummern:

    KOOPERATOR Majobi: 0151 / 5514 4788

    KOOPERATOR Lenin: 0151 / 43691206

     

    Um Beachtung wird gebeten.

  • Flüchtlingsarbeit ist weiterhin hoch im Kurs

    Flüchtlingsarbeit ist weiterhin hoch im Kurs

    Ein kirchlicher Ehrenamtskreis „Flüchtlinge und Integration“ wurde in Ulmen gegründet

    ULMEN. Die Integrationsarbeit für Menschen, die aus verschiedenen Ländern geflüchtet sind, ist im Bereich der Verbandsgemeinde Ulmen in den vergangenen Jahren durch eine enge und kooperative Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde und der Kirchengemeinde gekennzeichnet. Seit 2015, als die ersten Flüchtlinge in die Verbandsgemeinde Ulmen kamen, haben sich spontan weit mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger aus fast allen Orten der Verbandsgemeinde ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagiert und tun dies zum Teil immer noch mit ungebremstem Elan.

    Zu den hauptsächlichen Aufgabenbereichen, denen sich diese Ehrenamtlichen annehmen, gehören neben der tatkräftigen Unterstützung bei der Wohnungssuche, das Anbieten von Sprachkursen, Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt, die Übernahme von „Patenschaften“ für die geflüchteten Menschen und vielfältige andere Hilfen in der Betreuung und im familiären Bereich. Dabei gilt es insbesondere die vielen und oft recht unübersichtlichen bürokratischen Hürden in den unterschiedlichsten Behörden zu überwinden, wie etwa die die Hilfestellung beim Ausfüllen unendlich vieler Formulare oder die geflüchteten Menschen zu Job-Centern und anderen Behörden zu begleiten, ihnen bei Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten Unterstützung zu leisten oder die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, Vereinen und in vielen anderen Bereichen sicherzustellen.

    Mit dem "Café International Ulmen" im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde wurde im März 2016 ein Ort geschaffen, an dem sich Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion zu Hause fühlen können und die Unterstützung finden, die sie für ihr neues Leben hier in Deutschland brauchen. Es ist aber auch ein Ort, um untereinander in Kontakt zu kommen. Das Café ist ein Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische und hier werden auch deutsche Sprachkurse angeboten. Derzeit ist das Café aber aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen im Hinblick auf den einzuhaltenden Mindestabstand und anderes mehr bis auf Weiteres geschlossen, was besonders den geflüchteten Menschen leid tut, denn dieser Ort ist für sie eine wertvolle Begegnungsstätte mit Landsleuten.

    Sehr gute Unterstützung erhalten die Flüchtlinge in der Verbandsgemeinde Ulmen auch durch Bürgermeister Alfred Steimers und den Landrat des Kreises Cochem-Zell, Manfred Schnur sowie im Bereich der katholischen Kirche in besonderer Weise durch den unermüdlichen Einsatz des ehemaligen Dechanten des Dekanates Cochem und Ulmener Pfarrers Walter Fuß. Sie unterstützen die Arbeit nach Zustimmung der jeweiligen politischen und kirchlichen Räte und Gremien mit finanziellen Zuwendungen, aber auch durch eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Betrieben helfen mit privaten Spenden dabei. Mit diesem Geld werden anfallende Kosten bei Notfällen, Mietkautionen, Fahrtkosten, Rechtsanwaltskosten, OP-Kosten von Angehörigen im Heimatland und vielen anderen Anlässen nach eingehender Prüfung entsprechende Darlehen, Kostenübernahmen oder Kostenzuschüsse gewährt. Für Auszubildende werden die Fahrtkosten zu den Berufsschulen, die Kosten für den Kauf der Fachbücher übernommen. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist mittlerweile eine der wichtigsten Aufgaben im Rahmen der Flüchtlingsarbeit. Gerade die jungen Flüchtlinge werden während ihrer Ausbildung (etwa zum Koch, Bäcker, Dachdecker, Kfz-Mechatroniker) oder im Rahmen der Ausbildungsplatzsuche und des Bewerbungsverfahrens betreut.

