ein herzliches Willkommen

Pfarreiengemeinschaft Ulmen -online-

Wir stellen Ihnen gerne auch online unsere Pfarreiengemeinschaft vor; sie liegt in der schönen Eifel, im Land der Thermen und Maare, genau zwischen den beiden Universitäts- und Hochschul-Städten Trier und Koblenz.

Dem Leitbild unseres Pastoralplanes entsprechend, wollen wir mit Gott und den Menschen vor Ort, in der Zeit von heute Kirche sein. Inklusion spielt dabei für uns eine besonders wichtige Rolle, da für uns, alle Menschen (mit mehr oder weniger Beeinträchtigung) unter dem JA des Schöpfers stehen.

Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, denn ehren- und hauptamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen sind gerne bereit, ein Stück Ihres Lebens- und Glaubensweges mitzugehen.

Informationen und Angebote

  • Formular Messbestellungen

  • Regelung Intentionen und Messbestellungen

    • Für eine verstorbene Einzelperson (Namensnennung)
    • Für ein verstorbenes Ehepaar (Namensnennung)
    • Für verstorbene Geschwister oder Kinder (Namensnennung)
    • Aus Dank oder nach Meinung - mit Kürzel der Initialen
    • Für Lebende und Verstorbene  der Familie YXZ (Namensnennung)
    • Jede Intension wird mit € 5,00 abgerechnet
    • Bei Beerdigung; erstes Sterbeamt in Driesch am zweiten Freitag im Monat für die Verstorbenen des Vormonats ist kostenfrei, es folgen dann in der Kirche nach Wunsch das zweite und dritte Sterbeamt (nicht mehr 30er Amt oder 60er Amt oder 6 Wochenamt)
    • Trauergottesdienst, Beisetzung; 2. und 3. Sterbeamt € 20,00

    Die Bi- und Trinationsgelder (ab zweiter Namensnennung) werden an die Bischöfliche Behörde zur Persolvierung in den Missionsländern weitergeleitet.

    Um Ihr Verständnis für die geltende Regelung wird gebeten.

  • Unser Pfarrbrief

    Unser Pfarrbrief erscheint etwa zehn Mal im Jahr. Das Raster der Veröffentlichung orientiert sich an den Zeiten des Kirchenjahres und an den Schulferien. Sie können den Pfarrbrief zum Preis von 10,00 € im Pfarramt abonnieren (zuzüglich zwei Euro für den Austräger / die Austrägerin).

    Der aktuelle Pfarrbrief erschien in der 38. Kalenderwoche (am Donnertag, 21. September 2017).

    Der nächste Pfarrbrief erscheint in der 48. Kalenderwoche (am Donnerstag, 30. November 2017).

    Pfarrbrief Nummer 09/2017 wird den Zeitraum 02. Dezember 2017 bis 14. Januar 2018 umfassen.

    Beiträge, die veröffentlicht werden sollen, müssen bis Mittwoch, den 08. November als PDF, Word - Dokumnet oder Bild im JPAG - Format im Pfarrbüro eingereicht werden.

    Ihr Redaktionsteam

  • Termine Erstkommunion 2018

    Kommunionandenken 2017
    Der Gottesdienst stand unter dem Thema: "Mit Jesus in einem Boot"

    Termine der Erstkommunion 2018

    Ostermontag, 02. April in Faid: Kinder aus Büchel, Dohr, Faid

    Weißer Sonntag, 08. April in Urschmitt: Kinder aus Bad Bertrich, Beuren, Gevenich, Gillenbeuren, Lutzerath, Urschmitt, Wollmerath

    Sonntag, 15. April in Alflen: Kinder aus Alflen, Auderath, Ulmen

  • erster Elternabend Kommunion 2018

    Der erste gemeinsame Elternabend findet statt am Freitag, 20. Oktober 2017 um 19:30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Alflen

    Eingeladen sind die Kommunioneltern aller Pfarreien: Alflen / Bad Bertrich / Beuren / Büchel / Faid / Gevenich / Gillenbeuren / Ulmen / Lutzerath / Urschmitt / Wollmerath.  und ihrer Filialorte.

  • Meditation zum Plakat "Du führst mich hinaus ins Weite"

    Gedanken zum Plakat

    Burkina Faso, Land der aufrechten Menschen. Zwei junge Frauen im Zentrum des Bildes. Beide auf einem Fahrrad, dem wichtigsten Transportmittel der Burkinabe. In Flipflops erschließen sie sich die Weite des Landes.

    Beide Frauen lachen breit und ansteckend. Die Anhänger an ihren Halsketten zeigen ihren Glauben. Auch ihre Kleidung spricht. Der Schleier am Lenker zeigt: Mir geht es um eine frohe, froh machende Botschaft! Farbenfroh der Rock der anderen, kraftvoll, lebendig wie Burkinas Frauen, den im Hintergrund angedeuteten Problemen trotzend.

    In der Ferne auf trockenem Boden viele Menschen mit Kanistern. Männer und Frauen, Kinder und Erwachsene. Ein Brunnen scheint hier Leben zu schenken und stiftet Gemeinschaft. Wasser: noch immer ein Problem am Rande des Sahel. In die Weite müssen viele dafür immer noch gehen, für das Leben spendende Nass.

    Neben der Menschengruppe, ebenfalls im Hintergrund, Baobabs, diese knorrigen Baumriesen des tropischen Afrika. Auch sie, die ganze Schöpfung lechzt nach lebendigem Wasser.

    „Du führst mich hinaus ins Weite.“ Du ermöglichst Leben in Fülle. Mitten im Alltag. Auf einem Fahrrad und zu Fuß. Mit lebendigem Wasser, in Gemeinschaft mit den Menschen der Welt. Durch die Kraft des Glaubens an dich. Andrea Rehn-Laryea

  • Verstorbene August - September 2017

    der Herr schenke unseren Verstorbenen das ewige Leben und das ewige Licht leuchte Ihnen.

    Am 10.08.2017

    Frank Diederichs

    Ulmen

    31 Jahre

    Am 11.08.2017

    Marlene Müllen

    Lutzerath

    75 Jahre

    Am 11.08.2017

    Maria Risser

    Ulmen

    95 Jahre

    Am 13.08.2017

    Anita Weirich

    Ulmen

    67 Jahre

    Am 14.08.2017

    Werner Hammes

    Alflen

    80 Jahre

    Am 22.08.2017

    Johanna Bauer

    Gillenbeuren

    82 Jahre

    Am 24.08.2017

    Emil Smollich

    Alflen

    79 Jahre

    Am 27.08.2017

    Walter Brost

    Weiler

    77 Jahre

    Am 28.08.2017

    Jakob Hürter

    Auderath

    81 Jahre

    Am 31.08.2017

    Hermann Manten

    Ulmen

    59 Jahre

    Am 01.09.2017

    Manfred Krämer

    Dohr

    73 Jahre

    Am 08.09.2017

    Aloys Reuter

    Büchel

    64 Jahre

    Am 10.09.2017

    Friedrich Wilhelm Müller

    Lutzerath

    54 Jahre

    Am 17.09.2017

    Alois Hammes

    Faid

    79 Jahre

    Am 18.09.2017

    Anna Elisabeth Tibo

    Gevenich

    86 Jahre

  • Nachrufe (Schwester Baptista / Alois Hammes / Walter Brost / Marlene Müllen / Schwester Aloisia)

  • Seit 20 Jahren in Ulmen und Alflen - Dechant Walter Fuß

    Herzlich gratulierten der Vorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Ulmen und sein Hund Mira Dechant Walter Fuß zu seinem 20jährigen Amtsjubiläum in Ulmen und Alflen.

