ein herzliches Willkommen

Pfarreiengemeinschaft Ulmen -online-

Wir stellen Ihnen gerne auch online unsere Pfarreiengemeinschaft vor; sie liegt in der schönen Eifel, im Land der Thermen und Maare, genau zwischen den beiden Universitäts- und Hochschul-Städten Trier und Koblenz.

Dem Leitbild unseres Pastoralplanes entsprechend, wollen wir mit Gott und den Menschen vor Ort, in der Zeit von heute Kirche sein. Inklusion spielt dabei für uns eine besonders wichtige Rolle, da für uns, alle Menschen (mit mehr oder weniger Beeinträchtigung) unter dem JA des Schöpfers stehen.

Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, denn ehren- und hauptamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen sind gerne bereit, ein Stück Ihres Lebens- und Glaubensweges mitzugehen.

WICHTIGES und DRINGLICHES

  • Erreichbarkeit der Priester

    Erreichbarkeit der Priester am Wochenende, Sonn- und Feiertagen:

    In der Vergangenheit kam es immer wieder einmal vor, dass bei Rufweiterleitung der Festnetznummer (außerhalb der Bürozeiten) auf einen externen Anschluss, die Herkunft des Anrufes nicht nachvollzogen werden konnte, und daher scheinbar niemand erreichbar war. Hier haben wir es mit einem technischen Problem zu tun (bei Rufweiterleitung ist nicht die Telefonnummer des Anrufers, sondern die Telefonnummer des Pfarramtes sichtbar.) Wenn Sie auf der Festnetznummer in Not- und Sterbefällen niemanden erreichen, können Sie auch die angegebenen Handynummern wählen. Sowohl im Pfarramt, als auch bei Kooperator Majobi ist zeitweise der Anrufbeantworter angeschaltet. Wenn Sie in Not- und Sterbefällen einen Priester benötigen, nennen Sie bitte dringend Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer. Die Priester melden sich dann umgehend bei Ihnen. Sie können auch die unten angegebenen Handynummern wählen; hier können ihre Telefonnummern gesehen werden, und ein Rückruf ist möglich.

    Handynummern:

    DECHANT: 0151 / 1952 3579

    KOOPERATOR: 0151 / 5514 4788

     

    Um Beachtung wird gebeten.

  • Neue Richtlinien für den Datenschutz

    Neue Richtlinie für den Datenschutz

    Aufgabe des Datenschutzes ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten bei der Verarbeitung dieser Daten zu schützen.

    Das Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) wurde erlassen aufgrund des verfassungsrechtlich garantierten Rechts der Katholischen Kirche, ihre Angelegenheiten selbstständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes zu ordnen und zu verwalten.

    Dieses Recht ist auch europarechtlich geachtet und festgeschrieben in Art. 91 und Erwägungsgrund 165 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) – EU-DSGVO, Art. 17 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).

    In Wahrnehmung dieses Rechts stellt dieses Gesetz den Einklang mit der EU-DSGVO her.


    nähere und ausführliche Informationen auch auf der Homepage der Diözese Trier: https://www.bistum-trier.de/datenschutz/

    oder unter https://www.dbk.de/themen/kirche-staat-und-recht/datenschutz-faq/


    Hinweis zur Namensveröffentlichung

    Gemäß den Ausführungsrichtlinien des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG vgl. Amtsblatt des Bistums Trier Ausgabe 5 / 2018) gilt für die Kirchengemeinden:

    1. Im Internet: (Homepage)

    eine namentliche Veröffentlichung kirchlicher Amtshandlungen sowie besonderer Ereignisse (Sakramentenspendungen wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung sowie Jubiläen, Sterbefälle) im Internet darf nur erfolgen, wenn der / die Betroffene bzw. ein gesetzlicher Vertreter schriftlich darin eingewilligt hat.