    Im Oktober 2019 wurde schließlich mit dem „Ehrenamtskreis Flüchtlinge und Integration“ ein kirchlicher Verein gegründet, der sich all den schon beschriebenen Aufgaben annimmt – und das auch gänzlich ehrenamtlich – und der sich eine Satzung gegeben hat. Den Vorsitz hat mit Karl Eckardt einer der Hauptinitiatoren der Flüchtlingsarbeit im Bereich Verbandsgemeinde Ulmen übernommen. Sein Stellvertreter ist mit Diakon Wilfried Puth ein Mitglied des Seelsorgeteams der Pfarreiengemeinschaft Ulmen. Schatzmeisterin ist Iris-Steffes-tun, die als ehemalige Lehrerin auch zahlreiche deutsche Sprachkurse für die Flüchtlinge gibt und das Amt der Schriftführerin hat Helga Schmitt-Eckardt inne. Als Kassenprüferinnen wurden Uschi Becker und Marion Baulig ebenso wie die Vorstandsmitglieder einstimmig bei Enthaltung der jeweils Betroffenen  gewählt.

    „Die Mitglieder des Ehrenamtskreises aber auch alle anderen ehrenamtlichen Patinnen und Paten sowie die Beschäftigten in den Behörden und Ämtern und politischen Amtsträger/innen, die mit der Flüchtlingsbetreuung beauftragt sind oder sich darum kümmern, ziehen an einem Strang“, so Karl Eckardt. „Wir alle sind hochmotiviert und wollen auch weiterhin die Arbeit im Rahmen der Integration der geflüchteten Menschen bewältigen. Wir helfen diesen Menschen, die in ihrer Heimat alles verloren haben oder im Stich lassen mussten, dabei, hier in unserer Region eine neue Heimat zu finden und sich ein neues Leben aufzubauen. Und dabei ist uns jede helfende Hand und jede Spende herzlich willkommen.“

    Wilfried Puth

  • Flüchtlinge und Integration / Eine großartige Idee wurde sehr erfolgreich umgesetzt

    In Heimarbeit gefertigte Mund/Nasen-Abdeckungen brachten einen hohen Erlös für gute Zwecke – 4500 € konnten gespendet werden

    ULMEN. Anfang April hatten Hasan und Fatima Ouso die Idee, Mund/Nasen-Abdeckungen zu nähen, die dringend benötigt wurden, weil es in dieser Zeit sehr schwer war, an solche Hilfen zum Schutz gegen das Corona-Virus zu gelangen. Sie wollten damit ein Dankeschön für die große Hilfe und Unterstützung zurückgeben, die ihnen bei der Integration und guten Aufnahme in Ulmen nach ihrer Flucht aus Syrien entgegen gebracht wurde.

    Schnell fanden sich nach dieser Idee viele Menschen, die dieses Vorhaben unterstützten. Mario Biermann, der Betreiber der Edeka-Marktes in Ulmen und Christine Müsch-Schroers, Eigentümerin der Bäckereifilialen Müsch in Alflen, mit den Filialen in Lutzerath und Ulmen boten an, diese selbstgebastelten Masken gegen eine kleine Spende an ihre Kunden weiterzugeben. Und so machten sich viele auf den Weg, diese großartige Idee umzusetzen.

    Hasan Ouso, der gelernter Schneider ist, wurde von der Ulmenerin Helga Schmitt-Eckardt eine neuwertige Nähmaschine geschenkt und viele Menschen aus Ulmen und Umgebung folgten einem Aufruf in der Presse und den sozialen Medien und spendeten alte Betttücher und Gummibänder, um die Masken herzustellen. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage und auf Initiative des Vorstandes des in Ulmen neu gegründeten kirchlichen Vereins „Flüchtlinge und Integration“ wurden aber auch andere dringend notwendige Materialien bei einem Fachbetrieb in Hückeswagen und in einem Ulmener Stoffgeschäft beschafft. Die hierfür angefallenen Kosten übernahmen überwiegend Karl Eckardt und Helga Schmitt-Eckardt, die beide dem Vorstand des Vereins „Flüchtlinge und Integration“ angehören.

    So konnten die ersten Masken im Ulmener Edeka-Markt und den Bäckereifilialen Müsch noch Ende April ausgegeben werden und dieses Angebot wurde von Anfang an von den Kunden/innen sehr gerne in Anspruch genommen. Die Geschäfte wurden aufgrund der ständig steigenden Nachfrage nahezu täglich mit neu hergestellten Masken beliefert. Die Nachfrage für solche Masken ließ aber ab Anfang Juni immer mehr nach und so wurde die Produktion durch Hasan Ouso und seiner Familie eingestellt.

