ein herzliches Willkommen

Pfarreiengemeinschaft Ulmen -online-

Wir stellen Ihnen gerne auch online unsere Pfarreiengemeinschaft vor; sie liegt in der schönen Eifel, im Land der Thermen und Maare, genau zwischen den beiden Universitäts- und Hochschul-Städten Trier und Koblenz.

Dem Leitbild unseres Pastoralplanes entsprechend, wollen wir mit Gott und den Menschen vor Ort, in der Zeit von heute Kirche sein. Inklusion spielt dabei für uns eine besonders wichtige Rolle, da für uns, alle Menschen (mit mehr oder weniger Beeinträchtigung) unter dem JA des Schöpfers stehen.

Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, denn ehren- und hauptamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen sind gerne bereit, ein Stück Ihres Lebens- und Glaubensweges mitzugehen.

Ostern: der Morgen einer neuen Zeit

Das Kreuz bleibt sichtbar - auch über Ostern hinaus. Keine Frage. Es bleibt in der Welt, in der so viel Kreuz und Leid stattfindet - jeden Tag, fast überall. Kreuz und Leid, das auch Jesus von Nazaret mitgetragen hat, als er sein Kreuz trug und daran ermordet wurde. Auch heute leiden Menschen. Sie leiden unter dem, was andere ihnen antun oder verweigern; sie leiden unter dem Mangel, unter der ungerechten Verteilung so vieler Güter - und können kaum ertragen, was die Menschheit der Schöpfung antut, die ihr doch eigentlich anvertraut ist...

Schon klar: Die Kondensstreifen, die hier Flieger an den Morgenhimmel über Trier gemalt haben: Sie sind ein Teil davon, wie verschwenderisch die Menschen mit der Schöpfung umgehen, die ihnen doch nur zur Pflege übergeben ist. Kurz vor Ostern 2018 hatte Deutschland eigentlich schon so viel Schöpfung verbraucht, wie ihm für das ganze Jahr "erlaubt" gewesen wäre...

Das Kreuz bleibt sichtbar - aber als Zeichen der österlichen Hoffnung auf neues und wirkliches Leben ist es leer. Und es ist durchsichtig auf dieses neue Leben hin - gerade an Ostern, das ja der Morgen oder die Morgenröte eines Lebens ist, auf das Christenmenschen hoffen - für sich selbst und für die Nächsten und für die fernsten Nächsten auf der ganzen Erde.

In diesem Sinne - weil Jesus lebt und als Erster von uns allen lebt: Frohe Ostern für alle. Denn...

... Christus ist auferstanden... ΧΡΙΣΤΟΣ ΑΝΕΣΤΗ... Christ is risen...
Chrystus zmartwychwstał... Christo ha resucitado... İsa yükseldi...
Le Christ est ressuscité... Христос воскрес... Cristo ha resucitado... 
Christus is opgestaan... المسيح قام... Crist ha ressuscitat...
Chúa Kitô đã sống lại... ...  मसीह बढ़ गया है... Surrexit Christus hodie...

HEIL und LEBEN für ALLE!

Informationen

  • Zwei neue Mitbrüder im pastoralen Dienst

    PATER LENIN JAMES SCJ
    PATER ROMAN GORINCIOI SCJ

    ZWEI PATRES AUS MARTENTAL UNTERSTÜTZEN UNSER SEELSORGETEAM

    Die beiden priesterlichen Mitarbeiter werden hauptsächlich in der Pfarreiegemeinschaft Kaisersesch eingesetzt werden. Die benachbarten Pfarreien werden während der Vakanz von unserer Pfarreiengemeinschaft Ulmen seelsorglich mitbetreut. Faktisch arbeiten wir heute schon in der Pfarrei der Zukunft. Für die beiden Pfarreiengemeinschaften Ulmen und Kaisersesch stehen zwei Prister mit 100%, drei Priester mit 50% Stellenumfang, zwei Diakone und zwei Gemeindereferenten zur Verfügung.

