ein herzliches Willkommen

Pfarreiengemeinschaft Ulmen -online-

Wir stellen Ihnen gerne auch online unsere Pfarreiengemeinschaft vor; sie liegt in der schönen Eifel, im Land der Thermen und Maare, genau zwischen den beiden Universitäts- und Hochschul-Städten Trier und Koblenz.

Dem Leitbild unseres Pastoralplanes entsprechend, wollen wir mit Gott und den Menschen vor Ort, in der Zeit von heute Kirche sein. Inklusion spielt dabei für uns eine besonders wichtige Rolle, da für uns, alle Menschen (mit mehr oder weniger Beeinträchtigung) unter dem JA des Schöpfers stehen.

Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, denn ehren- und hauptamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen sind gerne bereit, ein Stück Ihres Lebens- und Glaubensweges mitzugehen.

WICHTIGES und DRINGLICHES

  • Neue Richtlinien für den Datenschutz

    Neue Richtlinie für den Datenschutz

    Aufgabe des Datenschutzes ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten bei der Verarbeitung dieser Daten zu schützen.

    Das Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) wurde erlassen aufgrund des verfassungsrechtlich garantierten Rechts der Katholischen Kirche, ihre Angelegenheiten selbstständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes zu ordnen und zu verwalten.

    Dieses Recht ist auch europarechtlich geachtet und festgeschrieben in Art. 91 und Erwägungsgrund 165 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) – EU-DSGVO, Art. 17 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).

    In Wahrnehmung dieses Rechts stellt dieses Gesetz den Einklang mit der EU-DSGVO her.

    Hinweis zur Namensveröffentlichung

    Gemäß den Ausführungsrichtlinien des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG vgl. Amtsblatt des Bistums Trier Ausgabe 5 / 2018) gilt für die Kirchengemeinden:

    1. Im Internet: (Homepage)

    eine namentliche Veröffentlichung kirchlicher Amtshandlungen sowie besonderer Ereignisse (Sakramentenspendungen wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung sowie Jubiläen, Sterbefälle) im Internet darf nur erfolgen, wenn der / die Betroffene bzw. ein gesetzlicher Vertreter schriftlich darin eingewilligt hat.

    2. In Printmedien: (Pfarrbrief)

    eine namentliche Veröffentlichung kirchlicher Amtshandlungen sowie besonderer Ereignisse (Sakramentenspendungen wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung sowie Jubiläen, Sterbefälle) in kirchlichen Printmedien (Aushang im Schaukasten, Pfarrnachrichten, Pfarrbrief) ist gestattet, wenn der / die Betroffene der Veröffentlichung nicht schriftlich oder in sonst wie geeigneter Form widersprochen hat. Der Widerspruch muss rechtzeitig vor dem Ereignis im Pfarrbüro eingelegt werden.

    Grundsätzlich gilt fürs Internet: Bilder und Daten, die einmal eingestellt wurden, stehen einem weltweiten Zugriff offen und sind immer in Gefahr missbraucht zu werden. Darum ist er wichtig, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

    3. Konkrete Folgen:

    die Internetpräsenz der Pfarreiengemeinschaft (Website und Facebook Profil) muss auf die neuen Datenschutz Richtlinien hin überprüft und angepasst werden !!!!!.

    Der Pfarrbrief wird als Ganzes nicht mehr im Internet erscheinen!!!

    Zukünftig wird dort lediglich die Gottesdienstordnung mit Datum, Ort und Zeit ohne Namensnennungen (Intentionen für Verstorbene) eingestellt.

    Vereine, Gruppierungen und deren Vertreter müssen bei Veranstaltungshinweisen mit Angabe ihrer Adresse dem Pfarramt erklären, ob und in welcher Weise (Pfarrbrief / Internet) sie mit der Veröffentlichung ihrer Daten einverstanden sind. Vielfach werden in solchen Ausschreibungen Namen und Adressangaben zwecks Anmeldung oder als Kontaktadresse genannt.

    Bei Kindern und Jugendlichen in der Kommunion- und Firmvorbereitung werden die Eltern wie gewohnt um schriftliche Zustimmung für die Veröffentlichung von Name und Wohnort gebeten.