    ULMEN/ALFLEN. Seit nunmehr 20 Jahren ist Dechant Walter Fuß nun schon als Pfarrer und Seelsorger in den beiden Pfarreien St. Matthias Ulmen und St. Johannes der Täufer Alflen, seit 10 Jahren in Bad Bertrich, Gillenbeuren, Lutzerath und Wollmerath, im Amt. In zwei eindrucksvollen Gottesdiensten wurde er Ende September 1997 durch den damaligen Dechanten Siegfried Coldehoff, SCJ, in beiden Pfarreien in sein Amt eingeführt.

    Allerdings ist sein Zuständigkeitsbereich und Wirkungsfeld in den vergangenen zwei Jahrzehnten mächtig angewachsen. Inzwischen ist er der verantwortliche Moderator und Leiter der insgesamt 11 Pfarreien umfassenden Pfarreiengemeinschaft Ulmen, in der ihm mit Pater Majobi Amickattu, MSJ, noch ein weiterer Priester und Diakon Wilfried Puth in der Seelsorge unterstützen. Darüber hinaus ist er auch Dechant des Dekanates Cochem, das fast deckungsgleich ist mit dem Gebiet des Kreises Cochem-Zell ist. Und schließlich ist er bis auf weiteres als Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch eingesetzt, die derzeit und immer noch vakant ist..

    Dennoch tut Dechant Fuß nach wie vor noch gerne seinen Dienst in der Pfarreiengemeinschaft und dem Dekanat. Das bestätigte er auch in einer kleinen Feierstunde, als die Mitglieder des Vorstandes der Katholischen Frauengemeinschaft Ulmen ihn zu seinem Jubiläum gratulierten, was er aber nicht „groß feiern“ wollte, und überraschten ihn mit einem selbst gebackenen Zwetschgenkuchen, den sich alle schmecken ließen.

    Denn für ihn gelte nach wie vor das, was er bei seiner Einführung vor zwei Jahrzehnten gesagt habe: „Ich freue mich, bei euch zu sein.“ Und mit einem Lächeln steht er auch dazu, was er ebenfalls damals bei seiner Einführung gesagt hat: „Ich werde bleiben, bis die Ulmener mich in das Maar treiben.“ Und weil dies noch nicht geschehen ist, so lässt sich vermuten, dass die Menschen in der Pfarreiengemeinschaft Ulmen wohl überwiegend mit ihrem Dechanten sehr zufrieden sind. Wilfried Puth

  • Kommunionkinder und -jubilare

    Erstkommunionkinder 2017 (Nach Kommunionfeiern geordnet)

    1.     

    Bleidt

    Finn

    Büchel

     

    2.     

    Blödorn

    Niclas

    Büchel

     

    3.     

    Dorfner

    Jan

    Büchel

     

    4.     

    Gabler

    Matthias

    Büchel

     

    5.     

    Peifer

    Colin

    Büchel

     

    6.     

    Pörling

    Moritz

    Büchel

     

    7.     

    Reinking

    Jamie Marc

    Büchel

     

    8.     

    Reuter

    Vanessa

    Büchel

     

    9.     

    Schneider

    Nele

    Büchel

     

    10.         

    Werner

    Maurice

    Büchel

     

    11.         

    Bostan

    Luis

    Faid

     

    12.         

    Frasch

    Evelin

    Dohr

     

    13.

    Hammes

    Victoria Celine

    Faid

     

    14.         

    Helmrich

    Julia

    Faid

     

    15.         

    Lescher

    Linda

    Dohr

     

    16.         

    Mertes

    Milla

    Dohr

     

    17.         

    Müller

    Anna

    Faid

     

    18.         

    Reuter

    Paul

    Faid

     

    19.         

    Schwartz

    Benjamin

    Faid

     

    20.         

    Bauer

    Sophie

    Beuren

     

    21.         

    Peifer

    Eva-Maria

    Beuren

     

    22.         

    Schmitz

    Tom

    Beuren

     

    23.         

    Barwanietz

    Oliver

    Gevenich

     

    24.         

    Junglas

    Emely

    Gevenich

     

    25.         

    Lanio

    Louis

    Gevenich

     

    26.         

    Loch

    Niclas

    Gevenich

     

    27.         

    Klaffki

    Anna-Marie

    Kliding

     

    28.         

    Schneiders

    Moritz

    Kliding

     

    29.         

    Pintscher

    Luis

    Brauheck

     

    30.         

    Bresgulewski

    Alex Oliver

    Lutzerath

     

    31.         

    Dimmig

    Lucy

    Lutzerath

     

    32.         

    Gindele

    Quirin Benedikt

    Lutzerath

     

    33.         

    Hammes

    Philip

    L. Driesch

     

    34.         

    Müller

    Jasmin

    Lutzerath

     

    35.         

    Streuke

    Robin

    L. Driesch

     

    36.         

    Tamman

    Jule

    Lutzerath

     

    37.         

    Weis

    Hendrik

    L. Driesch

     

    38.         

    Zirwes

    Lynn Sophie

    Lutzerath

     

    39.         

    Arnold

    Lena

    BB. Kennfus

     

    40.         

    Bamberg

    Timo

    BB. Kennfus

     

    41.         

    Bauer

    Lina

    Bonsbeuern

     

    42.         

    Burgard

    Salomea

    BB. Kennfus

     

    43.         

    Galonske

    Tara

    Bad Bertrich

     

    44.         

    Galonske

    Cecilia

    Bad Bertrich

     

    45.         

    Hay

    Felix

    BB. Kennfus

     

    46.         

    Laux

    Tizian

    BB. Kennfus

     

    47.         

    Schlig

    Lilly

    Bad Bertrich

     

    48.         

    Sebastian

    Luca

    Bad Bertrich

     

    49.         

    Hay

    Lina Malin

    Gillenbeuren

     

    50.         

    Hay

    Merle Marie

    Gillenbeuren

     

    51.         

    Waldecker

    Talina

    Gillenbeuren

     

    52.         

    Hieronimus

    Simon

    Wollmerath

     

    53.         

    Körsten

    Leon

    Filz

     

    54.         

    Mengelkoch

    Lukas

    Wagenhausen

     

    55.         

    Peters

    Hanna

    Wollmerath

     

    56.         

    Weber

    Tom

    Wagenhausen

     

    57.        

    Bartschat

    Alicia

    Ulmen

    58.         

    Diewald

    Maike

    Ulmen

    59.         

    Gehl

    Elias

    Meiserich

    60.         

    Jegen

    Leo

    Ulmen

    61.         

    Laux

    Lea

    Ulmen

    62.         

    Regnier

    Valentin

    Ulmen

    63.         

    Rehrmann

    Lena

    Ulmen

    64.        

    Rodenkirch

    Lennart

    Ulmen

    65.       

    Saxler

    Joshua

    Ulmen

    66.         

    Schäfer

    Moritz

    Ulmen

    67.         

    Schmitt

    Emelie

    Ulmen

    68.         

    Schug

    Marius

    Ulmen

    69.         

    Schüller

    Marlon

    Ulmen

    70.         

    Setny

    Philipp

    Ulmen

    71.         

    Valerius

    Nick

    Vorpochten

    72.         

    Weber

    Neal Tiberius

    Ulmen

    73.         

    Weyers

    Pia-Sophie

    Meiserich

    74.         

    Bäcker

    Liam

    Auderath

    75.         

    Clames

    Mina Ella Gerda

    Alflen

    76.         

    Donaubauer

    Holly

    Alflen

    77.         

    Höltkemeier

    Leni

    Auderath

    78.         

    Höltkemeier

    Ole

    Auderath

    79.        