     

    PATER LENIN JAMES SCJ

    Mein Name ist Lenin James. Ich wurde am 31. Mai 1978 in Karikkuzhy, einem kleinen Dorf im Bundesland Kerala, in Indien geboren und auf den Namen Lenin getauft. Ich habe noch zwei Schwestern, die schon verheiratet sind und eigene Familien haben. Nach dem Abitur bin ich im Juni 2000 in den Orden der Herz-Jesu-Priester eingetreten. Danach habe ich im Priesterseminar Philosophie, Theologie studiert. Am 6. Juni 2012 bin ich in Indien zum Priester geweiht worden und danach hat mir die Ordensleitung die Begleitung der jüngeren Mitbrüder anvertraut, die sich auf den Orden - und Priesterberuf vorbereiten. Diesen Dienst habe ich anderthalb Jahre lang getan. Während dieser Zeit hat mein Provinzial mich gefragt, ob ich bereit sei, in Deutschland mit unseren deutschen Mitbrüdern zusammen zu arbeiten. Eine Entscheidung dafür fiel mir damals sehr schwer: ich hatte Bedenken, mich in einem fremden Land, einer fremden Kultur und einer fremden Sprache zurecht zu finden, aber dann habe ich trotzdem mein „JA“ dazu gegeben. Im März 2015 kam ich zunächst nach Freiburg. Ich habe dort an einer Sprachschule angefangen Deutsch zu lernen, was mir zuerst sehr schwer gefallen ist. Nach meinem Aufenthalt in Freiburg bin ich ins Emsland nach Handrup gekommen, wo unsere Gemeinschaft eine katholische Schule leitet. Hier habe ich zusammen mit anderen Mitbrüdern in der Schulpastoral gearbeitet und meine Mitbrüder bei unterschiedlichen Tätigkeiten in der Gemeindearbeit unterstützt.Jetzt bin ich seit dem Sommer des vergangenen Jahres in Maria Martental, wo ich michsehr wohl fühle und hoffe, dass ich für die Menschen in der Seelsorge viel tun kann. 

     

    PATER ROMAN GORINCIOI SCJ

    Pater Roman Gorincioi SCJ ist seit Dezember 2017 als Kaplan zur Mitarbeit in der Pfarreiengemeinschaft Ulmen und damit auch für unsere Kirchengemeinde tätig. Über seinen Lebensweg und den Eintritt in die Herz-Jesu-Ordensgemeinschaft schreibt er: „Ich wurde am 11. März 1985 in Magdeburg (damalige DDR) geboren. Mein Vater, der aus Republik Moldau stammte, hat in der DDR als Ingenieur gearbeitet. Zwei Jahre nach meiner Geburt hat er mit meiner Familie die DDR verlassen und ist zurück nach Republik Moldau gekommen. Damals war Moldau, wie auch ganz Osteuropa, von Kommunismus und Atheismus geprägt. Für meine polnische Familie war die Kirche immer sehr wichtig. Katholiken in Moldau bemühten sich darum, das religiöse Leben zu erneuern und geschlossene Kirchen wieder zu öffnen. Das war für mich eine sehr glückliche Zeit. Besonders erinnere ich mich gern an das Jahr 1991. Erst am 01. September haben wir eine polnisch katholische Schule wieder eröffnet. Kurze Zeite später haben wir dann Allerheiligen in der Kirche gefeiert, die ebenfalls erst wieder eröffnet wurde. Ich war von unserer Gemeinschaft und von der Priesterarbeit sehr begeistert. Nach meinem Abitur habe ich mich dafür entschieden Priester zu werden. Ich bin in das Herz-Jesu-Kloster in Polen eingetreten und habe dort Theologie studiert. Diese neun Jahre von 2003 bis 2012 waren von Studium, Gebet und Arbeit geprägt. Während des Studiums dachte ich schon an die Arbeit in Deutschland.

    Als ich im Mai 2012 die Priesterweihe empfangen habe, habe ich die Arbeit als Kaplan in Polen übernommen. Das war eine sehr wichtige Zeit für mich. Ich hatte sehr viel Arbeit als Kaplan und als Religionslehrer. Das war eine Zeit der Gedanken und Fragen nach Gott in unserer Zeit. Und ich hatte das Gefühl, dass Gott ganz nahe ist. Seit fast vier Jahren bin ich in Deutschland. Während meines Aufenthalts in Berlin im Jahr 2015 habe ich meine deutsche Sprache verbessert. In dieser Zeit habe ich auch in unserer Pfarrei „Corpus Christi“ als Priester geholfen. Ich habe Gottesdienste gefeiert und die Kirche in Deutschland besser kennen gelernt.

    In der Freizeit beschäftige ich mich gern mit Sport. Ich kann schon sagen, dass ich das Moselgebiet schön finde und nutze jede Gelegenheit mal mit dem Fahrrad zu fahren, oder mal einfach mit dem Fotoapparat zu wandern. Ich freue mich sehr auf die priesterliche Arbeit in der Pfarrgemeinschaft Ulmen. Die Natur hier finde ich sehr schön und die Menschen sehr nett."

