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  • Schreiben von Papst Franziskus an das Volk Gottes - „Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit“ ( 1 Kor 12,26).

  • An die katholischen Christinnen und Christen im Bistum Trier

    Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Trier!

    ln der vergangenen Woche wurde im Rahmen der Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Fulda die lang erwartete wissenschaftliche Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige vorgestellt. Wir Bischöfe haben diese Studie gewollt und in Auftrag gegeben, um einerseits belastbarere Zahlen über die Häufigkeit des Missbrauchsgeschehens zu bekommen und andererseits Hinweise darauf zu erhalten, wo im Vergleich zu anderen Institutionen und Systemen besondere Risiken in der katholischen Kirche liegen. Die Studie liefert dazu wichtige Ergebnisse.

    Als Bischof und gerade auch als Beauftragter der Bischofskonferenz für die Fragen des sexuellen Missbrauchs habe ich die Zahlen, die die Studie nennt, leider erwartet. Erschreckend und beschämend bleiben sie für mich trotzdem. Seit acht Jahren gehört das Thema nun zu meinem Alltag. Seitdem prägt es meinen Dienst und mein Leben als Bischof. Und doch ist dieses Thema für mich bis heute keine Normalität. Im Gegenteil: Je mehr Zeugnisse von Betroffenen ich höre oder lese, umso mehr wachsen meine Abscheu und Wut gegen diese Art von Verbrechen. Männer, denen aufgrund ihrer Weihe und ihres Auftrags ein besonderes Vertrauen entgegengebracht wurde, haben Kinder und Jugendliche für ihre Bedürfnisse manipuliert und missbraucht. Die Opfer sind dadurch für ihr Leben gezeichnet und durch die Folgen der Gewalt vielfach massiv beeinträchtigt. Das Unrecht, das Kindern und Jugendlichen angetan wurde, ist eine Schande für die Priester und für die ganze Kirche. Beschämend ist auch das Handeln der Kirchenverantwortlichen, die die Täter und ihre Taten gedeckt, verharmlost und vertuscht haben. Leider gab es das auch in unserem Bistum. Im Rahmen der Studie wurden sämtliche Akten der Kleriker, die zwischen 1946 und 2015 in unserem Bistum lebten und arbeiteten, durchgesehen.

     

    Allerdings haben wir vieles erst erfahren durch die Meldungen von Betroffenen, vor allem seit dem Jahr 2010. Auch wenn wir heute über einen anderen Kenntnisstand in Bezug auf die Ursachen und die Folgen sexualisierter Gewalt verfügen als die Verantwortlichen früherer Zeiten, so gab es doch Situationen, in denen man es auch früher schon hätte besser wissen können.

    In einer Pressekonferenz am 25. September hat der Generalvikar über die Zahlen und Fakten, die uns für unser Bistum vorliegen, Rechenschaft abgelegt. Sie werden in unserer Bistumszeitung Paulinus dokumentiert und sind jederzeit auf der Internetseite unseres Bistums (www.bistum-trier.de) abrufbar.

    Wir Bischöfe haben uns bei unserer Versammlung in Fulda darauf verpflichtet, in der Aufarbeitung sowie in der Prävention von sexuellem Missbrauch den vor acht Jahren eingeschlagenen Weg noch konsequenter und abgestimmter untereinander zu verfolgen. Das können wir nicht allein. Wir brauchen sowohl die Hilfe von unabhängigen Experten wie auch der Betroffenen. In Fulda haben wir dazu konkrete Vereinbarungen getroffen (nähere Informationen unter: www.dbk.de.).

    Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt mir aber auch, dass dieser Weg ein Lernprozess bleibt. Mit Fehlern und Rückschlägen ist auch in Zukunft zu rechnen. Dennoch bin ich entschlossen, sowohl in unserem Bistum als auch auf der Ebene der Bischofskonferenz den Weg beharrlich weiterzugehen. Das sind wir den Betroffenen schuldig. Zu lange mussten sie darauf warten, Gehör und Anerkennung zu finden.

    Liebe Schwestern und Brüder! Durch die vielen Rückmeldungen, die ich bekomme, ist mir bewusst, wie viele von Ihnen, die Sie vielleicht gar nicht direkt oder indirekt von konkreten Missbrauchserfahrungen im kirchlichen Bereich betroffen sind, dennoch unter diesem Thema leiden. Sie empfinden Scham für Ihre Kirche. Sie werden kritisch angegangen im Kollegen- oder Bekanntenkreis, nicht selten in der eigenen Familie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Gemeinden, Einrichtungen, Verbänden und des Bistums selbst kommen in Erklärungsnöte, wenn es um ihren Dienst geht. Unbescholtene Priester fühlen sich von der Öffentlichkeit als mögliche Missbrauchstäter verdächtigt...