    Kassube

    Zoey

    Auderath

    80.         

    Pekala

    Daria

    Alflen

    81.         

    Schüller

    Kim Lara

    Auderath

    82.         

    Weber

    Jule

    Alflen

    Kommunionjubilare

    Pfarrei Alflen

    SilberjubilareGoldjubilare

     

    Konz Stefanie

    Lenerz Julia

    Lenerz Manuela

    Lorenz Gerd

    Moosmann Thomas

    Moosmann Thorsten

    Phasen Stefan

    Saxler Anne

    Schäfer Rita

    Schmitz Natalie

    Thome Jennifer

    Trumm David

    Völkert Elisabeth

     

    Benz Elisabeth

    Benz Marianne

    Berty Elvira

    Brost Marita

    Bungart Gerlinde

    Dietz Lothar

    Fischer Erwin

    Fischer Gabriele

    Franzen Rita

    Hammes Hermann

    Hammes Klaus

    Haß Karl-Josef

    Heinzen Irmgard

    Heinzen Johannes

    Jahnen Manfred

    Janke Karola

    Lahn Elke

    Lanzerath Michael

    Laux Paul

    Lenerz Anita

    Lenerz Irmhild

    Lülsdorf Bernhard

    Pörling Michael

    Roden Marita

    Schneider Bernhard

    Steffes Dieter

    Theobald Erwin

    Thomas Elke

    Wendels Helmut

    Wendels Johannes

    Pfarrei Bad Bertrich

    SilberjubilareGoldjubilare
    Keine
    ab den 90er Jahren
    alle zwei Jahre
    Erstkommunion.

    Balling Werner

    Berres Florian

    Berres Jörg

    Burgard Rudolf

    Jahnen Manfred

    Justen Alfred

    Kerner Alfred

    Kerner Egon

    Max Christian

    Wisecarver Charly

    Bens Ulrike

    Johann Helma

    Kerner Lotti

    Kerner Margit

    Kerner Rita

    Naß Susanne

    Naß Heribert

    Naß Norbert

    Schenk Karl-Heinz

     

    Reinhard Bärbel

    Reis Erika

    Schäfer andrea

    Schenk Ute

    Schmitz Gabi

    Schmitz Heidi

    Schon Pia

    Steinborn Bettina

    Wildanger Annette

    Wisecarver Dany

    Pfarrei Beuren

    SilberjubilareGoldjubilare

    Barbeln Melanie

    Hackenberg Lars

    Lauxen Melanie

    Schneiders Christian

    Schneiders Jörg

    Diewald Manfred

    Hoff Dietmar

    Haas Werner

    Ehlen Winfried

    Beitzel Aloys

    Bäcker Lothar Alois

    Lettang Franz-Josef

    Naß Josef

    Schneiders Herbert

    Barbeln Marlies

    Petry Annemarie

    Schneiders Karin

    Mertes Annelore

    Schneiders Waltraud

    Roth Brigitte

    Ilgen Ursula

     

    Pfarrei Büchel

    SilberjubilareGoldjubilare

    Thönnes Christian

    Berdel Tobias

    Müller Jörg

    Berenz Andreas

    Feist Manuel

    Gerhartz Matthias

    Seitenbecher Frank

    Borchat Natalie

    Peifer Marcel

    Regnier Christiane

    Dähler Michael

    Gerhartz Cassi-Melanie

    Tibo Stephan

    Basten Lothar

    Braunschädel Gregor

    Gerhartz Werner

    Gerhartz Wilfried

    Hammes Werner

    Hees Ewald

    Hein Kunibert

    Hieronimus Toni

    Knipp Jürgen

    Kreutz Reiner

    Sieling Heinz

    Sutorius Rolf

    Thönnes Karlheinz

    Ludwig Winfried

    Pörling Bernd

    Thomas Erhard

    Bach Barbara

    Bornkessel Alwine

    Diederichs Helene

    Fischer Gisela

    Fuchs Marita

    Göbel Rita

    Hammes Petra

    Hay Gabriele

    Heinen Christa

    Kossmann Paula

    Mund Karin

    Nallin Jutta

    Pauly Helga

    Peifer Agnes

    Peifer Roswitha

    Rademacher Rita

    Schmitz Doris

    Schneider Beate

    Schneider Inge

    Schneider Karin

    Thomas Marlene

    Thönnes Elvira

    Waldorf Genovefa

    Zehntbauer Rita

    Pfarrei Faid

    SilberjubilareGoldjubilare

    Beck Sascha

    Hammes Katrin

    Hammes Thomas

    Hein Rebecca

    Hennen Andreas

    Jakobs Michael

    Keip Bianca

    Krämer Christina

    Liedel Andre

    Liedel Nadine

    Minke Verena

    Mund Anna

    Mund Christian

    Rehmus Agnes

    Risser Thomas

    Schmitz Stefanie

    Schneider Roland

    Thielen Kristina

    Gerhartz Karl

    Hennen Josef

    Müller Stephan

    Thielen Werner

    Poth Werner

    Schmitz Alois

    Winzer Franz-Josef

    Hammes Helmuth

    Begon Irene

    Fritzen Stephanie

    Keip Jutta

    Probst Karla

    Thielen Gisela

    Maas Helene

    Heinzen Jürgen

    Pfarrei Gevenich

    SilberjubilareGoldjubilare

    Gevenich:

    Hoff Björn

    Holzknecht Natalie

    Jahnen Marc

    Keip Nils

    Mönch Michael

    Schneiders Christine

    Theisen Jennifer

    Traurig Stefan Peter

    Weiler:

    Lagodka Franca

    Schmitz Andrea

    Schmitz Ineke

    Theobald Nico

    Gevenich:

    Schreiner Karlheinz

    Brauns Walter

    Schneider Rudolf

    Schneiders Manfred

    Schwarte Christop

    Bauer Roswitha

    Hürter Monika

    Jahnen Gertrud

    Laux Aloisia

    Münch Charlotte

    Schäfer Brigitte

    Wilczynski Ute

    Meyer Gabriele

    Brauns Peter

    Franzen Joachim

    Gevenich Winfried

    Holzknecht Hubert

    Schmitz Werner

    Theisen Dieter

    Thomas Werner

    Berenz Marlies

    Jahnen Elvira

    Holzknecht Maria

    Hürter Brigitte

    Mais Rita

    Mais Stefanie

    Rhein Gerlinde

    Schneider Gisela

    Schneiders Roswitha

    Weiler:

    Schneiders Wilma

    Theobald Beate

    Berenz Josef

    Franzen Otmar

    Heinzen Peter

    Linden Rudolf

    Theisen Elisabeth

    Wendels Hiltrud

     Pfarrei Gillenbeuren

    SilberjubilareGoldjubilare

    Klapperich Sarah

    Leitges Judith

    Mertes Christian

    Peifer Johannes

    Birkenstock Nicole

    Jahnen Katja

    Jahnen Michael

    Benz Erhardt

    Linden Wilfried

    Ternes Alfons

    Mertes Ottmar

    Simon Lothar

    Steimers Alfred

    Risser Lothar

    Schmitz Hermann-Josef

    Hammes Maria

    Adams Wilma

     

     