  • Heilig Rock Tage in TRIER

    konkretes Programm hier: (auf das Bild klicken)

    Tagesprogramme Heilig Rock Tage in Trier

    Freitag, 13. April

    Eröffnungstag

    Samstag, 14. April

    Eröffnung der Woche für das Leben, Jugendtag, Begegnungstag für Menschen ohne und mit Behinderung, Lebenswert Arbeit

    Sonntag, 15. April

    Tag des ehrenamtlichen Engagements, Kolping-Wallfahrt

    Montag, 16. April

    Ehejubiläumspaare, Ökumenischer Pilgerweg, Krabbelgottesdienst

    Dienstag, 17. April

    Pfarrsekretärinnen und -sekretäre, Besucherdienst und Aljoscha-Gemeinschaft, Ordens-Christen, Kindertagesstätten

    Mittwoch, 18. April

    Konfessionsverbindende Paare, Aktion Arbeit, Kindertagesstätten

    Donnerstag, 19. April

    Militärseelsorge, Seniorinnen und Senioren, Priestertag

    Freitag, 20. April

    Ökumenische Andacht, Segnungsgottesdienst

    Samstag, 21. April

    Muttersprachliche Gemeinden, Cafe International, Verleihung der missio canonica

    Sonntag, 22. April

    Familientag, Erwachsenenfirmung

  • Formular Messbestellungen

  • Regelung Intentionen und Messbestellungen

    • Für eine verstorbene Einzelperson (Namensnennung)
    • Für ein verstorbenes Ehepaar (Namensnennung)
    • Für verstorbene Geschwister oder Kinder (Namensnennung)
    • Aus Dank oder nach Meinung - mit Kürzel der Initialen
    • Für Lebende und Verstorbene  der Familie YXZ (Namensnennung)
    • Jede Intension wird mit € 5,00 abgerechnet
    • Bei Beerdigung; erstes Sterbeamt in Driesch am zweiten Freitag im Monat für die Verstorbenen des Vormonats ist kostenfrei, es folgen dann in der Kirche nach Wunsch das zweite und dritte Sterbeamt (nicht mehr 30er Amt oder 60er Amt oder 6 Wochenamt)
    • Trauergottesdienst, Beisetzung; 2. und 3. Sterbeamt € 20,00

    Die Bi- und Trinationsgelder (ab zweiter Namensnennung) werden an die Bischöfliche Behörde zur Persolvierung in den Missionsländern weitergeleitet.

    Um Ihr Verständnis für die geltende Regelung wird gebeten.

  • Unser Pfarrbrief

    Unser Pfarrbrief erscheint etwa zehn Mal im Jahr. Das Raster der Veröffentlichung orientiert sich an den Zeiten des Kirchenjahres und an den Schulferien. Sie können den Pfarrbrief zum Preis von 10,00 € im Pfarramt abonnieren (zuzüglich zwei Euro für den Austräger / die Austrägerin).

    Der aktuelle Pfarrbrief erscheint in der 12. Kalenderwoche (am Donnerstag, 22. März 2018).

    Pfarrbrief Nummer 03/2018 umfasst den Zeitraum 24. März 2018 bis 13. Mai 2018.

    Pfarrbrief Nummer 04/2018 wird den Zeitraum 12. Mai 2018 bis 24. Juni 2018 umfassen.

    Beiträge, die veröffentlicht werden sollen, müssen bis Mittwoch, den 18. April als PDF, Word - Dokumnet oder Bild im JPAG - Format im Pfarrbüro eingereicht werden.

    Ihr Redaktionsteam

  • Termine Erstkommunion 2018

    Termine der Erstkommunion 2018

    Ostermontag, 02. April in Faid: Kinder aus Büchel, Dohr, Faid

    Weißer Sonntag, 08. April in Urschmitt: Kinder aus Bad Bertrich, Beuren, Gevenich, Gillenbeuren, Lutzerath, Urschmitt, Wollmerath

    Sonntag, 15. April in Alflen: Kinder aus Alflen, Auderath, Ulmen

  • Termine Vorbereitung Kommunion 2018

    Thema der Erstkommunion 2018

    Eine mündlich tradierte und später in Schriftform festgehaltene Version erzählt, dass der Fisch als christliches Erkennungszeichen verwendet wurde. Das griechische Wort für Fisch ἰχθύς (ichthýs) enthält ein kurzgefasstes Glaubensbekenntnis (ησοῦς Χριστός Θεοῦ Υἱός Σωτήρ):