    Bereits vor Auszählung der durch die Spenden eingenommenen Gelder hatten die Verantwortlichen die Idee, die eingenommenen Spendengelder an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ für deren Arbeit in Afrika und dem von der Pfarreiengemeinschaft Ulmen seit vielen Jahren unterstützten Alphabetisierungsprojekt der ehemaligen Ulmener Ärztin Dr. Hofer „Hilfe in Bolivien“ zur Verfügung zu stellen.

    „Mit viel Stolz und großer Dankbarkeit können wir auf ein tolles Spendenergebnis aus dieser Aktion blicken. Im Edeka-Markt Biermann in Ulmen erbrachten die Spenden einen Betrag von € 2.593, den Mario Biermann mit einer Spende auf € 3.000 erhöhte und in den Filialen der Bäckerei Müsch kamen € 1.116 zusammen, die Christine Müsch-Schroers auf € 1.500 aufrundete. So freuen wir uns, dass wir den „Ärzten ohne Grenzen“ € 3.000 und dem Verein „Hilfe für Bolivien e. V.“ € 1.500 zur Verfügung stellen können“, zieht Karl Eckardt ein sehr gutes Resümee. „Unser besonderer Dank gilt all denen, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben: Familie Ouso für ihre unermüdliche Arbeit bei der Herstellung der Masken, allen Spender/innen der benötigten Geräte und des erforderlichen Materials zur Maskenherstellung und vor allem aber auch Christine Müsch-Schroers und Mario Biermann und ihren Mitarbeitern/innen für die tolle Unterstützung und ihre persönlichen Spenden. Vergelt’s Gott allen, die mitgemacht haben.“

    Text: Wilfried Puth

  • Verstorbene und Nachrufe

  • Durchführungen von Beerdigungen

    Beerdigungen

    In letzter Zeit häuften sich Anfragen nach einem bestimmten Zelebranten. Dem können wir, gerade auch aus organisatorischen Gründen, nicht entsprechen. Deshalb haben wir im Seelsorgeteam folgende Regelung getroffen: Ort und Termin der Beerdigung werden wie gehabt mit den Angehörigen festgelegt. Wer dann konkret die Beerdigung übernimmt, entscheidet das Seelsorgeteam.

  • Kollekten der Sonn- und Feiertage 2020

    Kirchenkollekten 2020

     

    Zweckbestimmung

    01. Januar

    Kollekte für das Maximilian-Kolbe-Werk

    12. Januar

    Afrika-Kollekte (für afrikanische Katechisten)

    26. Januar

    Caritas-Kollekte

    16. Februar

    Kollekte für das Priesterseminar

    29. März

    Kollekte für das Bischöfliche Hilfswerk „MISEREOR“

    05. April

    Kollekte für pastorale und soziale Dienste im Hl. Land und für die Grabeskirche Jerusalem

    19. April

    Diaspora-Opfer der Kommunionkinder *1)

    03. Mai

    Kollekte für die Hohe Domkirche

    31. Mai

    Kollekte für kirchliche Aufgaben in Mittel- und Osteuropa

    05. Juli

    Kollekte für die Aufgaben des Papstes (Peterspfennig)

    13. September

    Kollekte zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel

    20. September

    Caritas-Kollekte

    04. Oktober

    Kollekte für die Bolivienpartnerschaft

    25. Oktober

    „missio“-Kollekte (Sonntag der Weltmission)

    02. November

    Kollekte für die Priesterausbildung in Diasporagebieten Mittel- und Osteuropas

    08. November

    Kollekte für die Katholischen Öffentlichen Büchereien

    15. November

    Kollekte für das Bonifatiuswerk (Diasporasonntag)

    25. Dezember

    Kollekte für das Bischöfliche Hilfswerk „ADVENIAT“

    27. Dezember

    Kollekte für die Familienseelsorge

    *1) bzw. am Tag der Erstkommunion.

    *2) wenn keine Pfarrbücherei geführt wird, ist die Kollekte zu 100 Prozent weiterzuleiten.

    Die Durchführung der Kollekten richtet sich nach den geltenden Diözesanbestimmungen über Kollekten, andere Einnahmen und Spenden in den Kirchengemeinden des Bistums Trier (KA 2000 Nr. 210; HdR Nr. 723.1).