    Pfarrei Lutzerath

    SilberjubilareGoldjubilare

    Adolph Thomas

    Althoff Michael

    Blang Elisabeth

    Borsch Ellen

    Borsch Roland

    Diewald Daniel

    Feyen Thomas

    Hammes Tanja

    Jung Anna

    Jung Maria

    Klein Nina

    Michaels Sabrina

    Preß Manuel

    Scheid Alexander

    Steinebach Kaja-Anna

    Thiel Annika

    Thomas Patrick

    Thome Dieter

    Trasser Matthias

    Zirwes Manuel

    Zirwes Marcel

    Ehlen Edwin

    Horbert Bernhard

    Johann Hermann-Josef

    Jungen Willi

    Küper Lothar

    Linden Harald

    Pöhnlein Jürgen

    Pohl Rolf

    Rauen Dieter

    Rauen Hans

    Schuhmacher Raimund

    Clames Aloys

    Metzdorf Elmar

    Mohr Aloys

    Thome Bernhard

    Thome Norbert

    Junk Jürgen

    Klein Udo

    Rohleder Paul Heinz

    Schenk Elmar

    Schmitz Matthias

    Ternes Alfred

    Theobald Günther

    Stolz Hans-Peter

    Diewald Gabriele

    Keßeler Annemarie

    Kluge Jutta

    Köhn Barbara

    Lanninger Jutta

    Laux Dorothea

    Müllen Hiltrud

    Oblak Elke

    Peifer Christa

    Scheid Edith

    Steimers Ingrid

    Thome Ute

    Zirwes Ulrike

     Pfarrei Ulmen

     

    SilberjubilareGoldjubilare

    Barschdorf Stefanie

    Bönning Tanja

    Borngräber Benedicte

    Diederichs Marion

    Hörl Anna Maria

    Hunsicker Saskia

    Laux Markus

    Lubczynski Marius

    Mangerich Sandra

    Mohr Matthias

    Oswald Alexander

    Pierczynski Jens

    Prison Andrea

    Schäfer Daniel

    Schüller Nicole

    Theisen Manuela

    Thurm Benno

    Wilken Sebastian

    Wirtz Marcus

    Zeller Anika

    Adams Horst

    Borsch Franz Rudolf

    Diederichs Konrad

    Diederichs Werner

    Hödl Thomas

    Jergovski Klaus

    Kerpen Matthias

    Kerpen Werner

    Kesseler Rolf

    Kutscheid Hans Dieter

    Kutscheid Manfred

    Lanser Reinhard

    Lehnen Kurt

    Liclair Werner

    Manten Hermann

    Michels Gerhard

    Michels Heinz

    Mindermann Otto

    Puth Wolfgang

    Risser Manfred

    Schaaf Heinz Jürgen

    Schaaf Werner

    Scheider Horst

    Scheider Lothar

    Schmitt Wolfgang

    Schmitz Elmar

    Schmitz Gerhard

    Stadtfeld Peter

    Stolz Kurt

    Theobald Walter

    Wallebohr Alois

    Adams Claudia

    Bindceck Anita

    Brunner Elvira

    Diederichs Gabi

    Diederichs Rita

    Dockendorf Claudia

    Dötsch Birgit

    Fingerhut Betti

    Franzen Margret

    Gippert Regina

    Kaspers Dorothe

    Kiesendahl Elke

    Kutscheid Jutta

    Kreutz Ramona

    Lefev Marlies

    Michels Beate

    Mindermann Inge

    Mohr Anita

    Molitor Adele

    Öllig Edeltrud

    Paperjewski Bärbel

    Pias Rosemarie

    Reichertz Helga

    Rieder Elke

    Saxler Inge

    Schaaf Gerlinde

    Schmitt Helga

    Schug Ute

    Teusch Christine

    Weiler Martina

    Wagner Margarete

     

    Pfarrei Urschmitt

     

    SilberjubilareGoldjubilare

    Urschmitt:

    Kaßner Stefan

    Theisen Torsten

    Kliding:

    Diederichs Dirk

    Dünzen Christian

    Ehlen Martin

    Esper Stefan Felix

    Urschmitt und Kliding:

    Schneiders Karl-Heinz

    Berdi Peter

    Diederichs Hermann

    Schneiders Winfried

    Jahnen Erhard

    Theisen Lothar

    Dienstknecht Anni

    Keßeler Ingrid

    Schuld Elisabeth

    Diederichs Gabriele

    Keßeler Hildegard

    Schneiders Gertrud

    Schneiders Erika

    Schmitz Gabriele

    Lauxen Ulrich

    Mertes Erhard

    Esper Felix

    Schneiders Otmar

    Wagner Erwin

    Wagner Agnes

    Hennen Brigitte

    Holzknecht Adelheid

    Jakobs Ursula

    Lenzen Hildegard

    Schneiders Hildegard

     

     

    Pfarrei Wollmerath

     

    SilberjubilareGoldjubilare

    Peters Susanne

    Römer Christian

    Theobald Cornelia

    Weber Stefanie

    Zöllner Andreas

    Franzen Wilfried

    Heinzen Inge

    Lorenz Michael

    Schmitz Marianne

    Schmitz Mathilde

    Willems Gabriele

  • Vermögensverwaltung "Pfarrei der Zukunft"

    300 Menschen kommen zu Infoveranstaltung zur Vermögensverwaltung nach Adenau
    Finanzdirektorin Kirsten Straus informierte unter anderem über die weiteren Schritte.
    Generalvikar von Plettenberg
    "Wozu sind wir Kirche?"
     

    Rund 300 Frauen und Männer waren in Adenau bei der Infoveranstaltung. Donnerstag, 21. September 2017

    Trier – Offen und mit deutlichen Worten haben einige der rund 300 Frauen und Männer Kritik und Bedenken zur geplanten Vermögensverwaltung in den Pfarreien der Zukunft bei einer Veranstaltung am 20. September vorgebracht. Der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg und die für die Finanzen verantwortliche Direktorin im Generalvikariat, Kirsten Straus, hatten nach Adenau eingeladen. Im Juni hatte die Bistumsleitung die strategische Vorentscheidung getroffen, dass es für jede Pfarrei der Zukunft auch eine Kirchengemeinde der Zukunft geben soll.

    Dass ortsnahe Entscheidungen „geopfert“ würden, dass die ehrenamtlichen Verwaltungsräte in den großen Räumen zu Einzelkämpfern würden und es dadurch letztlich zum Verlust von ehrenamtlichen Engagement komme, benannte ein Verwaltungsrat unter dem Beifall der Anwesenden eine Sorge.

    Fragen nach den Entscheidungsstrukturen – vor Ort oder auf Ebene des Bistums – wurden ebenso thematisiert wie Bedenken, ob die Verwaltung in so großen Räumen funktionieren könne. Und auch ganz konkret wurde gefragt, was bei einer Übertragung von Vermögen in die Kirchengemeinde der Zukunft mit nicht zweckgebundenem, freiem Vermögen passiere. Vor den Wortmeldungen der Anwesenden hatte Dr. Gundo Lames, Mitglied der Steuerungsgruppe der Synodenumsetzung, bereits die Rückmeldungen und Kritiken vorgestellt, die über den Sommer beim Bistum eingegangen sind.

    Die Gegenwart mit der Zukunft aushandeln

    Kirsten Straus informierte unter anderem über die weiteren Schritte.

    Einige Bedenken konnte Finanzchefin Straus entkräften.

    In der Pfarrei der Zukunft werde es möglich sein, Verantwortung vor Ort wahrzunehmen – und das umfasse auch die Verantwortung für die Finanzen: „Wenn eine Gruppe funktioniert, sich selbst gut verwaltet: Warum sollten wir ihr dann ihre Kasse wegnehmen?“ Wer sich engagiere, müsse sich fragen „Woran hängt mein Herz?“ und sich dann entweder auf der Ebene der Gesamtpfarrei einbringen oder in kleinerem Rahmen, etwa in der Pflege eines Kirchengebäudes.