    Das alles ist sehr schmerzlich. Ich glaube aber, dass kein Weg daran vorbei führt, sich dem Schmerz zu stellen, die Verbrechen aufzuarbeiten und für die Zukunft alles zu tun, um sie zu verhindern. Denn nur eine größere Wahrhaftigkeit führt zu der Erneuerung, die wir in unserer Kirche brauchen. Insofern liegt in der Krise, die wir erleben, die Chance, evangeliumsgemäßer als bisher Kirche Jesu Christi zu sein. Dazu gehören für mich eine neue Geschwisterlichkeit im Volk Gottes und die Kultur eines achtsamen Miteinanders, in der man einander stärkt und beisteht, aber auch das offene Wort der geschwisterlichen Korrektur nicht scheut dort, wo es nötig ist. Unsere Diözesansynode hat uns mit ihren vier grundlegenden Perspektivwechseln auf diesen Weg gewiesen.

    Mit der Bitte um Ihr Gebet für diejenigen, die von Repräsentanten der Kirche tief verletzt worden sind, für die kirchliche Erneuerung im Bistum Trier und weltweit bin ich Ihr Bischof

    +Stephan

     

     

    Gebete aus der Novene im Anliegen von Papst Franziskus (12.-20. September 2018)

    Jesus Christus, du bist in die Welt gekommen, um uns eine Ahnung davon zu geben, wie unbegreiflich groß Gottes Liebe ist.

    Du bist gekommen, um heil zu machen, was verwundet ist auch auf die Gefahr hin, dass du selbst verwundet wirst.

    Ich wünschte, die Welt wäre frei von Leid.

    Doch offensichtlich ist die Welt - einschließlich der Kirche anders als ich sie mir wünsche.

    Insofern ist es besser, dass öffentlich wird, was bisher vertuscht wurde.

    Herr, gib mir die Kraft, der Realität ins Auge zu sehen, ohne an ihr zugrunde zu gehen. Amen.

    Gott, die Kirche muss sich stets erneuern. Das erfahren wir in diesen Tagen auf schmerzliche Weise.

    Ich bitte dich zusammen mit Menschen auf der ganzen Welt, dass diese Erneuerung rasch geschieht.

    Schenke uns eine Vision deiner Kirche, die sie zu einer Gemeinschaft macht, in der dein Wort gelebt und weitergegeben wird.

    Vereine dein Volk, damit wir entschieden gegen alles Vorgehen, was uns von dir wegführt.

    Lass an uns und durch uns deinen Willen geschehen.

    Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

  • ADVENIAT - Kollekte an den Weihnachtsfeiertagen

  • Für die Zukunft der Kirche im Bistum Trier beten

  • Gebet für die Kirche im Bistum Trier

    Gebet für die Kirche im Bistum Trier

    Dreifaltiger Gott,

    durch die Geschichte hindurch sammelst du dir zu jeder Zeit dein Volk aus den Menschen, die sich von dir rufen lassen.

    Du führst sie:

    Abraham hast du herausgeführt in eine neue Heimat, Mose und das Volk Israel auf seinem Weg durch die Wüste begleitet, die Apostel gesammelt als Weggefährten deines Sohnes Jesus Christus.

    Wir vertrauen darauf, dass du auch uns deinen Weg zeigst und uns führst. Du führst uns als deine Kirche im Bistum Trier in dieser herausfordernden Zeit. Du führst uns, indem du uns sammelst um deinen Sohn Jesus Christus.

    Er ist bei uns. Wir schauen auf ihn, der uns vorangeht. Wir schauen auf ihn, der uns Weg, Wahrheit und Leben ist. Wir schauen auf ihn, der uns sendet zu den Menschen, die sich nach deiner Nähe sehnen.

    Wir bitten dich:

    Gedenke deiner Christenheit in dieser Zeit im Bistum Trier. Führe uns Schritt für Schritt auf dem Weg, der vor uns liegt. Schenke uns Kraft auf dem Weg, der vor uns liegt. Sammle uns um dich auf dem Weg, der vor uns liegt.