    Gemäß § 6 Abs. 3 dieser Bestimmungen sind die festgestellten Beträge in ein Kollektenbuch einzutragen. Auf eine gesonderte Drucklegung des Kollektenplanes als Beilage zum Kirchlichen Amtsblatt wurde deshalb verzichtet. Kollektenbücher sind erhältlich in der Expeditur des Bischöflichen Generalvikariates, Mustorstraße 2, 54290 Trier, Telefon (06 51) 71 05-4 83.

    Trier, den 1. Oktober 2019

    Das Bischöfliche Generalvikariat

  • Haushaltspläne der Kirchengemeinden

    Die verabschiedeten Haushaltspläne der einzelnen Pfarreien können in der Rendantur Kaisersesch eingesehen werden.

Informationen (für die einzelnen Pfarreien)

  • Alflen / Restaurierung des Hochaltars in der Filialkirche Auderath

    Die Restaurierungsarbeiten am Altar in der Filialkirche in Auderath sind abgeschlossen. Passend zu der Zeit, in der bedingt durch die Corona Pandemie, keine gemeinschaftlichen Gottesdienste gefeiert werden durften, wurden die Arbeiten zur Verschönerung des Hochaltares durchgeführt. Somit konnten die Arbeiter der Restaurationsfirma Ludgen aus Trier ungestört ihrer Arbeit nachgehen. In 15 Arbeitstagen erhielt der Altar ein komplett neues Aussehen. Er erstrahlt jetzt wieder so, wie zu der Zeit als er erbaut wurde, und das war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die zügige und fachmännische Arbeit der Restauratoren machte es möglich, die Kirche „Maria Rosenkranzkönigin“ pünktlich zum Beginn des Marienmonats Mai wieder zu öffnen und dem Anlass entsprechend mit dem Maialtar und frischen Blumen zu schmücken.

    Die Kosten für diese Maßnahme in Höhe von rund 16.000,00 €, teilen sich das Amt für Denkmalpflege beim Bistum Trier, die Pfarrei Alflen und der Freundeskreis der Filialkirche Auderath. Spenden für diese beachtliche Investition werden vom Freundeskreis Auderath dankbar entgegengenommen. Spendenkonto des Freundeskreises: IBAN: DE92 5776 1591 0485 2294 00, BIC: GENODED1BNA  

    Für den Freundeskreis Auderath

    Werner Konrad

  • Alflen / Fronleichnamsgottesdienst

    Fronleichnamsgottesdienst

    Über 90 Personen haben am Gottesdienst zu Fronleichnam am späten Nachmittag auf dem Schulhof in Alflen teilgenommen. Bei gutem Wetter zelbrierte Pfr. Mario Kaufmann an dem festlich hergerichteten Altar. Dabei wurde er musikalisch von Kai Höhmann am Keyboard begleitet

  • Lutzerath / Rückgabe- und Abholservice der Bücherei Lutzerath

    Die Büchereien im Bistum Trier dürfen nach dem 10.5.20 wieder geöffnet werden, wenn die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Wir haben beschlossen, dass unsere Bücherei weiterhin geschlossen bleibt. Die Räume sind eng, vor allem an der Ausleihtheke, und wir sind auch nicht mehr die Jüngsten.

    Wir wollen Ihnen jedoch einen Bestell- und Abholservice anbieten, freitags zwischen 16 und 18 Uhr zu einem abgesprochenen Termin. Beginn am 15.5.2020.

    Rückgabe: Sie können dann auch die Medien zurückgeben, die Sie zuhause haben und bisher wegen Schließung der Bücherei nicht zurückgeben konnten. Packen Sie alles in eine – oder mehrere Plastiktüten (z.B. weiße Müllbeutel) und legen einen Zettel dazu mit Name, Lesernummer, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Die Tüte stellen Sie vor die Tür, klingeln und treten zurück. Dann holen wir die Tüte rein. Die Medien werden einige Tage gelagert, bevor wir sie reinigen und zurückbuchen. Wir geben Ihnen dann Bescheid, falls noch was fehlt.

    Wenn Sie bereits mit unserem Online-Katalog vertraut sind, können Sie unter allen verfügbaren grün markierten Medien Vormerkungen machen – mit Ausnahme der Erstlesebücher, Bilderbücher, Kinder-CDs und Kinder-DVDs, da diese nicht geordnet sind und das Raussuchen zu lange dauert.

    Von diesen Kinder-Medien können wir Ihnen aber ein Überraschungspaket zusammenstellen, wenn Sie uns mitteilen, was es ungefähr sein soll und für welches Alter. Das könnten Sie über das Kontaktfeld vom Online-Katalog machen.