    2. In Printmedien: (Pfarrbrief)

    eine namentliche Veröffentlichung kirchlicher Amtshandlungen sowie besonderer Ereignisse (Sakramentenspendungen wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung sowie Jubiläen, Sterbefälle) in kirchlichen Printmedien (Aushang im Schaukasten, Pfarrnachrichten, Pfarrbrief) ist gestattet, wenn der / die Betroffene der Veröffentlichung nicht schriftlich oder in sonst wie geeigneter Form widersprochen hat. Der Widerspruch muss rechtzeitig vor dem Ereignis im Pfarrbüro eingelegt werden.

    Grundsätzlich gilt fürs Internet: Bilder und Daten, die einmal eingestellt wurden, stehen einem weltweiten Zugriff offen und sind immer in Gefahr missbraucht zu werden. Darum ist er wichtig, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

    3. Konkrete Folgen:

    die Internetpräsenz der Pfarreiengemeinschaft (Website und Facebook Profil) muss auf die neuen Datenschutz Richtlinien hin überprüft und angepasst werden !!!!!.

    Der Pfarrbrief wird als Ganzes nicht mehr im Internet erscheinen!!!

    Zukünftig wird dort lediglich die Gottesdienstordnung mit Datum, Ort und Zeit ohne Namensnennungen (Intentionen für Verstorbene) eingestellt.

    Vereine, Gruppierungen und deren Vertreter müssen bei Veranstaltungshinweisen mit Angabe ihrer Adresse dem Pfarramt erklären, ob und in welcher Weise (Pfarrbrief / Internet) sie mit der Veröffentlichung ihrer Daten einverstanden sind. Vielfach werden in solchen Ausschreibungen Namen und Adressangaben zwecks Anmeldung oder als Kontaktadresse genannt.

    Bei Kindern und Jugendlichen in der Kommunion- und Firmvorbereitung werden die Eltern wie gewohnt um schriftliche Zustimmung für die Veröffentlichung von Name und Wohnort gebeten.

  • Prävention im Bistum Trier

    Arbeit zum Schutz der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen

    http://www.praevention.bistum-trier.de/

  • Prävention - Ein Informationsfilm über das Thema sexualisierte Gewalt

    ein Informationsfilm über das Thema sexualisierte Gewalt

    https://youtu.be/vRVnYRG3VTo

Organisatorisches

  • Formular zur Messbestellung

  • Regelung Intentionen und Messbestellungen

    • Für eine verstorbene Einzelperson (Namensnennung)
    • Für ein verstorbenes Ehepaar (Namensnennung)
    • Für verstorbene Geschwister oder Kinder (Namensnennung)
    • Aus Dank oder nach Meinung - mit Kürzel der Initialen
    • Für Lebende und Verstorbene  der Familie YXZ (Namensnennung)
    • Jede Intension wird mit € 5,00 abgerechnet
    • Bei Beerdigung; erstes Sterbeamt in Driesch am zweiten Freitag im Monat für die Verstorbenen des Vormonats ist kostenfrei, es folgen dann in der Kirche nach Wunsch das zweite und dritte Sterbeamt (nicht mehr 30er Amt oder 60er Amt oder 6 Wochenamt)
    • Trauergottesdienst, Beisetzung; 2. und 3. Sterbeamt € 20,00

    Die Bi- und Trinationsgelder (ab zweiter Namensnennung) werden an die Bischöfliche Behörde zur Persolvierung in den Missionsländern weitergeleitet.

    Um Ihr Verständnis für die geltende Regelung wird gebeten.

  • Unser Pfarrbrief

    Unser Pfarrbrief erscheint etwa zehn Mal im Jahr. Das Raster der Veröffentlichung orientiert sich an den Zeiten des Kirchenjahres und an den Schulferien. Sie können den Pfarrbrief zum Preis von 10,00 € im Pfarramt abonnieren (zuzüglich zwei Euro für den Austräger / die Austrägerin).

    Der aktuelle Pfarrbrief erscheint in der 37. Kalenderwoche (am Donnerstag, 12. September 2019).

    Pfarrbrief Nummer 08/2019 umfasst den Zeitraum vom 14. September 2019 bis 20. Oktober 2019

    Pfarrbrief Nummer 09/2019 wird den Zeitraum vom 19. Oktober 2019 bis 01. Dezember 2019 umfassen.