  • Formular Einverständnis Veröffentlichung (Datenschutz)

  • Prävention im Bistum Trier

    Arbeit zum Schutz der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen

    http://www.praevention.bistum-trier.de/

  • Prävention - Ein Informationsfilm über das Thema sexualisierte Gewalt

    ein Informationsfilm über das Thema sexualisierte Gewalt

    https://youtu.be/vRVnYRG3VTo

Organisatorisches

  • Formular Messbestellungen

  • Regelung Intentionen und Messbestellungen

    • Für eine verstorbene Einzelperson (Namensnennung)
    • Für ein verstorbenes Ehepaar (Namensnennung)
    • Für verstorbene Geschwister oder Kinder (Namensnennung)
    • Aus Dank oder nach Meinung - mit Kürzel der Initialen
    • Für Lebende und Verstorbene  der Familie YXZ (Namensnennung)
    • Jede Intension wird mit € 5,00 abgerechnet
    • Bei Beerdigung; erstes Sterbeamt in Driesch am zweiten Freitag im Monat für die Verstorbenen des Vormonats ist kostenfrei, es folgen dann in der Kirche nach Wunsch das zweite und dritte Sterbeamt (nicht mehr 30er Amt oder 60er Amt oder 6 Wochenamt)
    • Trauergottesdienst, Beisetzung; 2. und 3. Sterbeamt € 20,00

    Die Bi- und Trinationsgelder (ab zweiter Namensnennung) werden an die Bischöfliche Behörde zur Persolvierung in den Missionsländern weitergeleitet.

    Um Ihr Verständnis für die geltende Regelung wird gebeten.

  • Unser Pfarrbrief

    Unser Pfarrbrief erscheint etwa zehn Mal im Jahr. Das Raster der Veröffentlichung orientiert sich an den Zeiten des Kirchenjahres und an den Schulferien. Sie können den Pfarrbrief zum Preis von 10,00 € im Pfarramt abonnieren (zuzüglich zwei Euro für den Austräger / die Austrägerin).

    Der aktuelle Pfarrbrief erscheint in der 12. Kalenderwoche (am Donnerstag, 22. März 2018).

    Pfarrbrief Nummer 05/2018 umfasst den Zeitraum 23. Juni 2018 bis 05. August 2018.

    Pfarrbrief Nummer 06/2018 wird den Zeitraum 04. August 2018 bis 09. September 2018 umfassen.

    Beiträge, die veröffentlicht werden sollen, müssen bis Mittwoch, den 11. Juli 2018 als PDF, Word - Dokumnet oder Bild im JPAG - Format im Pfarrbüro eingereicht werden.

    Ihr Redaktionsteam

  • Aufrufe - Informationen - Angebote

    Aufrufe - Informationen - Angebote

    Hier (klicken Sie bitte auf das LOGO der Pfarreiengemeinschaft) finden Sie Informationen zu interessanten Themen, Angebote der Pfarreiengemeinschaft Ulmen oder der einzelnen Pfarreien, Aufrufe der Weltkirche, der Deutschen Bischofskonferenz oder des Bistums Trier. Bitte beachten Sie auch die Angebote und Informationen des Dekanates Cochem www.dekanat.cochem.de

  • Erkundungsphase

    Johannes Eiswirth
    Jahrgang 1961, verheiratet, 1 Tochter, im pastoralen Dienst seit 1988 (88/89 DiCV, seit 1989 im Bistum Trier als Pastoralreferent) Dekanatsreferent seit 2011
    Hermann Hower
    61 Jahre (Dezember 2017), verheiratet, 3 Kinder; ursprünglich Weinbau-Techniker und Kellermeister, am 19.5.1995 von Bischof Dr. Spital zum Diakon geweiht. Seit 2001 Diakon im Hauptberuf
    Karin Terhorst,
    fünfzig Jahre alt, verheiratet, Mutter einer Tochter, Dipl. Religionspädagogin FH; systemische Beraterin, seit 1997 Mitarbeiterin Caritasverband Westeifel e.V. Dienststelle Bitburg in Teilzeit, Leitung Caritashaus der Begegnung, 2017 Willkommenspatenschaften und Flüchtlingsberatung, aktuell Erkundungsteam und ab 2018 Projekt Caritas Theologie und Spiritualität
    Herbert Tholl
    Jahrgang 1958, verheiratet, drei erwachsene Kinder; im Bistumsdienst seit 1984, ausgebildet als Gemeindereferent
    heute Ausbildungsleiter für Gemeindereferent*innen und pastoraltheologischer Fachbegleiter in der Berufseinführung der Seelsorgeberufe im Bistum Trier