    V: Gott, Anfang und Ziel unseres Weges

    A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

    V: Gott, in Jesus Christus unser Wegbegleiter

    A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

    V: Gott, im Heiligen Geist Ratgeber auf dem Weg

    A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

     

    V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

    A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

  • Weihbischof Leo Schwarz verstorben

Informationen (für alle Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft)

Informationen (für die einzelnen Pfarreien)

  • Alflen - Auderath - Sternsinger

    Sternsinger Auderath

    Die Ausgabe der Gewänder erfolgt am 04. Januar um 17:00 Uhr in der Kirche.

    Die Sternsinger bringen den Segen am Samstag, den 05. Januar in die Häuser.

     

    Sternsinger Alflen

    Die Sternsinger bringen den Segen am Samstag, den 05. Januar in die Häuser.

  • Alflen - Dorfmusikanten Weihnachtskonzert

  • Bad Bertrich - Sternsinger

    Die Sternsinger bringen den Segen in die Häuser

    • in Bad Bertrich am Samstag 05. Januar
    • in Kennfus am Samstag 05. Januar
    • in Bonsbeuern am Sonntag 06. Januar
  • Büchel - Sternsinger

    Sternsingeraktion 2019

    Alle Kinder, die bei der Sternsingeraktion 2019 mitmachen möchten, melden sich bis zum 24.12.2018 bei Hedwig Pötz, Handy Nr. 0173-8231701 an. Zur Ausgabe der Gewänder und Einteilung der Gruppen treffen wir uns am 28.12.2018 um 10.30 Uhr in der Kirche.

    Wir sagen  D A N K E !!

    Am Ende des Jahres möchten wir uns bei Allen bedanken, die im vergangenen Jahr zu einem aktiven und abwechslungsreichen Kirchenjahr in der Pfarrei St. Simon und Judas beigetragen haben. Wir haben im vergangenen Jahr mehr als 50 Aktivitäten durchgeführt, die alle sehr gut angenommen wurden. Danke den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die, dies nicht möglich gewesen wäre. Danke aber auch Allen, die durch Ihr Kommen und Mitfeiern, zu einem guten Gelingen beigetragen haben. Wir wünschen Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und für 2019 Gesundheit und Gottes Segen

    Für den Pfarrgemeinderat                                          Für den Verwaltungsrat

    Hedwig Pötz                                                                     Paul Pauly

  • Büchel - Frauengemeinschaft

    Jahreshauptversammlung der kfd Büchel

    Liebe Mitglieder der Frauengemeinschaft Büchel,wir laden Euch recht herzlich zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 10. Januar 2019 um 14.30 Uhr in den Pfarrsaal ein.

    Tagesordnung:

    1. Begrüßung
    2. Geistliche Einstimmung mit einer kurzen Wortgottesfeier
    3. Rückblick auf das Jahr 2018
    4. Kassenbericht / Mitgliederentwicklung
    5. Vorschau auf die geplanten Aktivitäten für 2019
    6. Verschiedenes

    Im Anschluss wollen wir dann bei Kaffee und Kuchen noch in gemütlicher Runde zusammensitzen. Herzlich eingeladen sind auch alle Frauen, die noch nicht Mitglied der  kfd Büchel sind.

  • Lutzerath - Sternsinger

    Die Sternsinger bringen den Segen in Lutzerath und Driesch am Samstag, den 05. Januar 2019 von Haus zu Haus.

  • Ulmen - Sternsinger

    Sternsingeraktion in Ulmen

    Da in Ulmen leider nicht mehr genügend Kinder zur Verfügung stehen, die als Sternsinger von Haus zu Haus gehen, um diese am Jahresanfang zu segnen, soll für 2018 ein neues Konzept ausprobiert werden. Und so wurde entschieden, dass in Ulmen die Sternsinger nur noch zu Ihren Häusern und Wohnungen kommen, wenn Sie dies vorher angemeldet und den gewünschten Segen angemeldet haben.

    In den Stadtteilen Meiserich (am 05.01.) und Vorpochten gehen die Sternsinger, wie in den Vorjahren von Haus zu Haus und segnen diese.

    Daher werden alle einzelnen Haushalte in Ulmen, die einen Besuch der Sternsinger wünschen, gebeten, sich verbindlich mit dem angehängten Abschnitt bis spätestens am 28. Dezember anzumelden und die Anmeldung während der Bürostunden im Pfarrbüro abzugeben oder außerhalb der Bürozeiten in den dortigen Briefkasten einzuwerfen.

