ein herzliches Willkommen

Pfarreiengemeinschaft Ulmen -online-

Wir stellen Ihnen gerne auch online unsere Pfarreiengemeinschaft vor; sie liegt in der schönen Eifel, im Land der Thermen und Maare, genau zwischen den beiden Universitäts- und Hochschul-Städten Trier und Koblenz.

Dem Leitbild unseres Pastoralplanes entsprechend, wollen wir mit Gott und den Menschen vor Ort, in der Zeit von heute Kirche sein. Inklusion spielt dabei für uns eine besonders wichtige Rolle, da für uns, alle Menschen (mit mehr oder weniger Beeinträchtigung) unter dem JA des Schöpfers stehen.

Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, denn ehren- und hauptamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen sind gerne bereit, ein Stück Ihres Lebens- und Glaubensweges mitzugehen.

WICHTIGES und DRINGLICHES

  • Neue Richtlinien für den Datenschutz

    Neue Richtlinie für den Datenschutz

    Aufgabe des Datenschutzes ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten bei der Verarbeitung dieser Daten zu schützen.

    Das Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) wurde erlassen aufgrund des verfassungsrechtlich garantierten Rechts der Katholischen Kirche, ihre Angelegenheiten selbstständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes zu ordnen und zu verwalten.

    Dieses Recht ist auch europarechtlich geachtet und festgeschrieben in Art. 91 und Erwägungsgrund 165 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) – EU-DSGVO, Art. 17 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).

    In Wahrnehmung dieses Rechts stellt dieses Gesetz den Einklang mit der EU-DSGVO her.


    nähere und ausführliche Informationen auch auf der Homepage der Diözese Trier: https://www.bistum-trier.de/datenschutz/

    oder unter https://www.dbk.de/themen/kirche-staat-und-recht/datenschutz-faq/


    Hinweis zur Namensveröffentlichung

    Gemäß den Ausführungsrichtlinien des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG vgl. Amtsblatt des Bistums Trier Ausgabe 5 / 2018) gilt für die Kirchengemeinden:

    1. Im Internet: (Homepage)

    eine namentliche Veröffentlichung kirchlicher Amtshandlungen sowie besonderer Ereignisse (Sakramentenspendungen wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung sowie Jubiläen, Sterbefälle) im Internet darf nur erfolgen, wenn der / die Betroffene bzw. ein gesetzlicher Vertreter schriftlich darin eingewilligt hat.

    2. In Printmedien: (Pfarrbrief)

    eine namentliche Veröffentlichung kirchlicher Amtshandlungen sowie besonderer Ereignisse (Sakramentenspendungen wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung sowie Jubiläen, Sterbefälle) in kirchlichen Printmedien (Aushang im Schaukasten, Pfarrnachrichten, Pfarrbrief) ist gestattet, wenn der / die Betroffene der Veröffentlichung nicht schriftlich oder in sonst wie geeigneter Form widersprochen hat. Der Widerspruch muss rechtzeitig vor dem Ereignis im Pfarrbüro eingelegt werden.

    Grundsätzlich gilt fürs Internet: Bilder und Daten, die einmal eingestellt wurden, stehen einem weltweiten Zugriff offen und sind immer in Gefahr missbraucht zu werden. Darum ist er wichtig, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

    3. Konkrete Folgen:

    die Internetpräsenz der Pfarreiengemeinschaft (Website und Facebook Profil) muss auf die neuen Datenschutz Richtlinien hin überprüft und angepasst werden !!!!!.

    Der Pfarrbrief wird als Ganzes nicht mehr im Internet erscheinen!!!

    Zukünftig wird dort lediglich die Gottesdienstordnung mit Datum, Ort und Zeit ohne Namensnennungen (Intentionen für Verstorbene) eingestellt.

    Vereine, Gruppierungen und deren Vertreter müssen bei Veranstaltungshinweisen mit Angabe ihrer Adresse dem Pfarramt erklären, ob und in welcher Weise (Pfarrbrief / Internet) sie mit der Veröffentlichung ihrer Daten einverstanden sind. Vielfach werden in solchen Ausschreibungen Namen und Adressangaben zwecks Anmeldung oder als Kontaktadresse genannt.