    • ἸΗΣΟΣIēsoũs (neugr. Ιησούς Iisoús) Jesus
    • ΧΡΙΣΤῸΣChristós „Christus“ (der Gesalbte)
    • ΘΕΟTheoũ (neugr. Θεού theoú) Gottes
    • ΥἹῸΣ — Hyiós (neugr. Υιός Iós) Sohn
    • ΣΩΤΉΡSōtḗr (neugr. Σωτήρας Sotíras) Erlöser

     

    Termin zweiter Elternabend und Katechetentreffen am 23. Februar 2018

    19:00    Alflen  (Dec. Fuß und P. Majobi) in der Mehrzweckhalle Alflen

    Eingeladen sind die Kommunioneltern aller Pfarreien: Alflen / Bad Bertrich / Beuren / Büchel / Faid / Gevenich / Gillenbeuren / Ulmen / Lutzerath / Urschmitt / Wollmerath.  und ihrer Filialorte.

     

    Termine zur Vorbereitung der Erstbeichte am 24. Februar 2018


    10:00    St. Martin (Dec. Fuß)

    Vorbereitung der Kommunionkinder Ulmen und Alflen auf das Sakrament der Heiligen Beichte in der Kapelle St. Martin;


    11:00    Büchel/ Pfarrheim (P. Majobi / Dec. Fuß)

    Vorbereitung der Kommunionkinder Beuren, Büchel, Gevenich, Urschmitt, Gillenbeuren, Faid, Wollmerath, Bad Bertrich u. Lutzerath auf das Sakrament der Hl. Beichte

     

    Termine zur Erstbeichte der Kommunionkinder am 10. März 2018

     
    09:30    Alflen  (P. Majobi /  P. Lenin / P. Roman  

    Erstbeichte der Kommunionkinder Büchel / Faid

    09:30    St. Martin (Dec. Fuß / Bruder Michael)

    Erstbeichte der Kommunionkinder Alflen / Auderath in der Kapelle

    10:30    Alflen  (P. Majobi /  P. Lenin / P. Roman

    Erstbeichte der Kommunionkinder Bad Bertrich /  Beuren / Gevenich / Gillenbeuren / Lutzerath / Urschmitt / Wollmerath

    10:30    St. Martin (Dec. Fuß / Bruder Michael)

    Erstbeichte der Kommunionkinder Ulmen / Meiserich / Vorpochten in der Kapelle

  • Verstorbene des Monats Februar bis Mitte März 2018- aktueller Pfarrbrief -

    14.02.2018

    Burgard, Hermann Josef

    Kennfus

    92 Jahre

    15.02.2018

    Klasen, Helmut

    Alflen

    78 Jahre

    17.02.2018

    Hoff, Elisabeth

    Lutzerath

    90 Jahre

    20.02.2018

    Hennen, Frank Werner

    Auderath

    50 Jahre

    22.02.2018

    Werner-Heindler,

    Mechthilde

    Kliding

    86 Jahre

    24.02.2018

    Jakobs, Heribert

    Beuren

    81 Jahre

    25.02.2018

    Thönnes, Anneliese

    Büchel

    84 Jahre

    25.02.2018

    Griesmann, Olly

    Ulmen

    62 Jahre

    27.02.2018

    Zeien, Josef

    Alflen

    93 Jahre

    27.02.2018

    Zalesny, Anita

    Büchel

    62 Jahre

    01.03.2018

    Christina Inge Hahn

    Ulmen

    75 Jahre

    02.03.2018

    Sofie Rochulus

    Faid

    81 Jahre

    03.03.2018

    Sr. Dorothea
    (Erika Kempe)

    Karmel Waldfrieden

    76 Jahre

    05.03.2018

    Sibilla Schneider

    Büchel

    75 Jahre

    07.03.2018

    Anna-Luise Berenz

    Büchel

    86 Jahre

    14.03.2018

    Regina Schneider

    Gevenich

    97 Jahre

    16.03.2018

    Iwan Bogatschenko

    Ulmen

    54 Jahre

     

  • Vermögensverwaltung "Pfarrei der Zukunft"

    300 Menschen kommen zu Infoveranstaltung zur Vermögensverwaltung nach Adenau
    Finanzdirektorin Kirsten Straus informierte unter anderem über die weiteren Schritte.
    Generalvikar von Plettenberg
    "Wozu sind wir Kirche?"
     