    Straus zeigte die Schritte auf, die zu gehen sind. Zunächst müsse jede bestehende Kirchengemeinde klären, was zu ihrem Vermögen gehöre, wie es genutzt werde und in welchem Zustand es sei. Dann gelte es zu unterscheiden: „Was ist belastet? Was kann in der Kirchengemeinde der Zukunft aufgehen ohne Bedingungen? Was soll erhalten bleiben oder zu bestimmten Zwecken verwendet werden?“

    Im dritten Schritt gehe es dann um die Ausstattung der Kirchengemeinde der Zukunft. Hier müssten alle „Teilhaber“ gemeinsam beraten und „die Gegenwart mit der Zukunft aushandeln“. Das sei eine „hoch anspruchsvolle Aufgabe“, gab die Finanzexpertin zu und betonte, dass die Verwaltungsräte damit nicht allein gelassen werden, sondern Unterstützung vom Bistum und weiteren Experten erhalten.

    Immer wieder kam Kirsten Straus zurück auf die Frage, was im Sinne der Synode sei und der Umsetzung dient: Natürlich seien die Sympathien für den Ansatz A – Erhalt der derzeitigen Kirchengemeinden – größer. „Aber: „Schon heute sind viele Kirchengemeinden und ihre Räte erschöpft, finanziell und inhaltlich.“ Immer wieder käme es dann zu Fusionen aus einer Schwäche heraus, und die Pfarreien der Zukunft kämen nicht zur Ruhe. Die Finanzdirektorin warb um Verständnis für ein beteiligungsorientiertes Vorgehen. Derzeit seien sogenannte Teilprozessgruppen am Arbeiten, deren Ergebnisse Einfluss hätten auf die Vermögensverwaltung: „Wir können und dürfen dieser Arbeit nicht vorgreifen.“ Und sie betonte, warum es nötig ist, jetzt die Vermögensverwaltung zu klären: „Wenn wir warten, werden finanzielle Zwänge unseren Spielraum einschränken.“ Es sei besser, jetzt tätig zu werden, „um selbstbestimmt in die Zukunft zu kommen“.

    Generalvikar von Plettenberg

    Wozu sind wir Kirche?

    Generalvikar von Plettenberg ordnete die Vermögensfrage in das Gesamtbild der Synodenumsetzung ein: Die Synode habe nach dem Auftrag der Kirche gefragt und „Wozu sind wir Kirche?“ Zwei Grundrichtungen hätten sich gezeigt:

    missionarisch zu sein, nah bei den Menschen und ihren Themen; und diakonisch zu sein, also sich für die Bedürfnisse der Menschen zu interessieren. Vermögen, Grundstücke, Immobilien oder Personal – das alles sei kein Selbstzweck, sondern diene „dem großen Ganzen“ und müsse in den Auftrag eingeordnet werden. Für das Bistum gleichermaßen wie für die Verwaltungsräte gelte es, verantwortungsvoll mit diesen Ressourcen umzugehen, „als wäre es mein eigenes Vermögen, und im christlichen Sinn, also im Auftrag der Kirche, damit sie Gutes tun kann“. Er hoffe auf die Ausrichtung auf dieses gemeinsame Ziel. „Wir wollen das kirchliche Leben vor Ort erhalten und verlebendigen – dafür brauchen wir Sie.“

    Plettenberg erläuterte, die Frage der Vermögensverwaltung sei derzeit in der nicht formalen Phase, in der die Bistumsleitung informieren, diskutieren und Vertrauen wecken wolle. Er sagte den Verwaltungsräten zu, dass es nach dem Abschluss der Infoveranstaltungen eine Dokumentation der Informationen geben werde, auf deren Grundlage dann auch vor Ort diskutiert werden könne. Wenn weitere Einzelheiten feststünden, beginne das formale Verfahren. Er sei sich bewusst, dass nicht alle Fragen zufriedenstellend beantwortet worden seien. „Aber wir haben alle Karten auf den Tisch gelegt.“ Synode bedeute „gemeinsamer Weg“. „Wir wollen und können nicht ohne Sie diesen Weg gehen“, betonte er und versprach, die Rückmeldungen und Bedenken zu berücksichtigen.

    Alle Informationen rund um die Umsetzung der Synode sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden. Zur Vermögensverwaltung werden vier weitere Informationsveranstaltungen angeboten:

    • am Montag, 09. Oktober in der Stadthalle Boppard
    • am Mittwoch, 11. Oktober in der Illipse Illingen
    • am Freitag, 13. Oktober im Robert Schuman Haus Trier.

    Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern bis etwa 21.30 Uhr. Zur besseren Planung bittet das Synodenbüro um Anmeldung entweder über die Internetseite www.bistum-trier.de/vermoegensfragenpdz oder im Synodenbüro unter Telefon 0651-7105-623. (JR)

  • Entwurf der Raumgliederung

    Vorstellung des Entwurfs der Raumgliederung für das Bistum Trier Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg

    Als Bischof Stephan vor dreieinhalb Jahren die Bistumssynode einberufen hat, hat er ihr die Frage aufgegeben, „wie katholische Christinnen und Christen als kirchliche Gemeinschaft miteinander und gemeinsam mit anderen den Weg des Glaubens im Bistum unter den Bedingungen im 3. Jahrtausend gehen können" (Kirchliches Amtsblatt 1. November 2013, Nr. 201). Eine inhaltliche Frage also, die den Blick nicht so sehr auf „Wer sind wir als Kirche?" richtet, sondern vielmehr auf den Auftrag der Kirche: „Wozu sind wir Kirche?". Die Synode hat sich packen lassen von Jesus Christus und seiner Praxis, vom einzelnen Menschen her zu denken. Das war der Ausgangspunkt für die Perspektivwechsel, mithilfe derer die Kirche im Bistum Trier sich und ihr Handeln grundlegend neu aufstellt. In der Nachfolge Christi ist unsere neue Perspektive, „vom Einzelnen her zu denken" und „Charismen vor Aufgaben in den Blick zu nehmen". Damit hat die Synode deutlich gemacht, dass die Schaffung größerer pfarrlicher Einheiten dem Ziel folgt, neue Räume zu schaffen, die lokale Kirchenentwicklung diakonisch, missionarisch, gemeinschaftsstiftend, betend ermöglichen - offen für alle und orientiert an den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Menschen sowie an den sozialräumlichen Gegebenheiten vor Ort. Auf den ersten Blick scheint es, dass wir die Frage nach dem Zuschnitt dieser neuen Räume nur als eine Strukturfrage bearbeitet haben. Mit der heutigen Veröffentlichung des Entwurfs für die Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier nimmt aber der dritte Perspektivwechsel „weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationen verankern" Gestalt an. Wir nehmen damit ernst, dass kirchliches Leben sich immer konkret vor Ort ereignet.

    Das war auch das Votum, das die diözesanen Räte, die auch heute wieder hier versammelt sind, dem Bischof, mir und der Leitungskonferenz am 3. Oktober nachdrücklich mitgegeben haben: „Wir brauchen einen Rahmen, in dem die Inhalte der Synode verwirklicht werden." Wir haben noch keine Pfarreien der Zukunft. Die guten Erfahrungen der Synodalen aus vielen Bereichen der Kirche haben aber geholfen, dass es eine Skizze gibt in unseren Köpfen und Herzen davon, wo wir hinwollen: Die Pfarrei der Zukunft verpflichtet uns, von den Getauften her zu denken: Die Taufe ruft jeden einzelnen Gläubigen heraus, in der Verbundenheit mit Christus seine persönlichen Gaben zu entdecken und zum Wohle vieler anderer einzubringen. Die Pfarreien der Zukunft bieten den Getauften einen (geographisch und geistig) weiten Raum für ihr Engagement und bauen auf Eigeninitiative.