    „In der Erkundungsphase geht es darum, Lust auf Neues zu machen und dadurch Neues zu entdecken.“

    So sagt es Bischof Stephan Ackermann: Erkunden will neue Bereiche des gemeindlichen Lebens, neue Formen, neue unbekannte Menschen, neue Strukturen, schlicht Unbekanntes entdecken. Dazu gehört auch, einen Blick zu haben für das Kleine, das Unscheinbare, und es mehr ins Licht zu heben. In diesem Dienst stehen die Erkundenden. Sie wollen den Menschen vor Ort begegnen und sie dazu anstiften, neue Erfahrungen zu machen

    Wer erkundet? Erkundung als gemeinsame Aufgabe

    Das Bistum Trier hat 10 diözesane Erkundungsteams aus jeweils drei Personen eingerichtet. Sie bringen die Erkundung vor Ort auf den Weg. Frauen und Männer aus Caritas und Seelsorge bilden mit ihren unterschiedlichen Sichtweisen ein Team. Sie nehmen wahr, interessieren sich, fragen nach und integrieren Personen und Gruppen aus den Pfarreien, Dekanaten, Verbänden, aus Caritas und Kommune, … in den Erkundungsprozess.

    So geschieht Erkundung immer beteiligungsorientiert. Sich beteiligen – das geht auf ganz unterschiedliche Weise durch Interviews, Besuche, Begegnungen, in denen sich Türen öffnen und Menschen ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Verfügung stellen. Die Erkundenden nehmen Hinweise auf wichtige Themen wahr und nehmen sie auf; sie fragen Gesprächspartner nach ihrer Bereitschaft, mit zu erkunden oder den lokalen Erkundungsprozess mit zu koordinieren.

    Die Gruppen und Personen vor Ort bringen sich in den Prozess ein – mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Wahrnehmungen, z.B. als berufstätige Akademikerin, Rollstuhlfahrer, evangelischer Christ, muslimischer Mann mit Fluchterfahrung, Caritasmitarbeiterin, Erzieher oder Seelsorgerin. Erkundet wird gemeinsam mit den Menschen, in ihren jeweiligen Gegebenheiten vor Ort. Die diözesanen Erkundungsteams unterstützen den lokalen Lern- und Entdeckungsprozess methodisch und organisatorisch und bringen ihr fachliches Know-How ein.

    Wie wird erkundet? – Erkundung im Sozialraum

    Wie leben Menschen im Bistum Trier miteinander? Wie nutzen sie Sozialräume und was ist ihnen wichtig? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen gibt es und wie gestalten wir diese als Kirche mit unseren kirchlichen und sozialen Einrichtungen bereits mit? Was nehmen wir künftig in den Blick? – So lauten zentrale Leitfragen der Erkunderinnen und Erkunder, über die sie mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenslagen an unterschiedlichen Orten ins Gespräch kommen wollen. Es geht nicht darum, Strukturfragen zu klären oder Situationen abstrakt zu analysieren; es geht darum, in der direkten Begegnung mit Menschen zu lernen. Der Prozess der Erkundung läuft ab  in gegenseitiger Wertschätzung der Mitwirkenden, ihrer Hintergründe und ihres Einsatzes. 

    Die Erkundung ist offen für die Vielfalt der Themen der Menschen vor Ort; sie ist damit weit im Denken. Erkundung geschieht jedoch nicht vollständig und flächendeckend, sondern exemplarisch. Das heißt, sie fördert nicht an allen, aber an vielen Stellen wichtige Erkenntnisse zu Tage, an die angeknüpft werden kann.

    Wie geht es danach weiter? – Erkundung als Weichenstellung

    Die diözesanen Teams dokumentieren gemeinsam mit den Menschen vor Ort, was sie hören und wahrnehmen. Die so gewonnenen Erkenntnisse und die neu entstandenen Beziehungen stellen Anknüpfungspunkte für die jeweilige Pfarrei der Zukunft dar.

    Als Einübung in die Perspektivwechsel der Synode bedeutet Erkundung, insbesondere neue Kontakte aufzunehmen und vom Einzelnen her zu denken. So können auch Charismen entdeckt werden und netzwerkartige Kooperationen wachsen. Erkundung gibt auch dank der Kontakte mit den Menschen Ideen und Impulse für eine mögliche Gestaltung der Pfarrei der Zukunft.