    Bei Kindern und Jugendlichen in der Kommunion- und Firmvorbereitung werden die Eltern wie gewohnt um schriftliche Zustimmung für die Veröffentlichung von Name und Wohnort gebeten.

  • Formular Einverständnis Veröffentlichung (Datenschutz)

  • Prävention im Bistum Trier

    Arbeit zum Schutz der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen

    http://www.praevention.bistum-trier.de/

  • Prävention - Ein Informationsfilm über das Thema sexualisierte Gewalt

    ein Informationsfilm über das Thema sexualisierte Gewalt

    https://youtu.be/vRVnYRG3VTo

Organisatorisches

  • Formular Messbestellungen

  • Regelung Intentionen und Messbestellungen

    • Für eine verstorbene Einzelperson (Namensnennung)
    • Für ein verstorbenes Ehepaar (Namensnennung)
    • Für verstorbene Geschwister oder Kinder (Namensnennung)
    • Aus Dank oder nach Meinung - mit Kürzel der Initialen
    • Für Lebende und Verstorbene  der Familie YXZ (Namensnennung)
    • Jede Intension wird mit € 5,00 abgerechnet
    • Bei Beerdigung; erstes Sterbeamt in Driesch am zweiten Freitag im Monat für die Verstorbenen des Vormonats ist kostenfrei, es folgen dann in der Kirche nach Wunsch das zweite und dritte Sterbeamt (nicht mehr 30er Amt oder 60er Amt oder 6 Wochenamt)
    • Trauergottesdienst, Beisetzung; 2. und 3. Sterbeamt € 20,00

    Die Bi- und Trinationsgelder (ab zweiter Namensnennung) werden an die Bischöfliche Behörde zur Persolvierung in den Missionsländern weitergeleitet.

    Um Ihr Verständnis für die geltende Regelung wird gebeten.

  • Unser Pfarrbrief

    Unser Pfarrbrief erscheint etwa zehn Mal im Jahr. Das Raster der Veröffentlichung orientiert sich an den Zeiten des Kirchenjahres und an den Schulferien. Sie können den Pfarrbrief zum Preis von 10,00 € im Pfarramt abonnieren (zuzüglich zwei Euro für den Austräger / die Austrägerin).

    Der aktuelle Pfarrbrief erscheint in der 36. Kalenderwoche (am Donnerstag, 06. September 2018).

    Pfarrbrief Nummer 07/2018 umfasst den Zeitraum vom 08. September 2018 bis 14. Oktober 2018 .

    Pfarrbrief Nummer 08/2018 wird den Zeitraum vom 08. September 2018 bis 14. Oktober 2018 umfassen.

    Beiträge, die veröffentlicht werden sollen, müssen bis Mittwoch, den 19. September 2018 als PDF, Word - Dokumnet oder Bild im JPAG - Format im Pfarrbüro eingereicht werden.

    Ihr Redaktionsteam

  • Aufrufe - Informationen - Angebote

    Hier (klicken Sie bitte auf das LOGO der Pfarreiengemeinschaft) finden Sie Informationen zu interessanten Themen, Angebote der Pfarreiengemeinschaft Ulmen oder der einzelnen Pfarreien, Aufrufe der Weltkirche, der Deutschen Bischofskonferenz oder des Bistums Trier. Bitte beachten Sie auch die Angebote und Informationen des Dekanates Cochem www.dekanat.cochem.de

  • Erkundungsphase

    „In der Erkundungsphase geht es darum, Lust auf Neues zu machen und dadurch Neues zu entdecken.“

    So sagt es Bischof Stephan Ackermann: Erkunden will neue Bereiche des gemeindlichen Lebens, neue Formen, neue unbekannte Menschen, neue Strukturen, schlicht Unbekanntes entdecken. Dazu gehört auch, einen Blick zu haben für das Kleine, das Unscheinbare, und es mehr ins Licht zu heben. In diesem Dienst stehen die Erkundenden. Sie wollen den Menschen vor Ort begegnen und sie dazu anstiften, neue Erfahrungen zu machen