    Beiträge, die veröffentlicht werden sollen, müssen bis Mittwoch, den 02. Oktober 2019 als PDF, Word - Dokumnet oder Bild im JPAG - Format im Pfarrbüro eingereicht werden.

    Ihr Redaktionsteam

  • Aufrufe - Informationen - Angebote

    Hier (klicken Sie bitte auf das LOGO der Pfarreiengemeinschaft) finden Sie Informationen zu interessanten Themen, Angebote der Pfarreiengemeinschaft Ulmen oder der einzelnen Pfarreien, Aufrufe der Weltkirche, der Deutschen Bischofskonferenz oder des Bistums Trier. Bitte beachten Sie auch die Angebote und Informationen des Dekanates Cochem www.dekanat.cochem.de

"an - und nachgedacht" (Besinnliches)

  • Imuls: Schulbeginn …bald geht es los…

    Viele Kinderhände werden bunte Schultüten halten, wenn der erste Schultag beginnt.

    Hallo Kinder, das könnt ihr ja noch nicht lesen, aber vielleicht liest es euch jemand vor…

    Habt ihr schon mal eure Hände ganz genau angeschaut? In der Schule werden eure Hände ganz wichtig sein. Was meint ihr, was ihr alles damit machen könnt…?

    Und habt ihr mal auf die Hände anderer Leute geschaut, auf Hände, die ihr kennt? Die Hände eurer Eltern zum Beispiel. Die sind größer als eure. Probiert das mal aus und legt sie aufeinander. Das ist gut, dass die Hände eurer Eltern größer sind. So können sie euch beschützen. Sie können euch in den Arm nehmen, wenn ihr Angst habt oder traurig seid.

    Liebe Eltern, mit dem Schulanfang müssen Ihre Hände Ihr Kind ein Stück mehr loslassen. Sie vertrauen Ihr Kind anderen Händen an.

    Unsere Hände, ein wunderbares Geschenk. In der Bibel erfahren wir, dass Jesus den Kindern seine Hände auflegt. Oder im Psalm 139 heißt es: „Du, Gott, hältst deine Hand über mir“.

    Gottes Hand können wir nicht sehen, aber manchmal spüren wir sie.

    Wenn uns jemand an der Hand nimmt und uns den Weg zeigt.

    Gottes Hand spüren wir manchmal, wenn etwas nicht gelingt und eine andere Hand uns hilft.

    Gottes Hand spüren wir manchmal, wenn jemand kommt, uns die Hand gibt und sagt: „Ich will dein Freund, deine Freundin sein“.

    Ich wünsche Ihnen, liebe Eltern, und euch Kinder, ganz viele helfende, beschützende, liebevolle Hände, gerade in diesem neuen Lebensabschnitt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie und Ihr Kind im Leben immer wieder spüren dürfen: Egal, was passiert - Gottes Hand trägt mich!

    Im Namen des Seelsorgeteams: Sigrid Rick, Gemeindereferentin

  • Impuls Hochfest "Kreuzerhöhung" 14. September

    Kreuzerhöhung: Das Kreuz Christi wurde am 14.9.320, nachdem vermutlich die ost-römische Kaiserin Helena seine Suche angeregt hatte, aufgefunden. Helenas Sohn, Kaiser Konstantin, ließ am Platz der Kreuzigung und des Heiligen Grabes, beide liegen nebeneinander, die Kreuzigungs- und die Auferstehungskirche erbauen. Am 13.September 335 fand die Einweihung statt; am Tag danach, am 14. September, wurde das Kreuz Christi feierlich ausgestellt (exaltatio crucis = Kreuzerhöhung).


    Fest Kreuzerhöhung, 14. September, Johannes 3,13-17

    Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir mit alltäglichen Tätigkeiten: Schlafen und Wachen, Arbeiten und Freizeit, Essen und Trinken, Telefonieren und Einkaufen, Leute besuchen und besucht werden, am Computer sitzen.

