Gillenbeuren (Pfarrkirche St. Martin)

Von dem Aussehen der alten Kirche berichtet die Chronik aus dem Jahre 1832, daß dieselbe ein rechteckiger Bau war mit einer Eingangshalle daneben. Eine Glocke aus dem Jahre 1483 beweist das etwaige Alter der damaligen Kirche. Im Jahre 1837 wurde diese Kirche wegen Baufälligkeit geschlossen, und im Jahre 1852 abgebrochen. In den Jahren 1846/47 wurde nach den PIänen des Baumeisters "Rennen" aus Cochem die heutige Kirche gebaut.

In diese Kirche wurde der heutige Hochaltar und die Glocken übernommen. Der Altar wurde nach der Überlieferung im Kloster ,,Stuben" angefertigt. Einige Jahreszahlen in der Rückwand des Altares weisen auf das ungefähre Alter des Altares. Auch ist eine Inschrift lesbar J.H.P. = (Johann Heinrich Phase) dieser war von 1719 bis 1758 Pfarrer in Gillenbeuren. Ein alter Taufstein, z. Z. steht er im Pfarrhof, ist Zeuge für die alte Vergangenheit des Ortes Gillenbeuren, er stammt aus der ersten Kapelle von 1220.

Die Kirche wurde 1992 innen renoviert und mit neuen Fenstern versehen. Dieses alles ist Zeuge eines fast tausendjährigen urkundlichen Bestehens des Ortes Gillenbeuren und ermahnt die Lebenden im Sinne der Vorfahren dieses wertvolle Kulturgut treuhänderisch für die Nachwelt zu verwalten.