    Kirchliches Leben findet häufig im örtliche Umfeld statt: in unterschiedlichen Formen von Gebet und Gottesdienst, Gemeinschaften und Gruppen sowie vielen Formen von christlichem Engagement. Dieses vorhandene und bewährte kirchliche Leben sollen die Pfarreien der Zukunft auf neue Weise unterstützen - z. B. mit einer verstärkten, am einzelnen orientierten Förderung des ehrenamtlichen Engagements.

    Neues kirchliches Leben soll auch entstehen können. Dort, wo Christen am Leben ihrer Mitmenschen teilnehmen, sich für sie und ihre Themen des Lebens interessieren, entdecken wir neue Ansatzpunkte für kirchliches Leben. - In der Weite des neuen Raums ist die Nahezu den Menschen unserer Zeit gefragt, nicht nur lokal, sondern mehr noch inhaltlich und menschlich. Beispielhaft dafür stehen: auf menschliche Nähe ausgerichtete Basisgemeinschaften und inhaltlich orientierte Themenzentren (etwa zu Diakonie, Jugend, Katechese, Mission). Diese Initiativen sollen die Ferne überbrücken helfen, die viele Kirchenmitglieder inzwischen zur Kirche empfinden.

    Zur Pfarrei der Zukunft gehört es, auch Abschied zu nehmen. Wir können nicht einfach nur mehr draufsatteln. Was nicht mehr passt und nur mit unverhältnismäßi- gem Aufwand am Leben zu erhalten ist, darf und muss zu Ende gehen. Aus den Abschieden erwächst die Freiheit, nicht mehr alles überall aufrechterhalten zu müssen. Es können sich so Schwerpunkte bilden.

    Die Pfarrei der Zukunft ist ein Netzwerk mit vielen Knotenpunkten. Sie können sich bilden um unsere Kirchtürme oder an Einrichtungen, als Gruppen, die sich einem bestimmten Thema widmen oder einer Aktivität oder einer Zielgruppe. Der Bistumssynode ist es wichtig, das missionarische und diakonische Engagement in den Pfarreien der Zukunft an vielen Orten und in vielfältiger Weise neu zu beleben.

    Die Pfarrei der Zukunft soll auch zur Entlastung der Verwaltungsaufgaben führen. Diese sollen an einem zentralen Ort, dem Pfarrort, gebündelt werden. Der Pfarrort wird ein verlässlicher Anlaufpunkt mit gesicherter Präsenz von Seelsorge und Verwaltung sein.

    Gerade für seelsorgerische Belange soll es aber darüber hinaus auch in räumlicher Nähe zu den Menschen Ansprechpartner/innen und Orte geben.

    Ich wünsche mir, dass der hier vorgelegte Entwurf uns als Bistumsleitung mit den Menschen im Bistum Trier in einen fruchtbaren Austausch bringt: über den konkreten Zuschnitt der Räume und über deren inhaltliche Ausgestaltung, auf dass wir unserem Auftrag als Kirche (diakonisch und missionarisch) auf zeitgemäße Art gerecht werden. Ich bitte Sie, mit Ihrer Berichterstattung dazu beizutragen. Vielen Dank.

    Kriterien

    Merkmale, die Relevanz für die Entscheidung des Raumzuschnitts haben  für die Raumgliederung der Pfarreien der Zukunft

    1.      Jedes Stückchen Territorium im Bistum muss eindeutig zu einer Pfarrei der Zukunft gehören.

    2.      Die Außengrenzen des Bistums Trier sind vorgegeben.

    3.      Eine Pfarrei der Zukunft liegt entweder ganz im Saarland oder ganz in Rheinland-Pfalz.

    4.      Pfarreien der Zukunft haben eine zusammenhängende und möglichst wabenförmige Territorialgestalt. Natürliche und infrastrukturelle Gegebenheiten wie Berge, Flüsse, Straßen, Entfernungen und öffentlicher Personennahverkehr müssen angemessen berücksichtigt werden; das gilt insbesondere für Entfernungen und Fahrzeiten.

    5.      Damit die Pfarrei der Zukunft als Netzwerk funktionieren kann, muss sie so groß sein, dass eine gewisse Vielfalt gesellschaftlichen Lebens in ihrem Gebiet vorhanden ist.

    6.      Die kleinste untrennbare Gebietseinheit sind die bestehenden Kirchengemeinden; sie dürfen nicht auf verschiedene Pfarreien der Zukunft aufgeteilt werden.

    7.      Kirchengemeindeverbände sollen möglichst als Ganzes in einer Pfarrei der Zukunft aufgehen.

    8.      Die Pfarreien der Zukunft sind alle von möglichst gleicher Größe und Komplexität, wobei wichtige Maßzahlen Katholikenzahl und Fläche sind; weitere Maßzahlen können dazukommen. Die Anzahl der Katholiken wird in den städtischen Gebieten deutlich höher sein als in den ländlichen, bei den Flächen umgekehrt.

    9.      Die Pfarreien der Zukunft haben alle die gleiche Struktur und Organisationsform, ihre Verwaltung folgt einheitlichen Vorgaben und möglichst standardisierten Prozessen. Ihre hauptamtliche Personalstärke entspricht ihrer Größe und Komplexität.

    10. Die neue Pfarreistruktur muss die zu erwartenden Rückgänge der personellen und finanziellen Ressourcen in den nächsten 20 Jahren berücksichtigen.

    ... für den Pfarrort der Pfarreien der Zukunft

    11. Jede Pfarrei erhält einen Pfarrort.

    12. Pfarrorte müssen sehr gut in das Straßennetz eingebunden sein; alle Teile des Gebiets der zugehörigen Pfarrei der Zukunft müssen möglichst gleichermaßen gut erreichbar sein.

    13. Pfarrorte müssen eine einwandfreie, hoch leistungsfähige Dateninfrastruktur (Internet) aufweisen.

    14. In den Pfarrorten müssen geeignete Räume, insbesondere Büroräume bereitgestellt werden können; sie können auch angemietet sein. Am Pfarrort ist das zentrale Pfarrbüro angesiedelt, das entsprechend ausgestattet ist und möglichst ausgedehnte Öffnungszeiten anbietet.

    15. Die Überlegungen der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland sind angemessen zu berücksichtigen; der Pfarrort sollte möglichst mindestens ein Mittelzentrum mit der entsprechenden Infrastruktur und mittelfristiger Planungssicherheit sein.

  • Treffpunkt Bibelarbeit

    Die Bibel, das Wort Gottes

    Über das Wort Gottes ins Gespräch kommen

    Dienstag , 16. Mai 2017 , 19:00 Uhr

    Dienstag,  29. August 2017, 19:00 Uhr

    Dienstag, 14 November 2017, 19:00 Uhr

    Pfarrsaal Büchel , Schulstraße  9

    Eingeladen sind:

    Lektorinnen & Lektoren, Kommunionhelferinnen & Kommunionhelfer, WGF – Helferinnen & WGF Helfer und alle Interessierten.

    Wir bieten: Neue Erfahrungen mit biblischen Texten. / Jeder Abend ist in sich abgeschlossen.

    Es laden herzlich ein:

    Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Ulmen & Bruder Michael, Kloster Ebernach (geistliche Begleitung)

"an - und nachgedacht" (Besinnliches)

  • Geistlicher Impuls: Gottes Weg ist Geschichte mit den Menschen

    Die Geschichte ist Raum Gottes. In Jesus wird er selbst ein Stück Geschichte. Religiöser Fundamentalismus ist brandgefährlich.