    Vieles geht so seinen gewohnten Gang. Und doch ist jede Routine nur wie eine dünne Wand gegen vielfältige Bedrohungen des Lebens. Ganz unvermutet kann es uns treffen:

    Der Arzt eröffnet uns, dass unsere Beschwerden keine harmlose Ursache haben.

    Eine Liebesbeziehung, auf die wir uns verlassen hatten, zerbricht.

    Ein schwerer Unfall mit gesundheitlichen Langzeitfolgen beeinträchtigt mein Leben.

    Angesichts solcher latenten Bedrohungen unseres Lebens gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich im Leben einzurichten. Wir können das Bedrohliche und Negative im Leben einfach überspielen oder verdrängen. Immer cool bleiben, seichte Unterhaltung suchen, nicht weiter über den tieferen Sinn nachdenken.

    Man kann aber auch gleichgültig oder gar zynisch werden. Wenn nichts bleibt, wenn alles zerbrechen kann, wenn man eh nichts machen kann, dann ist auch alles egal. Das Schicksal anderer Menschen, Werte wie Vertrauen und Zuverlässigkeit – was soll’s schon? Hauptsache, man kommt selber durchs Leben und es geht einem halbwegs gut dabei.

    Beide Lebensstile sind weit verbreitet. In unserer materiell gesättigten Gesellschaft funktionieren solche Lebenskonzepte auch ganz gut. Im Mainstream der Medien wird uns vor allem das erste Muster vorgelebt: immer gut drauf sein. Viele Radio- und Fernsehprogramme laufen nach dieser Masche. So ganz ernst braucht man nichts mehr zu nehmen, alles ist irgendwie witzig. Auf jedes Ereignis passt ein lockerer Spruch.

    Moderne Natur-Wissenschaften verführen uns eher zum zweiten Muster. Gefühle, Gewissen, Verhalten, Kultur und Religion – alles irgendwie nur eine Funktion biochemischer Prozesse. Der Mensch als natürliches Zufallsprodukt der Evolution. Wenn es denn so sein sollte, wenn ich ganz persönlich das bin und nicht mehr – dann ist der Weg zum Zynismus nicht weit.

    Allein einer wirklichen Bedrohung, einer echten Lebenskrise halten solche Weltanschauungsprogramme nicht stand. Irgendwann kommt der Punkt, wo unser Leben einen letzten Ernst bekommt, wo alles plötzlich gar nicht mehr so witzig ist. Und wenn jemand mit einer Krise konfrontiert wird, dann bleibt ihm der Zynismus wohl doch im Halse stecken. Selbst eine bitterböse Satire-Sendung wie die „heute-show“ findet etwa an der Situation in Syrien ihre Grenzen. Da fehlen auch Oliver Welke die Worte und Bilder.

    Das Evangelium vom Fest Kreuzerhöhung möchte uns deswegen einen anderen Weg anbieten. Nicht den Weg der Verdrängung (nichts bedrängt dich so sehr wie das, was du verdrängt hast: eine Erfahrung aus psychotherapeutischer Beratung!!), sondern den Weg der Zu-Wendung. Der zentrale Satz des heutigen Evangeliums lautet: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“