    Rund 300 Frauen und Männer waren in Adenau bei der Infoveranstaltung. Donnerstag, 21. September 2017

    Trier – Offen und mit deutlichen Worten haben einige der rund 300 Frauen und Männer Kritik und Bedenken zur geplanten Vermögensverwaltung in den Pfarreien der Zukunft bei einer Veranstaltung am 20. September vorgebracht. Der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg und die für die Finanzen verantwortliche Direktorin im Generalvikariat, Kirsten Straus, hatten nach Adenau eingeladen. Im Juni hatte die Bistumsleitung die strategische Vorentscheidung getroffen, dass es für jede Pfarrei der Zukunft auch eine Kirchengemeinde der Zukunft geben soll.

    Dass ortsnahe Entscheidungen „geopfert“ würden, dass die ehrenamtlichen Verwaltungsräte in den großen Räumen zu Einzelkämpfern würden und es dadurch letztlich zum Verlust von ehrenamtlichen Engagement komme, benannte ein Verwaltungsrat unter dem Beifall der Anwesenden eine Sorge.

    Fragen nach den Entscheidungsstrukturen – vor Ort oder auf Ebene des Bistums – wurden ebenso thematisiert wie Bedenken, ob die Verwaltung in so großen Räumen funktionieren könne. Und auch ganz konkret wurde gefragt, was bei einer Übertragung von Vermögen in die Kirchengemeinde der Zukunft mit nicht zweckgebundenem, freiem Vermögen passiere. Vor den Wortmeldungen der Anwesenden hatte Dr. Gundo Lames, Mitglied der Steuerungsgruppe der Synodenumsetzung, bereits die Rückmeldungen und Kritiken vorgestellt, die über den Sommer beim Bistum eingegangen sind.

    Die Gegenwart mit der Zukunft aushandeln

    Kirsten Straus informierte unter anderem über die weiteren Schritte.

    Einige Bedenken konnte Finanzchefin Straus entkräften.

    In der Pfarrei der Zukunft werde es möglich sein, Verantwortung vor Ort wahrzunehmen – und das umfasse auch die Verantwortung für die Finanzen: „Wenn eine Gruppe funktioniert, sich selbst gut verwaltet: Warum sollten wir ihr dann ihre Kasse wegnehmen?“ Wer sich engagiere, müsse sich fragen „Woran hängt mein Herz?“ und sich dann entweder auf der Ebene der Gesamtpfarrei einbringen oder in kleinerem Rahmen, etwa in der Pflege eines Kirchengebäudes.

    Straus zeigte die Schritte auf, die zu gehen sind. Zunächst müsse jede bestehende Kirchengemeinde klären, was zu ihrem Vermögen gehöre, wie es genutzt werde und in welchem Zustand es sei. Dann gelte es zu unterscheiden: „Was ist belastet? Was kann in der Kirchengemeinde der Zukunft aufgehen ohne Bedingungen? Was soll erhalten bleiben oder zu bestimmten Zwecken verwendet werden?“

    Im dritten Schritt gehe es dann um die Ausstattung der Kirchengemeinde der Zukunft. Hier müssten alle „Teilhaber“ gemeinsam beraten und „die Gegenwart mit der Zukunft aushandeln“. Das sei eine „hoch anspruchsvolle Aufgabe“, gab die Finanzexpertin zu und betonte, dass die Verwaltungsräte damit nicht allein gelassen werden, sondern Unterstützung vom Bistum und weiteren Experten erhalten.

    Immer wieder kam Kirsten Straus zurück auf die Frage, was im Sinne der Synode sei und der Umsetzung dient: Natürlich seien die Sympathien für den Ansatz A – Erhalt der derzeitigen Kirchengemeinden – größer. „Aber: „Schon heute sind viele Kirchengemeinden und ihre Räte erschöpft, finanziell und inhaltlich.“ Immer wieder käme es dann zu Fusionen aus einer Schwäche heraus, und die Pfarreien der Zukunft kämen nicht zur Ruhe. Die Finanzdirektorin warb um Verständnis für ein beteiligungsorientiertes Vorgehen. Derzeit seien sogenannte Teilprozessgruppen am Arbeiten, deren Ergebnisse Einfluss hätten auf die Vermögensverwaltung: „Wir können und dürfen dieser Arbeit nicht vorgreifen.“ Und sie betonte, warum es nötig ist, jetzt die Vermögensverwaltung zu klären: „Wenn wir warten, werden finanzielle Zwänge unseren Spielraum einschränken.“ Es sei besser, jetzt tätig zu werden, „um selbstbestimmt in die Zukunft zu kommen“.