    Wer erkundet? Erkundung als gemeinsame Aufgabe

    Das Bistum Trier hat 10 diözesane Erkundungsteams aus jeweils drei Personen eingerichtet. Sie bringen die Erkundung vor Ort auf den Weg. Frauen und Männer aus Caritas und Seelsorge bilden mit ihren unterschiedlichen Sichtweisen ein Team. Sie nehmen wahr, interessieren sich, fragen nach und integrieren Personen und Gruppen aus den Pfarreien, Dekanaten, Verbänden, aus Caritas und Kommune, … in den Erkundungsprozess.

    So geschieht Erkundung immer beteiligungsorientiert. Sich beteiligen – das geht auf ganz unterschiedliche Weise durch Interviews, Besuche, Begegnungen, in denen sich Türen öffnen und Menschen ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Verfügung stellen. Die Erkundenden nehmen Hinweise auf wichtige Themen wahr und nehmen sie auf; sie fragen Gesprächspartner nach ihrer Bereitschaft, mit zu erkunden oder den lokalen Erkundungsprozess mit zu koordinieren.

    Die Gruppen und Personen vor Ort bringen sich in den Prozess ein – mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Wahrnehmungen, z.B. als berufstätige Akademikerin, Rollstuhlfahrer, evangelischer Christ, muslimischer Mann mit Fluchterfahrung, Caritasmitarbeiterin, Erzieher oder Seelsorgerin. Erkundet wird gemeinsam mit den Menschen, in ihren jeweiligen Gegebenheiten vor Ort. Die diözesanen Erkundungsteams unterstützen den lokalen Lern- und Entdeckungsprozess methodisch und organisatorisch und bringen ihr fachliches Know-How ein.

    Wie wird erkundet? – Erkundung im Sozialraum

    Wie leben Menschen im Bistum Trier miteinander? Wie nutzen sie Sozialräume und was ist ihnen wichtig? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen gibt es und wie gestalten wir diese als Kirche mit unseren kirchlichen und sozialen Einrichtungen bereits mit? Was nehmen wir künftig in den Blick? – So lauten zentrale Leitfragen der Erkunderinnen und Erkunder, über die sie mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenslagen an unterschiedlichen Orten ins Gespräch kommen wollen. Es geht nicht darum, Strukturfragen zu klären oder Situationen abstrakt zu analysieren; es geht darum, in der direkten Begegnung mit Menschen zu lernen. Der Prozess der Erkundung läuft ab  in gegenseitiger Wertschätzung der Mitwirkenden, ihrer Hintergründe und ihres Einsatzes. 

    Die Erkundung ist offen für die Vielfalt der Themen der Menschen vor Ort; sie ist damit weit im Denken. Erkundung geschieht jedoch nicht vollständig und flächendeckend, sondern exemplarisch. Das heißt, sie fördert nicht an allen, aber an vielen Stellen wichtige Erkenntnisse zu Tage, an die angeknüpft werden kann.

    Wie geht es danach weiter? – Erkundung als Weichenstellung

    Die diözesanen Teams dokumentieren gemeinsam mit den Menschen vor Ort, was sie hören und wahrnehmen. Die so gewonnenen Erkenntnisse und die neu entstandenen Beziehungen stellen Anknüpfungspunkte für die jeweilige Pfarrei der Zukunft dar.

    Als Einübung in die Perspektivwechsel der Synode bedeutet Erkundung, insbesondere neue Kontakte aufzunehmen und vom Einzelnen her zu denken. So können auch Charismen entdeckt werden und netzwerkartige Kooperationen wachsen. Erkundung gibt auch dank der Kontakte mit den Menschen Ideen und Impulse für eine mögliche Gestaltung der Pfarrei der Zukunft.

    Auch über 2019 hinaus wird das Erkunden eine zentrale Rolle spielen: Erkundung wird eine immer wiederkehrende Aufgabe für eine Kirche bleiben, die vom Einzelnen her denkt, nachfragt, sich interessiert, sich zuwendet und kirchliches Leben gemeinsam mit den Menschen gestaltet.

