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Weiler (Filialkirche St. Martin)

Weiler ist nach Ausweis des Ortsnamens eine Gründung aus der Zeit der merowingischen Ausbauperiode des 7./8. Jahrhunderts. Laut Urkunden von 1017 – 1047 hatte die Marienkirche in Trier Güter in Weiler. Der Ort wird auch in den Stiftungsurkunden von 1051 und 1056 der Polenkönigin Richeza, Tochter des Pfalzgrafen Ezzo, an das Kloster Brauweiler im Zusammenhang mit ihrem „Praedium“ in Klotten erwähnt.
Um 1100 besitzt das Stift Karden Land um Weiler. 1103 erwarb das Kloster Ravengiersburg vom Stift St. Stephan in Mainz unter anderem Güter in Weiler. 1247 tauscht das Kloster Lonnig mit der Abtei Himmerod Güter im Umland. Der Ort ist vermutlich 1294 zusammen mit Cochem an Kurtrier verlehnt worden. Die Hochgerichtsbarkeit war zwischen dem Stadtgericht Cochem und dem Hochgericht in Lutzerath jahrhundertelang umstritten. Das Martinuspatrozinium weist auf eine frühe Kirchengründung hin.
Im 30-jährigen Krieg wurde das ganze Dorf niedergebrannt. Erhalten blieb der Ostturm einer romanischen Kirche, an den 1765 ein einfaches Schiff angebaut wurde.