    Generalvikar von Plettenberg

    Wozu sind wir Kirche?

    Generalvikar von Plettenberg ordnete die Vermögensfrage in das Gesamtbild der Synodenumsetzung ein: Die Synode habe nach dem Auftrag der Kirche gefragt und „Wozu sind wir Kirche?“ Zwei Grundrichtungen hätten sich gezeigt:

    missionarisch zu sein, nah bei den Menschen und ihren Themen; und diakonisch zu sein, also sich für die Bedürfnisse der Menschen zu interessieren. Vermögen, Grundstücke, Immobilien oder Personal – das alles sei kein Selbstzweck, sondern diene „dem großen Ganzen“ und müsse in den Auftrag eingeordnet werden. Für das Bistum gleichermaßen wie für die Verwaltungsräte gelte es, verantwortungsvoll mit diesen Ressourcen umzugehen, „als wäre es mein eigenes Vermögen, und im christlichen Sinn, also im Auftrag der Kirche, damit sie Gutes tun kann“. Er hoffe auf die Ausrichtung auf dieses gemeinsame Ziel. „Wir wollen das kirchliche Leben vor Ort erhalten und verlebendigen – dafür brauchen wir Sie.“

    Plettenberg erläuterte, die Frage der Vermögensverwaltung sei derzeit in der nicht formalen Phase, in der die Bistumsleitung informieren, diskutieren und Vertrauen wecken wolle. Er sagte den Verwaltungsräten zu, dass es nach dem Abschluss der Infoveranstaltungen eine Dokumentation der Informationen geben werde, auf deren Grundlage dann auch vor Ort diskutiert werden könne. Wenn weitere Einzelheiten feststünden, beginne das formale Verfahren. Er sei sich bewusst, dass nicht alle Fragen zufriedenstellend beantwortet worden seien. „Aber wir haben alle Karten auf den Tisch gelegt.“ Synode bedeute „gemeinsamer Weg“. „Wir wollen und können nicht ohne Sie diesen Weg gehen“, betonte er und versprach, die Rückmeldungen und Bedenken zu berücksichtigen.

    Alle Informationen rund um die Umsetzung der Synode sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden. Zur Vermögensverwaltung werden vier weitere Informationsveranstaltungen angeboten:

    • am Montag, 09. Oktober in der Stadthalle Boppard
    • am Mittwoch, 11. Oktober in der Illipse Illingen
    • am Freitag, 13. Oktober im Robert Schuman Haus Trier.

    Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern bis etwa 21.30 Uhr. Zur besseren Planung bittet das Synodenbüro um Anmeldung entweder über die Internetseite www.bistum-trier.de/vermoegensfragenpdz oder im Synodenbüro unter Telefon 0651-7105-623. (JR)

  • Treffpunkt Bibelarbeit

    Die Bibel, das Wort Gottes

    Über das Wort Gottes ins Gespräch kommen;

    Pfarrsaal Büchel, Schulstraße 9

    Eingeladen sind: Lektorinnen & Lektoren,

    Kommunionhelferinnen & Kommunionhelfer,

    WGF - Helferinnen & WGF Helfer und alle Interessierten.

    Wir bieten: Neue Erfahrungen mit biblischen Texten. Der Abend ist in sich abgeschlossen.
    Es laden herzlich ein:

    Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Ulmen Bruder Michael, Kloster Ebernach (geistliche Begleitung)

  • DIE HEILIGE MESSE IM SYRO-MALABARISCHEN RITUS

    Liebe Schwestern und Brüder, liebe Mitchristen,

    Am 20. Mai 2018 feiern wir in der Pfarrkirche Alflen um 16.00 Uhr eine heilige Messe im Syro-Malabarischen Ritus. Die Syro-Malabarische Liturgie ist die Liturgie der Thomas Christen in Indien. Die Anfänge des Christentums in Indien sind mit dem Apostel Thomas fest verbunden. Im Jahre 52 erreichte der Apostel Thomas Südindien an der Malabarküste das heutigen Kerala. Er predigte die Frohe Botschaft zunächst den dort lebenden Juden und dann den Einheimischen. Seine Missionstätigkeit dauerte bis 72 nach Christus. Er erlitt das Martyrium im heutigenSt. Thomas Mount in Mylapore (Tamil Nadu). Nach dem Apostel Thomas nannten die Christenin Kerala sich die Thomas Christen.