"an - und nachgedacht" (Besinnliches)

  • im kleinen das GROSSE sehen (Erntedank)

    im kleinen das GROSSE sehen

    im tautropfen das weite MEER

    im sandkorn die endlose WÜSTE

    in einer handvoll erde die ganze WELT

    im sonnenstrahl das unendliche UNIVERSUM

    im samenkorn die reiche ÄHRE

    im geschöpf den SCHÖPFER

    im atemzug den LEBENSODEM

    in einer umarmung, einem kuss GOTTES GRENZENLOSE LIEBE

    im vergänglichen menschen den unvergänglichen GOTT

    im kleinen das GROSSE sehen

    Foto und Text: Rainer Remmele, Geistlicher Direktor der Regens Wagner Stiftungen

    Gebete des Priesters zur Gabenbereitung der Heiligen Eucharistie: Dank für die Geben der Erde und der Menschen:

    Der Priester nimmt die Schale mit dem Brot, hält sie über den Altar und spricht leise:

    Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,

    Schöpfer der Welt.

    Du schenkst uns das Brot,

    die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.

    Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht,

    damit es uns das Brot des Lebens werde.

    (Gepriesen bist du in Ewigkeit, Herr, unser Gott.)

    Der Priester gießt Wein und ein wenig Wasser in den Kelch und spricht leise:

    Wie das Wasser sich mit dem Wein verbindet

    zum heiligen Zeichen,

    so lasse uns dieser Kelch teilhaben

    an der Gottheit Christi,

    der unsere Menschennatur angenommen hat.

    Der Priester nimmt den Kelch, hält ihn über den Altar und spricht leise:

    Gepriesen bist du Herr, unser Gott,

    Schöpfer der Welt.

    Du schenkst uns den Wein,

    die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit.

    Wir bringen diesen Kelch vor dein Angesicht,

    damit er uns der Kelch des Heiles werde.

    (Gepriesen bist du in Ewigkeit, Herr, unser Gott.)

     

    Erntedank bedeutet "Dank feiern"

    Zucchini und Äpfel, Getreide und Kürbisse, Sonnenblumen und Trauben – einmal im Jahr finden die reichen Gaben der Natur ihren Weg in die christlichen Kirchen. Der Altar ist dann mit prächtigen, farbenfrohen Arrangements geschmückt, die Menschen bringen Obst und Gemüse in Prozessionen in die Gotteshäuser. Am ersten Sonntag im Oktober feiern die deutschen katholischen Gemeinden das Erntedankfest.

    Diesen Termin hat die Deutsche Bischofskonferenz im Jahr 1972 festgelegt. Daraus folgt für die einzelnen Gemeinden aber keine Pflicht, das Erntedankfest an diesem Tag oder überhaupt zu feiern – es ist freiwillig. An Erntedank wollen die Christen Gott für die Schöpfung danken und zeigen, dass sie sich ihrer Abhängigkeit von der Natur bewusst sind. Streng genommen geht der christliche Brauch schon auf die ersten Figuren der Bibel zurück: Wie das Buch Genesis berichtet, brachte der Ackerbauer Kain einige Früchte seiner Felder und der Hirte Abel einen Erstling seiner Herde zum Opfer dar. Dieses erste Erntedankfest endete jedoch tragisch: Aus Wut, dass Gott seine Opfer weniger würdigte, erschlug Kain seinen Bruder. Von der späteren Erntedank-Tradition sind ähnlich dramatische Szenen nicht überliefert. Die ersten Erntedankfeste in der katholischen Kirche sind aus dem dritten Jahrhundert nach Christus überliefert. Aber auch aus vorchristlichen Religionen sind solche Feste bekannt. Sie waren Teil des Jahresablaufes bei Griechen und Römern, und auch das Judentum kannte zwei Erntefeste, eines um die Pfingstzeit und eines im Herbst.