    Dies ist kein billiger Weg. Gott dekretiert Liebe nicht bloß als oberstes Gebot für uns Menschen; er schenkt sich uns selbst. Gott bleibt unserer Welt nicht bloß äußerlich; er liebt sie von unten her und aus ihrer eigenen Mitte heraus. Die Liebe Gottes findet ihren höchsten Ausdruck darin, dass sie das Schicksal von uns Menschen teilt, den Weg der Kreatur mitgeht bis zum bitteren Ende. Keine billige Gnade, kein billiger Trost – ein wirkliches Mitleiden mit der Kreatur. Das ist der Weg Jesu, der Weg des Evangeliums. Und wir sind eingeladen, diesen Weg mitzugehen. Dieser Liebe zu trauen. Das ist auch kein einfacher Weg, keine billige Lösung. Denn als Christen leben wir ja nicht in einer anderen Welt als andere Menschen. Wir erleben das Gleiche, bleiben nicht vor den Klippen und Untiefen des Lebens bewahrt. Aber wir können die Welt mit anderen Augen sehen. Wir sind gewiss: die Welt ist in ihrer ganzen Zwiespältigkeit schon hineingenommen in das Geheimnis der Liebe Gottes. Und diese Liebe ist stärker als alle Mächte dieser Welt. Der Liebe trauen, konkret bedeutet das: Ich darf jede gute Erfahrung annehmen als Gabe Gottes, als Ausfluss seiner Liebe. Friede, Gemeinschaft, Freude, Schönheit, Erfolg lassen mich spüren: Mein Leben hat Sinn. Ich spüre etwas von der Kraft Gottes, von seiner Zu-Wendung!! Gleichzeitig weiß ich aber auch: Es wird in meinem Leben, in dieser Welt immer auch das Negative geben. Krankheit, Trauer, Ungerechtigkeit, Schmerzen. Doch auch in diesen Erfahrungen dürfen wir gewiss sein: Gottes Zu-Wendung umgreift auch das Negative, auch die Kreuze unseres Lebens. Wir können aus seiner Liebe, aus seiner Gemeinschaft nicht herausfallen. Wenn ich so Gott und seiner Zu-Wendung traue, dann brauche ich die Welt nicht zu vergöttern, aber ich brauche auch nicht an ihr zu verzweifeln. Ich kann mich an allem Guten in dieser Welt freuen, ohne mich um jeden Preis daran zu klammern. Und umgekehrt: Ich kann auch im Leid standhalten, ohne darin zu versinken. Dieser Zu-Wendung trauen bedeutet: in allen Situationen des Lebens darauf zu bauen, dass in ihnen letztlich ein Sinn verborgen ist. Dieser Liebe zu trauen bedeutet auch: mir ist nicht alles egal, ich übernehme Verantwortung für Menschen, mit denen ich lebe, und für dieses Stück Erde, auf dem ich mit meinen Füßen stehe. Dieser Zu-Wendung zu trauen, bedeutet aber nicht: die Wirklichkeit umfassend erklären zu können. Auch wer liebt, steht weiter vor Rätseln, Fragen und Brüchen in seinem Leben. Vergessen wir nicht:

    Das Kreuz ist der Ort, wo die Liebe Gottes in ihrer ganzen Tiefe und Dramatik erscheint. Und das Kreuz wird immer Unverständnis, Anfeindungen und Spott auslösen. Liebe geht nicht verloren. Das Kreuz und die ihm folgenden Ereignisse lehren uns aber auch: Wer liebt kann nicht zugrunde gehen. Liebe, wo sie wirklich durchlebt und durchlitten wird, kann nicht sterben. Darum dürfen wir den Tod Jesu am Kreuz als „Erhöhung“ verstehen und am heutigen Tag besonders akzentuieren. Eugen Drewermann, Theologe und Psychologe sagt: „Die Sehnsucht der Seele, die Bewusstwerdung des Geistes und das Zeugnis der Liebe – alles im Menschen weiß und verheißt die Unsterblichkeit des Lebens; auf jeder Ebene dieser Erfahrungen liegen Bilder und Symbole in der menschlichen Psyche bereit, um ... die Verwandlung der ganzen menschlichen Existenz in die Sphäre von ‚Geist‘ und ‚Licht‘ zu beschwören und zu bezeugen; doch auch das Sprechen von ‚Geist‘ und ‚Licht‘ ist selber noch ‚nur‘ ein Symbol, um zu beschreiben, was schlechterdings unbeschreibbar ist: den Eintritt der Person eines Menschen in den ‚Raum‘ der Unendlichkeit, in die unvergängliche ‚Welt‘ Gottes, in die Gegenwart seiner ewigen Liebe“. In der Tat: Diese Liebe geht nicht verloren, sie bleibt. Sie siegt über jegliche Oberflächlichkeit, jeden Zynismus, sie hat in Ewigkeit Bestand. Das hat uns Jesus vor-gelebt und bezeugt. Das Leben ist (nicht immer) schön.