    Unsere Syro-Malabarische Kirche hat etwa 5,1 Millionen Gläubige. Ein besonderes Kennzeichen dieser Kirche sind die zahlreichen Priester- und Ordensberufungen. Diese Kirche ist gesegnet mit über 9000 Priestern und etwa 35000 Ordensfrauen.

    Der Gottesdienst am 20. Mai wird auf Deutsch gehalten. Die Syro-Malabarische Liturgie ist reich an Liedern, die instrumental begleitet werden. Indische Priester und Ordensfrauen unterstützen diese Heilige Messe. Im Gottesdienst halten wir die Kollekte für die Schulausbildung armer Kinder in Indien. Zu dieser für Sie besonderen Heilige Messe lade ich Sie ganz herzlich ein.

    Pater Majobi Amickattu

"an - und nachgedacht" (Besinnliches)

  • Ostern? - Ostern Grenzenlos!

    Sehr geehrte, liebe Mitchristen in unseren beiden Pfarreiengemeinschaften,

    Grenzen gehören zu unserem Leben. Wohnungen, Grundstücke oder Länder sind begrenzt.
    Auch wir selbst haben Grenzen. Manchmal kommen wir an die Grenzen unseres Wissens,
    unserer Kräfte oder an die Grenze des Zumutbaren. Jeder Mensch weiß, dass auch unser
    Leben eine Grenze hat. Wir alle werden einmal sterben. Manche verdrängen dies, andere
    haben davor große Angst. Wenn wir als Christen Ostern feiern, dann rufen wir uns ins Ge-
    dächtnis, dass Jesus die letzte unanfechtbar geglaubte Grenze, nämlich den Tod, überwun-
    den hat. „Er ist auferstanden“ (Mk 16,6) ist die Botschaft von Ostern. Gott möchte, dass wir
    ein Leben ohne Grenzen haben. Wir sprechen auch vom „ewigen Leben“, wo die Dimen-
    sionen von Zeit und Raum, aber auch unsere persönlichen Grenzen und Begrenztheiten
    aufgehoben sind. Dieses ewige Leben ist Gottes Angebot an uns. Jeder muss für sich selbst
    entscheiden, ob er dies annimmt. Wer das tut, der wird erfahren, dass die Grenze des Todes
    keine endgültige Grenze mehr ist. Jesus lebt - und mit ihm jeder, der glaubt.

     

    Ostern ist! Halleluja!

    Ostern kann ich mir nicht ausdenken, nicht anlesen, nicht einreden (lassen).

    Ostern muss ich erfahren aus erster Hand, am eigenen Leib, mit meinem Herzen.

    Ostern erleben alle ganz anders: Die drei Frauen, Petrus und Johannes, Maria und Thomas.

    Ostern ereignet sich im Dunkel der Nacht, im dämmrigen Nebel am frühen Morgen, in der alltäglichen Vergeblichkeit.

    Ostern ist einfach da plötzlich und unerwartet, überraschend und unvorstellbar, irritierend und doch (be-)greifbar.

    Ostern ist Freude nach langer Trauer, Begegnung in tiefer Einsamkeit, Auferstehung im Niedergang, Leben nach dem Tod.

    Ostern ist! Halleluja!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Familienein frohes und gesegnetes Osterfest. Ihr Seelsorgeteam

  • Ostern - veränderte Wirklichkeit - Synode

    Veränderte Wirklichkeit

    Jesus Christus, du hast deinen Jüngerinnen und Jüngern den Heiligen Geist gesandt,
    den Beistand, der für immer bei uns bleiben und uns lehren wird.

    Dein Geist will uns ermutigen, den Glauben zu bekennen
    und auf deine Gegenwart zu vertrauen.

    Veränderungen machen immer Angst.

    Das spüren wir selber.

    Gerne belassen wir alles so, wie wir es gut kennen.

    Du hast uns gerufen in deine Gemeinschaft, in deine Kirche.

    Wir leben in dieser Welt, in einer Zeit, die gekennzeichnet ist von sich rasch verändernden
    gesellschaftlichen Verhältnissen, Lebenseinstellungen und Lebensentwürfen.

    Auch in unserer Ortskirche nehmen wir den rasanten Wandel im gesellschaftlichen wie im
    christlichen Leben wahr.

    Manche von uns reagieren ängstlich.

    Wir spüren: unser Glaube ist angefragt.

    Lass uns erkennen, dass du mitgehst, auch durch unsere Zeit.

    Lass uns spüren, dass dein Heiliger Geist uns stärkt.

