Wo Flüchtlinge und Einheimische sich treffen

cafe INTERNATIONAL

Mit einem so großen Andrang hatten die Veranstalter von Pfarreiengemeinschaft und Stadt nicht gerechnet: Rund 60 Männer und Frauen informierten sich.

Ulmen – Ein Ort, um in Kontakt zu kommen, Hilfestellung zu geben und Freundschaften zu knüpfen: In Ulmen gibt es ein Café International für Flüchtlinge und Einheimische.

Im Pfarrsaal St. Matthias in Ulmen, in dem auch schon seit geraumer Zeit Sprachkurse und „Kummerstunden“ für und mit geflüchteten Menschen stattfinden, ist das Café eingerichtet worden.

Es bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, wichtige Kontakte zu knüpfen und wesentliche Informationen auszutauschen, genauso ist aber auch Zeit zum Spielen, zum gemeinsamen Kochen und Backen da, um durch diese Angebote die Integration der Flüchtlinge zu verbessern.

Es gibt einen Ehrenamtskreis, in dem „Nationalität, Konfession oder Religion keine Rolle spielen – weder für die geflüchteten Menschen, die zu diesem Treffpunkt kommen, noch für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer“.

Das Café steht allen in der gesamten Verbandsgemeinde und der Pfarreiengemeinschaft Ulmen untergebrachten Flüchtlingen offen – derzeit also rund 150 geflüchteten Menschen, davon alleine 47 Kinder und heranwachsende Jugendliche.

Damit die Flüchtlinge, die nicht in Ulmen wohnen, das Angebot das „Café International“ auch annehmen können, ist ein Fahrdienst eingerichtet worden. Darüber hinaus sollen auch weiterhin Ehrenamtliche gefunden werden, die diese Menschen etwa beim Einkaufen, bei Arztbesuchen, Behördengängen unterstützen.

Es gibt auch Patenschaften für die geflüchteten Menschen, um somit eine noch intensivere Integration zu ermöglichen. An jedem Mittwoch ist in der Zeit von 16 bis 18.30 Uhr im Pfarrsaal in Ulmen das „Café“ geöffnet.