    Der italienische Filmregisseur Roberto Benigni schuf vor einigen Jahren den Film "Das Leben ist schön". Darin beschreibt er, wie der jüdische Italiener Guido sein Leben auf humorvolle Weise meistert, seine angebetete Dora zur Frau gewinnt und wie sie gemeinsam mit ihrem Sohn Giosuè in einer italienischen Kleinstadt glücklich leben. Im zweiten Teil der Geschichte werden Guido und Giosuè in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager verbracht. Um den Kontakt nicht zu verlieren, folgt ihnen Dora freiwillig ins Lager. Um seinen Sohn nicht mit der grauenvollen Realität zu konfrontieren, erzählt ihm der Vater, das Ganze sei ein kompliziertes Spiel und macht ihm Hoffnung, dass alles gut ausgehen werde. Bei Kriegsende kommt der Vater im allgemeinen Aufruhr der Befreiung um. Als das Lager von amerikanischen Soldaten befreit wird, finden sich Mutter und Sohn wieder. Der Film endet mit den Worten Giosuès: "Dies ist meine Geschichte, dies ist das Opfer, welches mein Vater gebracht hat, dies war sein Geschenk an mich. Wir haben das Spiel gewonnen." Dass das Leben schön ist, gehört zu unseren innigsten Sehnsüchten und Hoffnungen. Doch irgendwann wird jeder und jede auch mit den dunklen Seiten des Lebens konfrontiert. Das Kreuz ist für mich auch ein Symbol für die Bedrohungen, denen ich ausgesetzt werde, die abzuwenden ich nicht in der Hand habe; ein Symbol für alle Grausamkeit, die Menschen einander antun können und gegenwärtig antun in der Ukraine, im Irak, in Syrien, in Afrika - oft selbst unter Missbrauch des Namens Gottes. Das Kreuz als Zeichen der Hoffnung. Ich blicke zum Bild des Gekreuzigten auf und möchte trotz allem Leid, dem ich gelegentlich ohnmächtig gegenüberstehe, wie Jesus von meinem Vertrauen auf den Schöpfer nicht ablassen. Deshalb tut es mir gut, wenn ich dem Zeichen des Kreuzes begegne: im religiösen Leben, in der Kunst, im öffentlichen Raum. Allen, die daran Anstoß nehmen, wünsche ich, dass sie Menschen begegnen, die ihnen bezeugen können, was es ihnen bedeutet und welche Hoffnung sie damit verbinden.

  • Impuls: Sommer

    Sommer  

    Sein Duft des Morgens,

    seine Glut des Tages,

    sein Glanz der Abends,

    seine Träume der Nacht

    werden dich auch noch

    im Winter erwärmen

     

    Manchmal höre ich sie,

    die Klänge aus meiner Welt der Träume

    und Fantasien,

    manchmal spüre ich sie –

    mitten im Alltagsgetriebe.

    Manchmal vergesse ich den Ernst

    des Lebens und schlage den Takt dazu.

    Ich beginne zu singen, zu lachen,

    und einfach fröhliche Sachen zu machen,

    bis die Haut eines gereizten,

    unduldsamen, überforderten Menschen

    von mir abfällt

    und ich wieder

    jener liebenswerte Mensch werde,

    als der ich von Anfang an gedacht bin.

    Christa Carina Kokol In: Pfarrbriefservice.de

  • Evangelium in leichter Sprache

    Die Evangelien in leichter Sprache finden Sie unter: www.evangelium-in-leichter-sprache.de

     

  • Wir gegen Rassismus

    so lautet das Motto einer Jugendaktion im Bistum Trier; eine Aktion, die sich gegen Rassismus und für Toleranz in unserer Gesellschaft stark machen will. Wir möchten damit zeigen, dass Kirche sich gegen Rassismus positioniert und sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzt. Bunt und barmherzig – so wollen wir miteinander leben. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mk 12, 31): Für uns eine hochaktuelle Botschaft, nicht nur vor den Wahlen, sondern jeden Tag unseres Lebens.

  • Das Wort zum Sonntag

    "Hochaktuell und kurzweilig", wenn Pfarrer Benedikt Welter immer wieder den Heiligen Ignatius ins Spiel bringt.