    Um Ihr Verständnis für diese Entscheidung wird höflichst gebeten.

    ANMELDEBOGEN:

    Name:
    Telefonnummer
    Straße und Hausnummer

     

  • Ulmen - kfd Ulmen richtet Seniorentag aus

    Ulmener Senioren wurden verwöhnt

    Katholische Frauengemeinschaft St. Matthias richtete einen Seniorentag aus

    ULMEN. Erneut hatte die Katholische Frauengemeinschaft St. Matthias Ulmen die älteren Bürger/innen zu einem unterhaltsamen Nachmittag in den Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Ulmen eingeladen, da sich alle einig waren, dass dieser behindertengerecht zu erreichende Raum ideal für eine solche Veranstaltung geeignet ist. Rund 80 Senioren/innen im Alter von „70+“ waren der Einladung gefolgt und erlebten einen schönen und bunten Nachmittag und waren alle bester Laune. Nach gemeinsamem Beten und Singen begrüßten die Vorstandsfrauen Uschi Barschdorf, Hiltrud Käfer und Hedwig Willems die Gäste. Besonders hießen sie einige Vertreter der kommunalen Politik und des Ulmener Pfarreienteams willkommen.

    Im Anschluss wurde den Gästen Kaffee und eine bunte Auswahl von selbstgebackenen und gespendeten Kuchen, belegten Brote und kühlen Getränken gereicht. In seinem Grußwort dankte der Stadtbürgermeister der Stadt Ulmen, Thomas Kerpen, der Frauengemeinschaft für ihre Mühen und einigen Ulmener Ortsvereinen und Institutionen für ihre Spenden, mit denen dieser Seniorentag schon seit vielen Jahrzehnten in Ulmen finanziert wird. Diesem Dank schloss sich auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen, Alfred Steimers, an. Er erzählte den älteren Menschen an gut gewählten Beispielen wie wichtig eine gute Seniorenarbeit auch in den hiesigen Gemeinden sei.

    Zum Unterhaltungsprogramm trugen in diesem Jahr zahlreiche Kinder der „Burg-Grundschule“ Ulmen bei, beginnend mit einem Geigensolo „Stille Nacht, heilige Nacht“, einen weihnachtlichen Potpourri international bekannter Lieder in verschiedenen Sprachen und weiteren Songs gespielt auf der Querflöte und einem Glockenspiel als Solo-Einlagen der Kids. Es folgte dann ein Auftritt der Gesangsgruppe „Die Schäfer“, die eine bunte Auswahl von Schäfer- und Hirtenliedern zum Besten gaben. Schließlich kam aber auch der Heilige Nikolaus „von ganz weit her“ und gab eine einige gute und nachdenkliche Gedanken an die Gäste weiter, bevor er jedem der Anwesenden ein kleines Präsent überreichte.

  • Urschmitt - Sternsinger

    Die Sternsinger bringen den Segen in die Häuser,

    • in Kliding am 05. Januar 2019,
    • in Urschmitt am 06. Januar 2019

Angebote

  • über das Wort Gottes ins Gespräch kommen

    Über das Wort Gottes ins Gespräch kommen;

    Pfarrsaal Büchel, Schulstraße 9

    Eingeladen sind: Lektorinnen & Lektoren, Kommunionhelferinnen & Kommunionhelfer, WGF - Helferinnen & WGF Helfer und alle Interessierten.

    Wir bieten: Neue Erfahrungen mit biblischen Texten. Der Abend ist in sich abgeschlossen. Es laden herzlich ein:

    Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Ulmen, Bruder Michael, Kloster Ebernach (geistliche Begleitung)

  • Beuren - Grundstück im Erbbaurecht zu vergeben

    Die Katholische Kirchengemeinde St. Antonius d. Einsiedler, Beuren, vergibt das folgende Grundstück im Wege des Erbbaurechts, zur Bebauung mit einem Wohneigenheim:

    Gemarkung

    Flur

    Parz.

    Größe m²

    Bezeichung

    Beuren

    14

    297

    870 m²

    Am Sonnenhang 13

    Für alle weiteren Informationen steht Ihnen die, Rendantur Kaisersesch, Koblenzer Straße 58, 56759 Kaisersesch, Telefon: 02653 91159-0, zur Verfügung.