    Auch über 2019 hinaus wird das Erkunden eine zentrale Rolle spielen: Erkundung wird eine immer wiederkehrende Aufgabe für eine Kirche bleiben, die vom Einzelnen her denkt, nachfragt, sich interessiert, sich zuwendet und kirchliches Leben gemeinsam mit den Menschen gestaltet.

  • Synode geht - Video wahrnehmen - hinhören - interessieren

    Synode geht - Video wahrnehmen - hinhören - interessieren

"an - und nachgedacht" (Besinnliches)

  • Geistliches Wort - Impuls zur Ferienzeit

    Urlaub, Urlaub, Urlaub! Bald geht´s in den Urlaub 

    Es gibt Menschen, die brauchen anscheinend niemals Urlaub und solche, die meinen, ohne mehrere Tage Tapetenwechsel im Jahr nicht überleben zu können.

    Der Eine will ans Meer, der Andere in die Berge; manche möchten ausruhen, andere möchten etwas erleben!

    Manche wollen von ihrem Alltag nichts mehr wissen, andere würden am liebsten alles Gewohnte mitnehmen; es gibt aber auch solche, die nicht in der Lage sind, in den Urlaub zu fahren, aus welchen Gründen auch immer.

    Manche haben keine Zeit Urlaub zu machen, andere würden es gerne das ganze Jahr tun!

    Haben wir uns eigentlich gründlich überlegt, wovon wir Urlaub machen wollen und wozu wir Urlaub brauchen? Oder anders gefragt, planen wir unseren Urlaub nach den Kriterien, wen oder was möchte ich im Urlaub auf keinen Fall sehen, oder was möchte ich im Urlaub unbedingt haben? Ich halte es für wertvoll, sich über die eigene Motivation einmal Gedanken zu machen, denn so ein Urlaub kostet ja schließlich eine Menge Zeit und auch nicht selten Geld. Und mit diesen Gütern sollten sie nicht einfach verschwenderisch sein.

    Wo immer und wie immer wir Urlaub machen, es soll etwas Besonderes sein.

    Es soll ein Gegensatz und daher eine Ergänzung unseres Alltags sein. So wie es den Werktag und den Sonntag gibt, soll es den Alltag geben und die Urlaubszeit; vielleicht nach dem Motto:

    „Oh du fröhliche, oh du selige, Gnaden bringende, Urlaubszeit!“

    Das darf man so nicht schreiben? Fröhlich darf die Urlaubszeit doch wohl sein und etwas für „die Seele“ wollen viele im Urlaub auch tun. Und die Gnadengaben unseres Herrn gibt es auch im Urlaub; vielleicht sogar noch besondere, solche, die wir in unserem hektischen Alltag nicht erhalten.

    Ja eine gnadenreiche Zeit wünschen wir ihnen von Herzen.

    Eine Zeit, in der sie die Nähe Gottes zu den Menschen spüren können.

    Eine Zeit, die wirklich ihnen und ihren Bedürfnissen gehört.

    Eine Zeit in der sie ganz Mensch sein können oder sollte ich schreiben in der sie ein ganzer Mensch sein können? Ganz ( = altgrieschisch: holos à heilig), nicht geteilt oder gar zerrissen von den Erwartungen unendlich vieler Aufgaben und Anforderungen.

    Kurzum, wir wünschen ihnen den richtigen Ausgleich für ihr Leben in dieser Zeit.

    Ihr Seelsorgeteam

    "Die Sommerferien stehen vor der Tür. Herrlich. Zeit, die Seele baumeln zu lassen an der See oder in den Bergen. Wie war das mit Jesus? Hat der nicht hin und wieder eine Auszeit genommen? Kennt die Bibel also Urlaub?"

    Sommer, Sonne, Kaktus. Dorthin bringt ihn der Geist, nonstop. Es werden vierzig Tage in der Wüste. Sand auf der Haut, Wind im Haar, Fasten, Meditieren. Diese Wochen tun dem Zimmermannssohn gut. Voller Elan geht Jesus anschließend seine große Aufgabe an. Auch während der dreijährigen Wanderschaft durch Israel gönnt er sich immer wieder solche "Auszeiten", meist Bergtouren, erzählt die Bibel.