    Die Bedeutung von Erntedank änderte sich über die Jahrhunderte: Mit der industriellen Massenherstellung von Lebensmitteln und dem weltweiten Handel wurde das Bewusstsein für die Abhängigkeit von der heimischen Ernte geringer - womit auch ein Bedeutungsverlust des Festes einherging. Im Dritten Reich führten die Nationalsozialisten das Fest mit großem Propagandaaufwand wieder ein und instrumentalisierten es, um die Landwirte enger an die "Volksgemeinschaft" zu binden.

    Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt

    Mit dem in der ganzen Gesellschaft gestiegenen Umweltbewusstsein der vergangenen Jahrzehnte schließlich bekamen die Worte von der "Bewahrung der Schöpfung" eine neue Bedeutung: Mittlerweile stellen viele Gemeinden an Erntedank den Umweltschutz oder die Entwicklungshilfe in den Vordergrund. An dem Tag wird auch an die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft appelliert. Der Brauchtumsforscher Manfred Becker-Huberti stellt in seinem "Lexikon der Bräuche und Feste" fest, die ökonomische Betrachtungsweise der Welt werde immer mehr durch eine ökologische ergänzt: "Das Erntedankfest ist ein Gradmesser für dieses gesellschaftliche Bewusstsein", heißt es da.

    Erntedank

    Die Milch kommt aus der Flasche, eine Vielzahl von Gemüsen aus der Dose, Fisch und Fleisch aus der Tiefkühltruhe. Die Bitte um das tägliche Brot hat angesichts der hoch entwickelten Nahrungsmittelindustrie in den Ländern des Westens keine existentielle Bedeutung mehr. Industrie und Chemie produzieren in unserer Landwirtschaft immer höhere Erträge. Butterberge und Überproduktion von Obst und Gemüse haben jeden Gedanken an Not und Sorge um eine gute Ernte verdrängt. Das Wort „Hunger“ ist offenbar exotisch geworden.

    Und doch dankt die Kirche am Erntedankfest Gott für die Gaben der Schöpfung. Schließlich gilt unverändert die alte Volksweisheit: „An Gottes Segen ist alles gelegen“. Selbst in einer Zeit industrieller Produktionsweisen in der Landwirtschaft ist es für die Menschen in den reichen Ländern der Welt sinnvoll, zum Abschluss der Ernte dafür Dank zu sagen, dass ausreichend Nahrung für alle da ist. Daran will der Erntedank-Sonntag erinnern. Der Gedanke der Bewahrung der Schöpfung ist in den letzten Jahren als neues Element hinzugekommen.

    In vielen Gemeinden werden Erträge aus der Ernte - Gemüse, Obst, Getreide, Weintrauben - als Zeichen des Dankes an den Schöpfer vor den Altar gelegt. Mancherorts ist es guter Brauch, diese Lebensmittel nach dem Gottesdienst an Bedürftige in der Pfarrei zu verschenken. Das Erntedankfest meint mehr als den vordergründigen Dank dafür, dass es uns gut geht.

  • Leichte Sprache - Markus 10,2 - 16 Jesus spricht über Eheleute und Kinder

    Evangelium in leichter Sprache

    Jesus spricht über Eheleute und über Kinder

    Evangelist Markus 10,2–16

     

    Einmal kamen Männer zu Jesus.

    Die Männer hatten die Bibel studiert.

    Die Männer dachten:

    Wir kennen die Bibel besser als Jesus.

    Die Männer stellten Jesus schwere Fragen.

    Damit Jesus eine falsche Antwort gibt.

    Die Männer fragten Jesus:

    Ein Mann und eine Frau sind verheiratet.

    Der Mann und die Frau bekommen Streit.

    Darf der Mann sich von der

    Frau scheiden lassen?

    Oder darf die Frau sich von

    dem Mann scheiden lassen?

    Jesus sagte:

    Manchmal haben die Leute ein hartes Herz.

    Weil die Leute zu wenig Liebe haben.

    Der Mann hat zu wenig Liebe.

    Und die Frau hat zu wenig Liebe.

    Dann wollen sich der Mann und

    die Frau scheiden lassen.

    Aber in Wirklichkeit braucht das nicht sein.

    In Wirklichkeit hat Gott den Männern und

    Frauen ein großes Herz gegeben.