    Lass uns den Auftrag neu erkennen, unseren Glauben heute zu leben, stets bereit,
    all denen Rede und Antwort zu stehen, die nach der Hoffnung fragen, die uns erfüllt.

    (vgl. 1 Petr 3,15)

    Jesus Christus, Heiland und Erlöser, erbarme dich über uns und über die ganze Welt. Gedenke deiner Christenheit und hilf uns mutig heute unseren Weg durch diese Zeit zu gehen und deine Frohe Botschaft zu bezeugen

  • Osterbotschaft in leichter Sprache

    Maria von Magdala spricht mit Jesus, der nicht mehr im Grab ist.

    Maria von Magdala war eine Freundin von Jesus. Maria von Magdala wollte das Grab von Jesus besuchen. Maria von Magdala ging früh am Morgen los. Draußen war noch alles dunkel. Eigentlich war ein dicker Stein vor dem Grab von Jesus. Aber als Maria von Magdala kam, war der Stein weg.

    Maria von Magdala bekam einen Schreck. Maria von Magdala dachte: Andere Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen. Maria von Magdala stand immer noch vor dem Grab. Maria von Magdala weinte. Maria von Magdala sah auch in das Grab hinein. Im Grab saßen 2 Engel. Etwas später sieht Maria von Magdala Jesus. Jesus sagte zu Maria von Magdala: Halte mich nicht fest. Geh schnell zu meinen Freunden. Sag meinen Freunden: Ich gehe zu meinem Vater im Himmel. Mein Vater ist auch euer Vater. Ich gehe zu meinem Gott. Mein Gott ist auch euer Gott

  • Wir gegen Rassismus

    so lautet das Motto einer Jugendaktion im Bistum Trier; eine Aktion, die sich gegen Rassismus und für Toleranz in unserer Gesellschaft stark machen will.

    Wir werden dazu am Freitag, den 08. September nachmittags auf dem Luisenplatz in Neuwied einen Aktionstag veranstalten und bis zur Bundestagswahl über die Aktionshomepage www.wir-gegen-rassismus.de sowie die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram zum Mitmachen aufrufen. Ziel ist eine Fotocollage, für die sich Jugendliche mit dem Aktionslogo gegen Rassismus ablichten lassen. Durch die Portraits entsteht am Ende der Aktion das Logo aus vielen hundert oder gar tausend Einzelbildern wie ein Mosaik neu – Menschen zeigen so ihr Gesicht gegen Rassismus.

    Am Aktionstag in Neuwied wollen wir zudem Passanten auffordern, an der Aktion ebenfalls teilzunehmen und Farbe zu bekennen.

    Wir möchten damit vor der Bundestagswahl zeigen, dass Kirche sich gegen Rassismus positioniert und sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzt.

    Bunt und barmherzig – so wollen wir miteinander leben.

    „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mk 12, 31):

    Für uns eine hochaktuelle Botschaft.

    Zudem planen wir den Aktionstag mit Jugendbands aus der Region sowie einer Band, in der Einheimische und Flüchtlinge gemeinsam musizieren. Die Materialien zur Aktion erhältst du in der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Koblenz (Bierdeckel, Sticker und Roll up), bitte wende dich hierzu an wirgegenrassismus@bistum-trier.de oder du lädst das Aktionslogo ganz einfach auf dieser Webseite herunter und nutzt es für dein Foto.

    So kannst du uns unterstützen: Kennst auch du Personen, Jugendgruppen, Schulen, etc., die sich an der Aktion beteiligen wollen? Wir würden uns sehr darüber freuen, da es unser Ziel ist, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das Aktionslogo wird auf Stickern, einem Roll-Up und auf Bierdeckeln abgebildet, um die Aktion zu bewerben. Über Instagram und Facebook wurden zudem Seiten eingerichtet, die täglich eine Person über 18 Jahren zeigt, die sich mit dem Logo positioniert und ein Statement abgibt, warum sie gegen Rassismus ist.

    Ganz wichtig sind uns die Bildrechte der Einzelnen und der Schutz vor Cybermobbing bzw. einem Missbrauch der Bilder.

    Daher haben wir in Absprache mit einer Anwaltskanzlei Standards für die Umsetzung festgelegt, die eingehalten werden müssen. Wir freuen uns auf deine Fotos und/oder deinen Besuch zum Aktionstag in Neuwied.

  • Das Wort zum Sonntag

    Pfr. Dec. Benedikt Welter

    "Hochaktuell und kurzweilig", wenn Pfarrer Benedikt Welter immer wieder den Heiligen Ignatius ins Spiel bringt.