    Auch die Bibel regelt "Urlaub"

    Eine Auszeit vom Alltag ist auch schon in der Bibel ein Thema.

    Auszeit, Selbsterfahrung, Jahresurlaub - moderne Begriffe. Die Evangelien und das Alte Testament  kennen solche Worte nicht. Aber die Sehnsucht des Menschen nach Erholung, ist der Bibel bestens vertraut. Sie enthält sogar eine gesetzliche Regelung. Das Dritte Gebot verpflichtet jedermann, einmal in der Woche alles stehen und liegen zu lassen. "Am siebten Tag ist Sabbat. Da sollst du keine Arbeit tun", sagt die Bibel wortwörtlich. Erklärt wird diese Regel mit dem Hinweis auf die Schöpfungsgeschichte. "In sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und ruhte am siebenten Tag (Ex 20,8-11)."

    Der gesetzliche Anspruch kommt erst spät

    Der Begriff "Urlaub" stammt übrigens aus der Sprachwelt des Mittelalters. Er meint die Freiheit, wegzugehen zu dürfen. Knechte und Mägde konnten sich diese Erlaubnis beim Altbauern einholen, dem sogenannten Ur. Aus beiden Worten entsteht dann "Ur-laub". Mit unbeschwerten Ferientagen hat das zunächst wenig zu tun. So etwas es erst im 18. und 19. Jahrhundert. Damals entstehen an der See und in den Bergen immer mehr Kurorte. Ein teures Vergnügen, ausschließlich für Adelige und wohlhabende Bürger. In Deutschland kommen Regelungen zum Erholungsurlaub für einzelne Berufsgruppen erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts zustande. Bis daraus ein gesetzlicher Anspruch wird, dauert es noch einige Jahrzehnte.

    Fastenwochen in der Wüste oder eine kurze Auszeit in den Bergen. Vielleicht hatte Jesus es zu seiner Zeit damit leichter als andere? Möglich. Schließlich ist er als Kopf der Jünger "Chef" und in gewisser Weise "selbständig".

    Interessant bleibt allemal, dass die Bibel der regelmäßigen Erholung einen großen Stellenwert beimisst. Heißt: Der Mensch kann nur dann voller Elan seine Aufgaben anpacken, wenn er sich regelmäßig Urlaub macht.

     

    Braucht Gott eigentlich auch Urlaub? Zugegeben, eine nicht ganz ernst zu nehmende Frage! Aber bitte, nehmen Sie die Frage ruhig einmal ernst in einer Zeit, in der es fast selbstverständlich ist, dass man Urlaub braucht – Urlaub beantragt – Urlaub nimmt – Urlaub macht.

    Es ist bekannt, dass Gott für sich auch seine eigene Ruhe in Anspruch nimmt. „Und Gott ruhte am siebten Tag von all seinen Werken, die er geschaffen hatte“(Gen 2,2).

    Es ist die älteste „Auszeit“, die wir kennen.

    Gott macht sie, ganz souverän. War seine Arbeit so anstrengend? Er hatte ja einfach nur befohlen, dass Licht und Finsternis, Erde, Himmelsgewölbe, Wasser, verschiedene Arten von Gewächsen und Lebewesen da sein sollten. Und auch Mann und Frau als Krone der Schöpfung. Eine „Auszeit“ musste er sich einfach gönnen.

    Doch die Arbeit, die er mit dem Werk seiner Hände, namens Mensch, vollbracht hatte, hält ihn schon bald auf Trapp. Sorgen und Unruhen begannen, mit der paradiesischen Ruhe und dem himmlischen Frieden war es endgültig vorbei. Jeden Tag hatte er seitdem alle Hände voll zu tun, um wieder herzustellen, um zu heilen, zu trösten, in Ordnung zu bringen, was sein liebstes Geschöpf, der Mensch, da so anstellt.

    Jeden Tag muss er neu mit ansehen, wie sich seine Kinder immer wieder die Köpfe einschlagen, wie sie die gute Schöpfung zerstören. Braucht Gott eigentlich nicht auch Urlaub?

    Stellen Sie sich einmal vor, er nimmt ihn sich einfach, ganz souverän. Er füllt einen Urlaubsbogen aus, wie er das bei seinen Kindern gesehen hat, reicht ihn bei sich selbst ein (wer sollte denn sonst zuständig sein?), und genehmigt sich selbst die beantragten Wochen. Er packt seine sieben Sachen, schaltet den automatischen Anrufbeantworter ein mit der Botschaft: Gott ist vom 1. Juli bis 30. August mit unbekanntem Ziel verreist, die Zentrale ist geschlossen. Wollen Sie eine Nachricht hinterlassen, dann sprechen Sie bitte jetzt. „piep...“.