    Sein Gottesbild bestimmt auch die Sicht von Geschichte: So ein Gott greift unmittelbar ein, schafft Sieger und Verlierer, macht die einen stark und lässt andere untergehen. „Im Namen Gottes“ geschehen in der Geschichte unvorstellbare Grausamkeiten.

    Sollte man Gott nicht besser ganz aus der Geschichte heraushalten? Nun können gerade wir Christen das nicht: Die Heilige Schrift erzählt durchgehend von Menschen, die in ihrer Geschichte auch eine Geschichte zwischen Gott und sich erfahren. Gott ist nicht über oder hinter der Geschichte. Die Geschichte ist Raum Gottes. In Jesus wird er selbst ein Stück Geschichte. Im Glauben an die Wiederkunft Christi steckt die Überzeugung, dass die Geschichte auf ihn zuläuft und in ihm ein gutes Ende findet.

    Diese Konzeption von „Heilsgeschichte“ will Grundfragen beantworten, die sich auch in völlig säkularer Form stellen: Kann man Geschichte verstehen?

    Gibt es einen Sinn in der Geschichte?

    Hat Geschichte ein Ziel? Konkret: Verläuft Geschichte in einer aufsteigenden Linie, so dass, durch alle Katastrophen hindurch, letztlich alles immer besser wird? Davon haben die Marxisten geträumt oder die Fortschrittsutopisten der Siebzigerjahre. Oder steuert alles auf die große Katastrophe zu? Dafür gibt es realistische Szenarien. Oder wabert die Geschichte im Kreis vor sich hin? Nach Karl Popper hat die Geschichte keinen Sinn, aber der Mensch kann ihr einen Sinn verleihen. Friedrich Nietzsche hat der Kirche vorgeworfen, die Geschichte Israels wie die Menschheitsgeschichte zur Vorgeschichte des Christentums gefälscht zu haben.

    Wie also erlebt sich der Glaubende in der Geschichte? Mir selbst scheint wichtig:

    Christsein geht nur in Geschichte, nicht neben ihr. Gott hat sich geschichtlich offenbart. Er ist in Jesus in die Geschichte eingetreten. Jesus sendet in die Geschichte.

    Das Reich Gottes beginnt schon in der Geschichte, aber es ist nie mit einer konkreten geschichtlichen Situation zu identifizieren. „Die Geschichte ist nicht das Letzte, um was es geht. Aber es geht um das Letzte nur in der Geschichte“ (Alfred Delp SJ).

    Geschichte ist auf weite Strecken grausam und unverständlich. Aber es gibt in der Geschichte auch die Erfahrung von Versöhnung, Solidarität, Einsatz für Gerechtigkeit. Dabei können wir etwas vom Reich Gottes ahnen.

    Wir können Geschichte nicht „machen“, haben aber Verantwortung in ihr. Geschichte ist immer offen, appelliert an unsere Freiheit, fordert Entscheidungen. Politik und Weltgestaltung gehören untrennbar zur christlichen Berufung.

    Als Gott in Jesus Mensch wird, schreibt er keine Siegergeschichte.

    Sein Leben ist die Geschichte eines Verlierers. Christen haben daher einen besonderen Blick für die Opfer der Geschichte.

    Der Glaube selbst ist geschichtlich. Er hat sich im Lauf der Geschichte immer weiter entfaltet und kulturell wie sprachlich wechselnde Ausdrucksformen angenommen. Auch mein Lebensweg ist eine lebendige Geschichte mit Gott.

  • Wir gegen Rassismus

    so lautet das Motto einer Jugendaktion im Bistum Trier; eine Aktion, die sich gegen Rassismus und für Toleranz in unserer Gesellschaft stark machen will.

    Wir werden dazu am Freitag, den 08. September nachmittags auf dem Luisenplatz in Neuwied einen Aktionstag veranstalten und bis zur Bundestagswahl über die Aktionshomepage www.wir-gegen-rassismus.de sowie die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram zum Mitmachen aufrufen. Ziel ist eine Fotocollage, für die sich Jugendliche mit dem Aktionslogo gegen Rassismus ablichten lassen. Durch die Portraits entsteht am Ende der Aktion das Logo aus vielen hundert oder gar tausend Einzelbildern wie ein Mosaik neu – Menschen zeigen so ihr Gesicht gegen Rassismus.

    Am Aktionstag in Neuwied wollen wir zudem Passanten auffordern, an der Aktion ebenfalls teilzunehmen und Farbe zu bekennen.

    Wir möchten damit vor der Bundestagswahl zeigen, dass Kirche sich gegen Rassismus positioniert und sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzt.

    Bunt und barmherzig – so wollen wir miteinander leben.

    „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mk 12, 31):

    Für uns eine hochaktuelle Botschaft.

    Zudem planen wir den Aktionstag mit Jugendbands aus der Region sowie einer Band, in der Einheimische und Flüchtlinge gemeinsam musizieren. Die Materialien zur Aktion erhältst du in der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Koblenz (Bierdeckel, Sticker und Roll up), bitte wende dich hierzu an wirgegenrassismus@bistum-trier.de oder du lädst das Aktionslogo ganz einfach auf dieser Webseite herunter und nutzt es für dein Foto.

    So kannst du uns unterstützen: Kennst auch du Personen, Jugendgruppen, Schulen, etc., die sich an der Aktion beteiligen wollen? Wir würden uns sehr darüber freuen, da es unser Ziel ist, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das Aktionslogo wird auf Stickern, einem Roll-Up und auf Bierdeckeln abgebildet, um die Aktion zu bewerben. Über Instagram und Facebook wurden zudem Seiten eingerichtet, die täglich eine Person über 18 Jahren zeigt, die sich mit dem Logo positioniert und ein Statement abgibt, warum sie gegen Rassismus ist.

    Ganz wichtig sind uns die Bildrechte der Einzelnen und der Schutz vor Cybermobbing bzw. einem Missbrauch der Bilder.

    Daher haben wir in Absprache mit einer Anwaltskanzlei Standards für die Umsetzung festgelegt, die eingehalten werden müssen. Wir freuen uns auf deine Fotos und/oder deinen Besuch zum Aktionstag in Neuwied.

  • Die Schöpfung im Blick

    Die Klimainitiative ENERGIEBEWUSST des Bistums Trier ist seit einigen Jahren aktiv, um Energieverbräuche und -kosten in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen dauerhaft zu senken. Bis 2021 will das Bistum die CO2-Emissionen um 30 Prozent reduzieren, bis 2040 um 50 Prozent gegenüber dem Bezugsjahr 2010. Dieses Anliegen ist auch ein Auftrag der Synode. Deshalb ist es wichtig, weitere Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen als Teil der Klimainitiative zu gewinnen und damit auch weitere Energie-Beauftragte vor Ort. Nach erfolgreichen Schulungen von ehrenamtlichen Energiebeauftragten in Koblenz, Püttlingen und Trier im Frühjahr stehen jetzt neue Schulungstermine für interessierte Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen fest. Es werden dabei Themen behandelt wie die Rolle des Energiebeauftragten oder eines Energieteams, veränderbare Einflussfaktoren auf den Energieverbrauch und Basiswissen im Anlagenbetrieb (Heizung). Thematisiert werden wird auch der Ablauf eines Energie-Checks sowie der Klima-Fonds und weitere Förderinstrumente. Denn, wer einen Energie-Beauftragten benennt, profitiert vom Anreizsystem beim Klima-Fonds des Bistums Trier. Hier werden Energie-Checks und die Umsetzung gering-investiver Maßnahmen gefördert.