    Damit die Männer und Frauen sich immer lieben können.

    Gott wollte, dass der Mann und

    die Frau zusammen bleiben.

    Der Mann soll bei der Frau bleiben.

    Und die Frau soll bei dem Mann bleiben.

    Und beide sollen füreinander sorgen

    Viele Leute kamen zu Jesus.

    Die Leute brachten ihre Kinder mit.

    Jesus sollte den Kindern Gutes tun.

    Jesus sollte seine Hände auf den Kopf von den Kindern legen.

    Und die Kinder segnen.

    Die Jünger waren von den Leuten genervt.

    Die Jünger meckerten die Leute an.

    Und schickten die Leute mit den Kindern weg.

    Jesus merkte das.

    Jesus wurde ärgerlich.

    Jesus sagte:

    Alle Kinder dürfen zu mir kommen.

    Die Kinder habe ich besonders lieb.

    Kinder wollen gerne alles von Gott wissen.

    Die Kinder freuen sich über alles, was Gott schenkt.

    Ihr Erwachsenen sollt euch

    genauso über Gott freuen wie die Kinder.

     

  • Wir gegen Rassismus

    so lautet das Motto einer Jugendaktion im Bistum Trier; eine Aktion, die sich gegen Rassismus und für Toleranz in unserer Gesellschaft stark machen will.

    Wir werden dazu am Freitag, den 08. September nachmittags auf dem Luisenplatz in Neuwied einen Aktionstag veranstalten und bis zur Bundestagswahl über die Aktionshomepage www.wir-gegen-rassismus.de sowie die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram zum Mitmachen aufrufen. Ziel ist eine Fotocollage, für die sich Jugendliche mit dem Aktionslogo gegen Rassismus ablichten lassen. Durch die Portraits entsteht am Ende der Aktion das Logo aus vielen hundert oder gar tausend Einzelbildern wie ein Mosaik neu – Menschen zeigen so ihr Gesicht gegen Rassismus.

    Am Aktionstag in Neuwied wollen wir zudem Passanten auffordern, an der Aktion ebenfalls teilzunehmen und Farbe zu bekennen.

    Wir möchten damit vor der Bundestagswahl zeigen, dass Kirche sich gegen Rassismus positioniert und sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzt.

    Bunt und barmherzig – so wollen wir miteinander leben.

    „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mk 12, 31):

    Für uns eine hochaktuelle Botschaft.

    Zudem planen wir den Aktionstag mit Jugendbands aus der Region sowie einer Band, in der Einheimische und Flüchtlinge gemeinsam musizieren. Die Materialien zur Aktion erhältst du in der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Koblenz (Bierdeckel, Sticker und Roll up), bitte wende dich hierzu an wirgegenrassismus@bistum-trier.de oder du lädst das Aktionslogo ganz einfach auf dieser Webseite herunter und nutzt es für dein Foto.

    So kannst du uns unterstützen: Kennst auch du Personen, Jugendgruppen, Schulen, etc., die sich an der Aktion beteiligen wollen? Wir würden uns sehr darüber freuen, da es unser Ziel ist, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das Aktionslogo wird auf Stickern, einem Roll-Up und auf Bierdeckeln abgebildet, um die Aktion zu bewerben. Über Instagram und Facebook wurden zudem Seiten eingerichtet, die täglich eine Person über 18 Jahren zeigt, die sich mit dem Logo positioniert und ein Statement abgibt, warum sie gegen Rassismus ist.

    Ganz wichtig sind uns die Bildrechte der Einzelnen und der Schutz vor Cybermobbing bzw. einem Missbrauch der Bilder.

    Daher haben wir in Absprache mit einer Anwaltskanzlei Standards für die Umsetzung festgelegt, die eingehalten werden müssen. Wir freuen uns auf deine Fotos und/oder deinen Besuch zum Aktionstag in Neuwied.

  • Das Wort zum Sonntag

    "Hochaktuell und kurzweilig", wenn Pfarrer Benedikt Welter immer wieder den Heiligen Ignatius ins Spiel bringt.