    Wenn Sie den Online-Katalog noch nicht kennen, ist das eine gute Gelegenheit, mal rein zu schauen. Die Adresse lautet: www.bibkat.de/lutzerath .

    Sie können sich Medienlisten ansehen oder über das Suchfeld zum Beispiel nach einem bestimmten Autor suchen. Sie finden alles, was es in unserer Bücherei gibt. Die Ampelfarben zeigen an, ob ein Medium verfügbar (grün), von einem anderen Nutzer vorgemerkt (gelb) oder ausgeliehen (rot) ist. Schreiben Sie auf, was Sie haben wollen, und schicken Sie uns Ihre Wünsche mit Lesernummer und Telefonnummer per Mail an koeb-lutzerath(at)arcor.de .Geben Sie zu jedem Buch Autor, Titel und wenn möglich die Zugangsnummer an. Die finden Sie, wenn Sie den Titel anklicken. (Vierstellige Jahreszahl/ laufende Nummer).

    Oder Sie übermitteln Ihre Wünsche telefonisch (nicht an die Bücherei, denn da ist niemand), sondern an Elisabeth Dietz 02677-910013. Bis Mittwochabend können Sie bestellen.

    Wenn wir Ihre Vormerkung erhalten haben, suchen wir die Medien im Regal und leihen sie auf Sie aus, packen alles in eine Tüte und vereinbaren mit Ihnen per Mail oder Telefon einen festen Abholtermin. Die Eingangstür ist zu, sie müssen klingeln. Die ausgeliehenen Medien, die Sie noch zuhause haben, können Sie bei dieser Gelegenheit in einer Tüte zurückgeben. Siehe oben bei Rückgabe.

    Durch Corona hat sich vieles geändert, und wir versuchen jetzt, kontaktlose Ausleihe und Rückgabe zu ermöglichen. Es ist umständlich, aber besser als nichts. An den Details wird noch gearbeitet.

    Hauptsache: Sicher für uns und für Sie.          

    Bleiben Sie gesund!

                                                                                             Das Bücherei-Team

  • Ulmen-Vorpochten / Mit Blumen die Muttergottes grüßen

    Mit Blumen die Muttergottes grüßen

    Auch wenn der Marienmonat Mai noch nicht begonnen hat, so haben die Vorpochtener Gläubigen in ihrer Filialkirche „Maria Königin“ auf einem eigens dafür gebauten Gestell schon einen Maialtar mit schönen verschiedenfarbig blühenden Hortensien aufgebaut.

    Früher wurden solche Maialtäre in fast jeder katholischen Familie aufgestellt. Eine Marienfigur, frische Frühlingsblumen aus dem Garten und mindestens eine Kerze bildeten einen festen Punkt in den Wohnungen, wo sich die Familien zum regelmäßigen Gebet trafen. Und sein solcher Ort des Gebetes wurde natürlich auch in den Kirchen hergerichtet und es fanden dort auch regelmäßig Maiandachten statt, die von den Gläubigen gefeiert wurden. Diese Maiandachten werden wohl in diesem Jahr wegen der immer noch andauernden Corona-Pandemie leider nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden können.

    Daher haben die Vorpochtener entschieden, schon jetzt den Maialtar aufzustellen, um auch jetzt schon einzelnen Gläubigen unter Beachtung der strengen Abstandsregeln einen „Ort des Gebetes“ anzubieten. „Und wir denken, dass es der Gottesmutter Maria sicherlich auch schon jetzt, auch wenn der Marienmonat Mai noch nicht begonnen hat,  recht ist, wenn wir ihr zu Ehren in unserer Kirche einen schönen Blumenschmuck aufstellen und ihn als Ort des Gebetes anbieten“, sind sich die Vorpochtener Gläubigen einig,. (wp)

  • Urschmitt / Fronleichnam

    Fronleichnam

    An Fronleichnam feierten wir in Urschmitt Gottesdienst im Innenhof des Bürgerhauses.
    Trotz der kurzfristigen Vorbereitung war der Open Air Gottesdienst gut besucht, auch von Gläubigen aus den umliegenden Orten.

    Da ja keine Prozession stattfinden konnte, war vor dem Altar ein Teppich aus Zweigen und Blüten ausgelegt.  