    Termine:

    1. Koblenz: Samstag, 02. September 2017, 10 bis 16 Uhr, Medienladen Koblenz/Kurt-Esser-Haus, Markenbildchenweg 38, 56068 Koblenz
    2. Trier: Samstag, 09. September 2017, 10 bis 16 Uhr, Pfarrsaal St. Michael, Am Mariahof 37, 54296 Trier
    3. Püttlingen: Samstag, 23. September 2017, 10 bis 16 Uhr, Geistliches Zentrum Püttlingen, Völklinger Str. 197, 66346 Püttlingen

    Referentin: Dipl.-Ing. (BA) Eva-Maria Kiefer / Leitung: Charlotte Kleinwächter, Klimaschutzmanagerin des Bistums Trier

    Kostenbeitrag für Verpflegung: 20 €, weitere Kosten entstehen keine, Anfahrt muss selbst organisiert und finanziert werden.

    Anmeldeschluss für alle Termine ist der 25. August

    Infos unter www.energiebewusst.bistumtrier.de, Charlotte Kleinwächter, Telefon (06 51) 71 05-5 64, E-Mail: energiebewusst(at)bistum-trier.de.

  • Von der Liebe geleitet die Wahrheit bezeugen

    Trier/Völklingen – Einen Festtag für das ganze Bistum: So hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Tag der Priesterweihe am 08. Juli genannt. Dass „der Herr der Kirche Sorge trägt für sein Volk“, zeige sich an Florian Dienhart, Thomas Hufschmidt und Frederik Simon, die Gottes Ruf folgen und sich als Priester in seinen Dienst stellen. Das Außergewöhnliche: Alle drei stammen aus dem Dekanat Völklingen.

    So fest in saarländischer Hand dürfte der Trierer Dom lange nicht gewesen sein. Mit Bussen, Zug und Autos hatten sich rund 500 Menschen schon am frühen Morgen auf den Weg gemacht, um in dem Hohen Dom zu Trier die Priesterweihe der drei Diakone mitfeiern zu können. Besonders stark vertreten war natürlich das Dekanat Völklingen, das zur Feier des Tages für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes sorgte. Gemeinsam mit Domorganist Josef Still und der Schola des Trierer Priesterseminares musizierte der Projektchor des Dekanates unter Leitung von Maximilian Rajczyk mit Andreas Mehs an der Chororgel.

    „Ein mutiges Wort“

    „Von der Liebe geleitet die Wahrheit bezeugen“ – dieses Zitat aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser hatten die Kandidaten als Weihespruch ausgewählt.

    „Ein mutiges Wort“, wie Bischof Ackermann feststellte. In der Regel seien die Menschen doch sehr zurückhaltend, wenn von der Wahrheit die Rede sei. Gibt es sie überhaupt, die eine Wahrheit, oder ist sie nicht so vielfältig wie die Menschen? Welches Unheil hätten nicht Menschen über die Welt gebracht, die für sich den Besitz der Wahrheit in Anspruch nahmen, sagte Ackermann.

    Aber es gebe auch eine tiefe Sehnsucht im Menschen, nicht getäuscht zu werden, seine eigene Lebensüberzeugung eingebettet zu wissen in der Wahrheit der Welt. Die Frage nach dem, was dem Leben dient und schadet, die Frage nach dem, was wahr ist, sei nicht auszurotten. „Da hilft uns Jesus, wenn er klipp und klar sagt, dass er in die Welt gekommen ist, um über die Wahrheit Zeugnis abzulegen, und an anderer Stelle sogar sagt, dass er die Wahrheit selber ist“, betonte der Trierer Oberhirte.

    Die Weihekandidaten seien bereit, sich in den Dienst dieser Wahrheit zu stellen. Dabei sei die Wahrheit, die die Kirche verkünde, keine „geheime Weltformel oder Welterklärungstheorie“, wie Ackermann feststellte. Die Wahrheit Jesu komme auf den Menschen zu, ergreife ihn mehr, als dass er sie begreife. Genau das hätten die drei Männer in ihrem Leben schon erlebt. Bevor sie anfingen, darüber nachzudenken und Theologie zu studieren, seien sie schon ergriffen gewesen von Christi Wahrheit, die „uns nicht von uns selber entfremdet, sondern uns unser Leben, den Sinn der Welt, den Sinn von Leben und Tod besser begreifen lässt“. Es sei eine Ur-Erfahrung priesterlicher Berufung, aber auch jedes christlichen Lebens, immer wieder Momente zu erleben, „in denen ich ergriffen bin, wo mir diese Wahrheit aufblitzt und ich spüre: Die Botschaft Jesu ist wahr für mich und für die Welt“. Diese Gottesbegegnung könne wie an diesem Morgen durch ein Wort oder einen Gesang im festlichen Gottesdienst ebenso passieren wie durch die Begegnung mit einem Menschen oder auch im stillen Gebet. Sie geschehe auch nicht „gewalttätig“, sondern von der Liebe geleitet. „Deshalb gehören Liebe und Wahrheit zusammen, sind in Jesus ein“, stellte Ackermann fest: „Die Liebe ohne Wahrheit wird blind, Wahrheit ohne Liebe aber wird kalt, hart und grausam.“

    Unverzichtbarer priesterlicher Dienst

    In Bezug auf die Lesung aus dem Epheserbrief nahm der Bischof das Ziel des apostolischen Dienstes in den Blick: Die Getauften sollen mündige Christen sein.

    Im Sinne des Glaubens heiße das nicht, sich so weit zu emanzipieren, dass man die Kirche nicht mehr brauche. Vielmehr brauche es das Zusammenwirken aller Glieder. „Und da ist der Dienst der Priester unverzichtbar“, betonte Bischof Ackermann. Mündiges Christsein bedeute, „in Jesus verwurzelt und eingebettet in die Gemeinschaft der Kirche zu sein und in Liebe die Wahrheit zu verkünden“. „Habt also keine Angst vor mündigen Christen, sondern helft vielmehr mit, dass viele es werden können“, rief der Bischof den Kandidaten zu und appellierte an die Gemeinde: „Lassen Sie die Priester auch im Alltag spüren, dass Sie sie annehmen in ihrem Dienst, aus dem wir alle als Christen leben.“

    Mit den Zeichen von Handauflegung, Anlegen der Gewänder und Salbung der Hände, dem Überreichen von Hostienschale und Kelch sowie dem Aufnahmegruß wurde die Weihe von Florian Dienhart aus der Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg-Köllerbach, Thomas Hufschmidt aus der Pfarreiengemeinschaft Völklingen und Frederik Simon aus der Pfarrei Heilig Kreuz im Warndt zu Priestern im Bistum Trier vollzogen. Die neuen Kapläne werden eingesetzt in den Pfarreiengemeinschaften Saarburg, Sinzig und Vorderhunsrück.

    Herzlichen Applaus spendeten die Gottesdienstteilnehmer sowohl den vielen angereisten Ministranten, „dem großen Schatz in unseren Gemeinden“, wie der Bischof hervorhob, als auch den drei Neupriestern aus dem Dekanat Völklingen. „Das darf wiederholt werden“, sagte Ackermann in Richtung des Völklinger Dechanten Franz-Josef Werle. In den vergangenen vier Jahren sei jeweils ein Neupriester aus der Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg gekommen, informierte Werle im Anschluss an den Gottesdienst. Er sei heute „sehr froh“ und sicher, dass die drei neuen Priester „unsere großartige Botschaft gut zu den Menschen transportieren werden“.

    Bilder und Kurz-Bios der Neupriester – (Quelle: www.bistum-trier.de)

  • Das Wort zum Sonntag

    Pfr. Dec. Benedikt Welter

    "Hochaktuell und kurzweilig", wenn Pfarrer Benedikt Welter immer wieder den Heiligen Ignatius ins Spiel bringt.