    Kann Gott so handeln, wenn er an seine Kinder denkt, die er jetzt so im völligen Chaos zurücklässt: im Streit miteinander, im Krieg und im Hunger, ohne jeden Schutz, ohne Hilfe, ohne Zuspruch?

    Ehrlich gesagt, ich kann mir das nicht vorstellen. Ich glaube, er setzt seinen Koffer noch einmal ab, holt den zerknitterten Urlaubszettel aus seiner Jackentasche und schreibt mit großen Buchstaben darauf: „Urlaub gestrichen“. Wenn er seine sieben Sachen wieder ausgepackt hat, wird er auch seinen Anrufbeantworter wieder ausschalten. Er wird in sich hineinlächeln und vor sich hinmurmeln: „Na ja, ich hätte sowieso nicht gewusst, wohin die Urlaubsreise gehen sollte. Ich meine, ich bleibe weiter für die Menschen da und wohne bei ihnen. Ich bleibe für sie jederzeit zu sprechen.“

  • Verstorbene des Monats - aktueller Pfarrbrief -

  • Wir gegen Rassismus

    so lautet das Motto einer Jugendaktion im Bistum Trier; eine Aktion, die sich gegen Rassismus und für Toleranz in unserer Gesellschaft stark machen will.

    Wir werden dazu am Freitag, den 08. September nachmittags auf dem Luisenplatz in Neuwied einen Aktionstag veranstalten und bis zur Bundestagswahl über die Aktionshomepage www.wir-gegen-rassismus.de sowie die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram zum Mitmachen aufrufen. Ziel ist eine Fotocollage, für die sich Jugendliche mit dem Aktionslogo gegen Rassismus ablichten lassen. Durch die Portraits entsteht am Ende der Aktion das Logo aus vielen hundert oder gar tausend Einzelbildern wie ein Mosaik neu – Menschen zeigen so ihr Gesicht gegen Rassismus.

    Am Aktionstag in Neuwied wollen wir zudem Passanten auffordern, an der Aktion ebenfalls teilzunehmen und Farbe zu bekennen.

    Wir möchten damit vor der Bundestagswahl zeigen, dass Kirche sich gegen Rassismus positioniert und sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzt.

    Bunt und barmherzig – so wollen wir miteinander leben.

    „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mk 12, 31):

    Für uns eine hochaktuelle Botschaft.

    Zudem planen wir den Aktionstag mit Jugendbands aus der Region sowie einer Band, in der Einheimische und Flüchtlinge gemeinsam musizieren. Die Materialien zur Aktion erhältst du in der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Koblenz (Bierdeckel, Sticker und Roll up), bitte wende dich hierzu an wirgegenrassismus@bistum-trier.de oder du lädst das Aktionslogo ganz einfach auf dieser Webseite herunter und nutzt es für dein Foto.

    So kannst du uns unterstützen: Kennst auch du Personen, Jugendgruppen, Schulen, etc., die sich an der Aktion beteiligen wollen? Wir würden uns sehr darüber freuen, da es unser Ziel ist, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das Aktionslogo wird auf Stickern, einem Roll-Up und auf Bierdeckeln abgebildet, um die Aktion zu bewerben. Über Instagram und Facebook wurden zudem Seiten eingerichtet, die täglich eine Person über 18 Jahren zeigt, die sich mit dem Logo positioniert und ein Statement abgibt, warum sie gegen Rassismus ist.

    Ganz wichtig sind uns die Bildrechte der Einzelnen und der Schutz vor Cybermobbing bzw. einem Missbrauch der Bilder.

    Daher haben wir in Absprache mit einer Anwaltskanzlei Standards für die Umsetzung festgelegt, die eingehalten werden müssen. Wir freuen uns auf deine Fotos und/oder deinen Besuch zum Aktionstag in Neuwied.

  • Das Wort zum Sonntag

    Pfr. Dec. Benedikt Welter

    "Hochaktuell und kurzweilig", wenn Pfarrer Benedikt Welter immer wieder den Heiligen Ignatius ins Spiel bringt.