    Herzlichen Dank an Pater Majobi Amickattu für die festliche Gestaltung der Heiligen  Messe und an alle für ihr Mittun zur Ehre Gottes.  Nach einer kurzen Andacht am Ende des Gottesdienstes   empfingen die Gläubigen den feierlichen Segen. Dieses besondere Fronleichnamsfest wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

    Vielen Dank auch der Ortsgemeinde für die Bereitstellung des Platzes und der Bestuhlung.
    Der nächste Open Air Gottesdienst im Innenhof des Bürgerhauses soll im Juli stattfinden. Bis zu 30 Personen können sich dazu anmelden, genauso viele wie  auch die Gottesdienste in der Kirche wieder besuchen können.

  • Wollmerath / Gelöbnisprozession musste ausfallen - „Open-Air-Gottesdienst“

    Wollmerather Gelöbnisprozession musste ausfallen; es fand aber ein gut besuchter  „Open-Air-Gottesdienst“ rund um die Pfarrkirche statt

    Seit 388 Jahre wird in Wollmerath das kirchliche Hochfest „Christi Himmelfahrt“ im Anschluss an eine feierliche Heilige Messe normalerweise mit einer Prozession durch das Dorf fortgesetzt und endet schließlich mit dem sakramentalen Segen in der Kirche St. Maria Magdalena. Diese Prozession ist in etwa mit den Prozessionen am Fest „Fronleichnam“ zu vergleichen, bei denen das Allerheiligste in einer Monstranz durch die Gemeinde getragen und an schön hergerichteten Altären gebetet, gesungen und der Segen gespendet wird.

    In diesem Jahr musste diese Wollmerather Gelöbnisprozession aber aufgrund der vom Land Rheinland-Pfalz und dem Bistum Trier wegen der Corona-Pandemie erlassenen Richtlinien und Anweisungen leider ausfallen. Das hielt die Gläubigen aber nicht davon ab, vor dem Eingang zur Pfarrkirche einen Altar aufzubauen, der mit einem bunten Blumenteppich geschmückt war. Und annähernd 60 Gläubige nahmen an der Heiligen Messe teil, die von Pater Majobi Amickattu zelebriert wurde – und alle hielten den erforderlichen Mindestabstand ein und waren mit Mund- und Nasenschutz ausgestattet.

    „Diese Gelöbnisprozession gibt es schon seit 388 Jahren. 1632 erreichte der die Pest, der sogenannte „schwarze Tod“ auch die Eifel, wovon aber unsere Pfarrei Wollmerath verschont geblieben ist. Andernorts wurden ganze Orte niedergebrannt, Menschen vertrieben oder Massengräber errichtet, um eine Ausweitung zu verhindern. Und so gelobten die damals lebenden Wollmerather dem lieben Gott am Tag Christi Himmelfahrt mit einer Prozession dafür zu danken“, konnte Bodo Schwoll im Gottesdienst berichten und sagte weiter: „Wir können es Gelöbnis, Versprechen oder Eid nennen - es wurde uns vererbt und wir kennen alle die Wichtigkeit eines Gelöbnisses außerhalb der Kirche. Doch so, wie wir heute hier mit Schutzmasken und weit auseinander sitzen und dass wir unsere Gelöbnisprozession sehr wahrscheinlich erstmals seit 388 Jahren nicht so durchführen können, wie gewohnt, hält uns vor Augen, dass wir in der gleichen Situation stehen wie unsere Vorfahren.“

    In seiner kurzen Ansprache ging Pater Majobi ebenfalls auf die durch Corona bedingten Änderungen in dieser Tradition ein. „Hier in Wollmerath gibt es eine viele Jahrhunderte alte Tradition, am Fest Christi Himmelfahrt eine heilige Messe zu feiern und anschließend in einer Prozession durch das Dorf zu ziehen. Aber die Prozession wird in diesem Jahr zum Schutz gegen die Ausbreitung von Corona nicht stattfinden. Das tut uns weh und ist ein großer Verlust für das kirchliche und das traditionelle Leben in unserem Dorf“, so der Seelsorger, der im Anschluss an den festlichen Gottesdienst noch eine kurze Andacht feierte und diese dann mit dem sakramentalen Segen feierlich abschloss.

    Text und Fotos: Wilfried Puth

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    17

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    Für alle weiteren Informationen steht Ihnen die, Rendantur Kaisersesch, Koblenzer Straße 58, 56759 Kaisersesch, Telefon: 02653 91159-0 und das Pfarramt Ulmen, in der Lay 2, 56766 Ulmen, Telefon: 02676 951070 zur Verfügung.